„Zelda trifft Battle Royale“: Dieses Indie-Spiel wagt etwas völlig Neues
Scramble Knights Royale kombiniert Zelda-inspirierten Top-Down-Kampf mit Battle Royale. Der Indie-Playtest läuft, erste Stimmen sind vielversprechend.
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Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Was passiert, wenn man das Top-Down-Kampfsystem aus klassischen Zelda-Spielen mit einem modernen Battle-Royale-Ansatz kombiniert? Genau diese Frage beantwortet aktuell Scramble Knights Royale, das neue Projekt von Funktronic Labs. Der nordamerikanische Playtest läuft derzeit und sorg bereits für neugierige Blicke.
Das Konzept klingt zunächst ungewöhnlich, fast schon riskant: 32 Spieler, eine Top-Down-Perspektive, Fokus auf Nahkampf, Timing und Positionierung statt Dauerfeuer. Doch gerade dieser Bruch mit typischen Battle-Royale-Konventionen macht den Indie-Titel spannend.
„Legend of Zelda“ als klare Inspiration
Die Entwickler machen keinen Hehl daraus, woher ihre Ideen stammen. Besonders der Four-Swords-Modus aus der Zelda-Reihe stand Pate für das Kampfsystem. Schild, Ausweichen, Blockbruch und gezielte Angriffe stehen im Mittelpunkt. Jeder Kampf soll sich eigentlich wie ein kleines Duell anfühlen: taktisch, präzise und abhängig vom Können der Spieler. Statt Loot-Spam und Fernkampf dominiert hier der direkte Schlagabtausch. Wer falsch steht oder schlecht timt, fliegt schnell raus. Auf dem Papier wirkt das wie eine erfrischende Alternative zu etablierten Genregrößen.
Die ersten Spieler beschreiben das Spiel als „lustig“ und „vielversprechend“. Besonders hervorgehoben wird das Grundgefühl des Kampfsystems, das sich deutlich von anderen Battle-Royales abhebt. Gleichzeitig gibt es aber auch klare Kritik. Ein Spieler berichtet nach rund zehn Matches, dass Serverprobleme den Spielfluss massiv beeinträchtigt hätten. Lags sorgten dafür, dass Kämpfe teils zufällig wirkten und Fähigkeiten wie Ausweichen oder Blocken an Bedeutung verloren. Statt taktischem Spiel habe oft stumpfes Draufhauen dominiert.
Auch die Zielerfassungsfunktion sorgt für Diskussionen. In einem 2D-Spiel, so die Kritik, sollte präzises Zielen belohnt werden. Automatisches Lock-on nehme dem Spiel einen Teil seiner Tiefe.
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Ein Spiel mit Risiko und großer Chance
Scramble Knights Royale steht an einem entscheidenden Punkt. Das Grundkonzept überzeugt, doch gerade bei einem kompetitiven Multiplayer-Spiel entscheidet die technische Stabilität über Erfolg oder Scheitern. Wenn Funktronic Labs die Serverprobleme in den Griff bekommt und Feedback ernsthaft umsetzt, könnte hier ein echter Geheimtipp entstehen. Noch ist es ein Playtest, noch ist nichts final. Aber schon jetzt zeigt sich: Dieses Spiel will nicht einfach nur ein weiteres Battle Royale sein. Es will etwas Eigenes schaffen und genau das macht es so interessant.
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Wer Lust auf etwas Neues hat und Battle Royale einmal aus einer völlig anderen Perspektive erleben will, sollte Scramble Knights Royale auf Steam im Auge behalten. Dort kann man sich auch für den Playtest anmelden. Bisher taten das noch nicht all zu viele. Laut SteamDB.info waren es die letzten 4 Tage zur Höchstzeit 260 Personen. Der Titel ist aktuell für Steam und Xbox angekündigt.
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