PlayStation Store bekommt massive Kritik wegen KI-genierter Games
Der PlayStation Store steht aktuell in der Kritik. Viele Spieler sind enttäuscht, dass Spiele mit KI-generierten Inhalten und minimalem Aufwand von Entwicklern zum Verkauf angeboten werden.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
In den sozialen Medien wird immer wieder das Beispiel von Brainrot: Fighting genannt. Dieses uns weitere „Games“ setzen stark auf KI-generierte Inhalte, die oft Fehler aufweisen. In Brainrot: Fighting fällt etwa ein Bild auf, bei dem eine Figur auf der linken Hand nur vier Finger hat – ein häufiger Fehler bei KI. Solche Fehler sind für Spieler sichtbar und sorgen für Unmut.
Neben den Fehlern in der Grafik gibt es auch Kritik am Gameplay. Der Titel für immerhin 9,99 Euro zeigt wenig Innovation und wirkt insgesamt unausgereift. Spieler bemängeln, dass die Entwickler, CGI Lab SRL, viel zu wenig Arbeit in das Spiel gesteckt hat. Statt sich auf klassische Entwicklungsprozesse zu verlassen, setzen sie auf KI, um Zeit und Geld zu sparen.
KI-Trend in der Spieleentwicklung: Was sagen die großen Publisher dazu?
Auch große Unternehmen wie Activision setzen zunehmend auf KI. Im Februar 2025 erklärte der Call of Duty-Herausgeber, dass sie generative KI nutzen, um In-Game-Assets schneller zu erstellen. Bereits 2024 gab es den Verdacht dafür, dass dies so passiert. Dabei gab es ebenfalls Probleme. Zum Beispiel zeigte ein Artwork von Call of Duty: Black Ops 6 den „Zombie Santa“ mit nur vier Fingern, ein weiteres Beispiel für die Schwächen von KI. Und keiner schaut drüber.
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Die Kritik am PlayStation Store zeigt, dass KI-generierte Inhalte in Spielen noch viel Verbesserungspotenzial haben. Während KI den Entwicklern hilft, Zeit und Kosten zu sparen, entstehen so auch Fehler, die die Spielererfahrung beeinträchtigen. Es bleibt abzuwarten, ob der PlayStation Store und andere Plattformen ihre Regeln ändern werden, um sicherzustellen, dass die Qualität der Spiele nicht leidet.

Grand Taking Ages VI ist nur eines der „verwirrenden“ Titel die dein Geld wollen. – Bild: Violarte sp. z o. o. (via PlayStation Store)
Hitzige Diskussion auf „X“
Der Beitrag von Radec auf X.com (vormals Twitter) schaffte es beim Schreiben dieses Artikels auf 20.540 Likes, bei 324 Kommentaren und 1.115 Re-Tweets. Manche Kommentare sind ziemlich locker, immerhin seien es „einfache Platin-Trophäen“. Andererseits wird auch Sony in die Mange genommen: „Das passiert, wenn der Blick auf die wahren Fans verloren geht und PC-Spiele auf dem PlayStation-Dienst akzeptiert werden.“
Mit KI kann vieles im Hintergrund leichter werden, aber schlussendlich sollte ein Mensch drüber schauen, bevor Produkte freigegeben werden.
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