Resident Evil Requiem auf PC soll besser laufen als Monster Hunter Wilds
Laut Capcom lässt sich der neueste Ableger ihrer Horror-Saga besser für verschiedene Geräte skalieren als zuletzt Monster Hunter.
Klaus Kainz Ein freiberuflicher Schreiber für Chronik-Themen, manchmal auch Kultur. Vor allem aber ist er faszinierter Zocker seit mehreren Jahrzehnten. Denn Resident Evil ist intensiver als jeder Horrorfilm, Bloodborne oder Metroid Prime immersiver als jeder Fantasy-Roman - und Dampf ablassen geht kaum besser als mit Streets of Rage oder Ninja Gaiden.
Capcom hat während eines Investor-Meetings einen reibungslosen Launch für die PC-Version von Resident Evil Requiem am 27. Februar 2026 in Aussicht gestellt. In diesem Jahr sorgte der Publisher für Unmut bei einigen Zockern, weil ihr großer Actiontitel Monster Hunter Wilds auf vielen Computern starke Performance-Probleme verursachte – die aktuellen User-Reviews auf Steam sind “größtenteils negativ”.
Beim nächstjährigen Blockbuster Resident Evil Requiem soll das anders laufen. „Resident Evil Requiem unterscheidet sich von Monster Hunter Wilds in Bezug auf Gameplay, Systemarchitektur und Netzwerkfunktionen”, so ein Statement des Publishers (via VGC). „Derzeit erwarten wir keine ähnlichen Risiken. Wir entwickeln das Spiel so, dass es auf einer Vielzahl von PC-Spezifikationen ein reibungsloses Spielerlebnis bietet.“
Anfang des Jahres brach Monster Hunter Wilds noch Spielerrekorde für Capcom. Schon kurz danach meldeten viele PC-Spieler aber Ruckler und Abstürze. Nach dem Launch dürften die Verkaufszahlen außerdem stark eingebrochen sein. Zuletzt gab der Publisher an, dass Monster Hunter Wilds im letzten Quartal circa 160.000 Einheiten verkaufte (via VGC).
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Entwicklung von Resident Evil Requiem laut Capcom problemlos
Neben dem PC erscheint Resident Evil Requiem für PlayStation 5, Xbox Series und die technisch schwächere Switch 2. Laut Director Kōshi Nakanishi verläuft die Entwicklung für die Hybrid-Konsole von Nintendo gut: „Das Spiel wurde bereits auf eine Art und Weise entwickelt, die eine hohe Skalierbarkeit ermöglichte, sodass die Umsetzung für Konsolen und High-End-PCs mit Path Tracing und ähnlichen Funktionen nicht besonders schwierig war.”
Die Switch 2-Version sei “eine Frage der Skalierbarkeit” und daher keine “besonders große Herausforderung” gewesen. Schlechte Neuigkeiten gibt es aber für Switch-Sammler. Die physische Nintendo-Version von Resident Evil Requiem soll eine Game Key-Card werden, die nur einen Download aktiviert (via Nintendo Life).
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