Was sind die Zukunftspläne?

Palworld: Entwickler äußert sich zu den rückläufigen Spielerzahlen

Ein hochrangiger Mitarbeiter von Pocketpair spricht über die sinkende Spielerzahl von Palworld und verrät einige Details über die Zukunft.

Pocketpair ist nicht besorgt über den Rückgang der Spielerzahlen von Palworld, wie ein hochrangiger Mitarbeiter des Unternehmens erklärte. Diese Aussage war Teil eines größeren Interviews, das auch einige neue Informationen über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Entwicklers von Palworld enthielt. Das Monster-Rollenspiel wurde ursprünglich Mitte Januar 2024 veröffentlicht und war sowohl auf dem PC als auch auf der Xbox und dem Xbox Game Pass ein großer Erfolg. Einen Monat nach der Veröffentlichung hatte der Titel auf Steam bereits 1,5 Millionen Spieler pro Tag.

Im Juni 2024 erreicht das Spiel auf der gleichen Plattform etwa 30.000 gleichzeitige Spieler pro Tag, was einen Rückgang der Spielerbasis um mehr als 98 % seit der Veröffentlichung bedeutet. Für das japanische Studio, das hinter Palworld steht, ist dieser Rückgang jedoch scheinbar kein Grund zur großen Sorge. In einem Interview mit Stephen Totilo von Game File bezeichnete Takuro Mizobe, CEO von Pocketpair, den Rückgang der Spielerzahlen als völlig „natürlich“. Mizobe verriet, dass die Spieler von Palworld im Durchschnitt mehr als 30 Stunden im Spiel verbracht haben. Dies bedeutet, dass sie einen Großteil dessen, was der Early-Access-Titel zu bieten hatte, erlebt haben, bevor sie ihn verlassen haben.

Rückgang der Spielerzahl von Palworld als „natürlicher“ Vorgang

Zukünftige Inhalte haben in der Regel das Potenzial, das Interesse der Fangemeinde am Spiel neu zu entfachen. Eine dieser Neuerungen ist für den 27. Juni in Form eines großen Updates für Palworld namens Sakurajima geplant. Mit dem kommenden Patch wird unter anderem eine Multiplayer-Kampfarena eingeführt, die Mizobe als „Experiment“ bezeichnet. Dies wird das Spiel seinem „Traum“ näher bringen, „einen echten PvP-Modus“ anzubieten. Der CEO des Unternehmens vergleicht diese Ambition mit der Art und Weise, wie PvP in Survival-Spielen wie Ark und Rust funktioniert.

Obwohl Pocketpair kürzlich signalisiert hat, dass es für Partnerschaften und Fusionen offen ist, sagte Mizobe Totilo, dass er lieber ein Einzelunternehmer bleiben und ein relativ kleines Unternehmen führen möchte. „Ich muss das Geld vergessen“, sagte er in Anspielung auf den immensen kommerziellen Erfolg von Palworld und fügte hinzu, dass er das Unternehmen nicht zu schnell wachsen lassen wolle. Zu diesem Punkt sagte Mizobe, dass Pocketpair derzeit etwa 60 Mitarbeiter beschäftige und wahrscheinlich nicht mehr als 10 bis 20 neue Mitarbeiter pro Jahr einstellen werde. Er bestätigte, dass er seit der offiziellen Vorstellung von Palworld regelmäßig Investitionsangebote erhalten habe, aber noch keines, das sein Interesse geweckt habe.

In dem Interview äußerte sich der Geschäftsführer auch zu den kurzfristigen Plänen für das Spiel und verriet, dass er nicht damit rechnet, dass der Titel den Early Access vor 2025 verlassen wird. Auf die Frage nach dem kürzlich von Pocketpair-Community-Manager Bucky geteilten Teaser für eine PS5-Portierung von Palworld antwortete Mizobe, dass das Studio noch mit anderen Plattformen „im Gespräch“ sei. Der CEO schloss auch die Möglichkeit nicht aus, in Zukunft Mikrotransaktionen in Palworld einzuführen, sagte aber, dass solche hypothetischen Ergänzungen nur in Form von Dingen wie Kosmetika angeboten würden.

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