Manuel ... hat seit dem NES keine Nintendo-Konsole ausgelassen und so zahlreiche Spielereihen wie Super Mario Bros., The Legend of Zelda oder Super Mario Kart von Anfang an erlebt. Im Laufe der Jahre haben jedoch auch Konsolen von Sega, Sony und Microsoft ihren Weg in sein Nintendo-Wohnzimmer gefunden. Für ihn ist jedes Videospiel ein eigenes Kunstwerk, das verstanden werden sollte – daher beschränkt sich seine Begeisterung nicht nur auf ein bestimmtes Genre.
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In einem interessanten Interview mit ehemaligen amerikanischen Nintendo Mitarbeitern erfährt die Welt, warum Kirby bei uns so wütend dargestellt worden ist. Zuallererst werden die kulturellen Unterschiede zwischen den USA und Japan erklärt. So fühlten sich männliche Kinder und Jugendliche eher zu härteren Charakteren herangezogen.
Pissed off Kirby
Manchen Fans ist es schon immer aufgefallen: Kirby schien richtig wütend gewesen zu sein. So wurde es allerdings nur im Westen dargestellt. Vergleicht man die selben Kirby-Titel mit den japanischen, so kann man feststellen, dass Kirby im Land der Sonne immer lächelt und fröhlich aussieht, während er bei uns „pissed off“ ausschaut. Warum das so gewesen war, erzählen ehemalige Nintendo Mitarbeiter.
Die Farbe rosa
Auch wenn die Absicht vermutlich gewesen war, Kirby wütend darzustellen, war dies schier unmöglich bei so einem rosa und kreisrunden Wonneproppen. So hat Kirby bei uns eher ernst gewirkt. Ein Held der sich allem stellen will und kann. Apropos rosa. Auch die Farbe war ein Problem. Bei Nintendo glaubte man, dass westliche Jungs sich damals eher weniger für eine rosa und bauschige Figur entscheiden würden. Da aber der Game Boy Screen keine Farbe darstellte, sah man da (glücklicherweise) keinen Handlungsbedarf. Man muss bei der Sache verstehen, dass es rein um Absatzzahlen ging. Fühlen sich Spieler abgeneigt, würde dies immense Konsequenzen bedeuten.
Kinderspiel
Es gab Zeiten da waren Spieler eher cool und für Erwachsene abgezielt. Ein Kinderspiel zu haben galt als ein Fluch. Auch wenn Kinder immer die wichtigste Zielgruppe gewesen sind, gab es sogar bei Kirby einen Versuch, das Franchise auch für Erwachsene attraktiv zu machen. So soll man sich beispielsweise an das Marketing von Kirby Air Ride (2003) auf dem Nintendo GameCube oder Kirby Super Star Ultra (2008) auf dem Nintendo DS anschauen. So hat man sich mehr auf die Kämpfe des Titels konzentriert, sodass es ein breiteres Publikum ansprach. Da war kein Platz eines kitschig freundlichen, süßen Kirby.
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Kirby bleibt
Mittlerweile ist das zum Glück anders. Kirby wird weltweit mit den gleichen fröhlichen Videospielartworks und Marketing dargestellt und verkauft sich blendend. So hat sich Kirby als Franchise überall etabliert und ist bei Nintendo nicht mehr wegzudenken. Allein die Tatsache, dass auf der aktuellen Nintendo Switch ganze 17 Kirby Titel zu spielen sind.
Ein Umstand der sich aufgrund der Abwärtskompatibilität der nächsten Konsole, der Nintendo Switch 2 sich nicht ändern wird. Wir sind gespannt, was für weitere Kirby Abenteuer uns dort erwarten werden.
Quelle: polygon.com
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