Neuer Resident Evil Requiem-Kurzfilm zeigt die Tragödie von Raccoon City
Capcom veröffentlicht Kurzfilm zu Resident Evil Requiem. Raccoon City, neue Fraktionen und Story-Hinweise rücken in den Fokus.
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Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Capcom dreht das Marketing auf. Noch vor dem Release von Resident Evil Requiem hat das Studio einen Kurzfilm veröffentlicht, der tiefer unter die Haut geht als viele Film-Trailer die wir kennen. Der Titel: „Evil Has Always Had A Name“. Und schon nach wenigen Minuten wird klar: hier geht es nicht um Action, sondern um Verlust.
Im Mittelpunkt stehen eine Mutter und ihre Tochter in Raccoon City, im Jahr 1998. Anfangs wirkt alles friedlich. Dann bricht die Katastrophe aus. Sirenen, Explosionen, Zombies in den Straßen, verzweifelte Polizeieinheiten, das vertraute Chaos der berühmtesten Zombie-Stadt der Gaming-Geschichte entfaltet sich erneut.
Resident Evil Requiem: Live-Action-Trailer ist besser als so mancher Film (des Franchise)
Was den Kurzfilm so stark macht, ist seine Perspektive. Keine Spezialeinheiten, keine Helden, sondern Zivilisten. Eine Szene zeigt die Mutter, wie sie offenbar einem Infizierten brutal den Schädel einschlägt. Eine andere deutet an, dass sie und ihre Tochter sich vor einem Licker verstecken, einer der gefährlichsten Kreaturen der Reihe.
Doch selbst das ist nicht der eigentliche Schock. Der Film springt in die Zeit nach der Zerstörung Raccoon Citys. Die Tochter scheint nicht infiziert gestorben zu sein. Die Mutter dagegen hatte weniger Glück. In einer letzten Szene wird sie von einer unbekannten bewaffneten Person erschossen. Deren Worte lassen aufhorchen: „Raccoon City gehört uns.“
Diese Aussage wirft mehr Fragen auf als sie beantwortet. Wer kontrolliert das Gebiet? Was ist die „Einrichtung“, auf die angespielt wird? Und ist das „Evil“, von dem der Titel spricht, erneut mit Umbrella oder einer Nachfolgeorganisation verbunden?
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Viele Hinweise auf das Spiel selbst im Trailer
Die Luftaufnahmen im Kurzfilm erinnern stark an Szenen aus dem Spiel, die das riesige Kratergebiet nach der Zerstörung zeigen. Das legt nahe, dass das hier gezeigte Szenario direkt mit der Gegenwart von Resident Evil Requiem zusammenhängt. Der Kurzfilm passt zu den bisher bekannten Infos über die Spielfiguren. Grace Ashcroft kämpft ums Überleben, während Leon S. Kennedy wieder in den Konflikt hineingezogen wird. Gleichzeitig gibt es Hinweise auf weitere Parteien, die in den Ruinen aktiv sind.
Capcom scheint klar zu machen: Raccoon City ist nicht nur Vergangenheit. Es ist ein Ort, an dem noch immer Geheimnisse schlummern – und Menschen bereit sind, dafür zu töten.
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Der Kurzfilm ist für mich etwas als „nur“ Marketing. Er zeigt, dass Resident Evil Requiem die Tragödie von Raccoon City nicht nur als Kulisse nutzt, sondern emotional weiterführt. Zwischen persönlichen Verlusten, neuen Fraktionen und alten Schatten baut Capcom eine Story auf, die weit über reinen Survival-Horror hinausgeht. Wir sind schon gespannt wie ein „Pfitschipfeil“ auf das neue Resident Evil.
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