Resident Evil Requiem: 88 auf Metacritic, bestes Resident Evil seit 20 Jahren
Resident Evil Requiem erreicht 88 auf Metacritic und ist damit das bestbewertete Resident Evil seit 2005. Alle Wertungen und Kritikpunkte.
Tim Rantzau Tim ist seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Nintendo-Fan und hat seine Begeisterung für Spiele mit einem Studium in Game Design vertieft. Beruflich arbeitet er an der Konzeption von Videospielen und kennt dadurch die Branche nicht nur von außen, sondern auch von innen. Seine größte Leidenschaft gilt jedoch dem Spiele-Journalismus, in dem er Trends einordnet, Hintergründe erklärt und mit viel Erfahrung über neue Entwicklungen berichtet.
Die internationalen Testberichte zu Resident Evil Requiem sind da, und das Ergebnis fällt beeindruckend aus. Mit einem Metascore von 88 Punkten auf der PS5 Version ist Requiem das bestbewertete neue Resident Evil seit über 20 Jahren. Zum Vergleich: Das Original Resident Evil 4 aus dem Jahr 2005 kam auf 96 Punkte. Seitdem erreichte kein komplett neuer Hauptteil mehr diese Höhe. Resident Evil 7 schaffte 86 Punkte, Village kam auf 84. Requiem übertrifft beide deutlich. Bei uns im Test erhielt Requiem von Resident Evil-Expertin Eva eine 8/10.
Was loben die Tester?
Die Kritiker heben vor allem die gelungene Balance zwischen Horror und Action hervor. Das Spiel wechselt zwischen zwei Hauptfiguren, die völlig unterschiedliche Gameplay Stile bieten. Grace Ashcroft spielt sich wie klassischer Survival Horror aus den frühen Resident Evil Teilen. Wenig Munition, enge Räume, viel Anspannung. Leon S. Kennedy liefert hingegen die Action, die aus Resident Evil 4 bekannt ist. Dieser Wechsel funktioniert laut den meisten Testern erstaunlich gut.
Eurogamer spricht von einer klaren Trennung zwischen beiden Hälften, was das Spiel ungleichmäßig wirken lasse, aber genau das mache den Reiz aus.
Auch die Grafik und das Gore Level werden positiv erwähnt. Requiem ist das erste Resident Evil, das komplett für aktuelle Konsolen entwickelt wurde, ohne Kompromisse für ältere Hardware. Das sieht man offenbar. Die Kritiker sprechen von beeindruckender visueller Dichte, besonders bei Bluteffekten und Gegnern.
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Was wird kritisiert?
Die Hauptkritik betrifft die Story und das Pacing. Einige Tester finden, dass die Erzählung nicht das Niveau hält, das sie zu Beginn aufbaut. Andere bemängeln fehlende Extra Modi. Der beliebte Mercenaries Modus fehlt komplett, was viele Fans enttäuschen dürfte. Zudem setze Capcom stark auf Nostalgie. GameSpot schreibt, das Spiel fühle sich stellenweise fast wie eine Neuauflage an, weil es so viel aus vergangenen Teilen aufgreift.
Der Wechsel zwischen Graces Horror und Leons Action wird nicht von allen als positiv wahrgenommen. Einige finden den Tonsprung zu abrupt. Wer gerade in Graces gruseligen Szenen versinkt, wird plötzlich in Action Sequenzen geworfen. Das bricht laut einigen Testern die Immersion.
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