Eva Krumm Evas erste Gaming-Erfahrung war Pokémon auf dem Game Boy - ein prägendes Erlebnis, das ihre Leidenschaft für Videospiele entfacht hat. Zusammen mit ihrem Großvater entdeckte sie die Regenbogenstrecke in Mario Kart auf dem SNES, ein Moment, den sie bis heute mit Gaming verbindet. Besonders angetan haben es ihr JRPGs, Otome-Games und Horror, doch auch Indie-Perlen gehören zu ihrem festen Repertoire. Abseits des Spielens verfolgt sie mit Begeisterung aktuelle Entwicklungen in der Gaming-Szene und teilt ihre Eindrücke als Chefredakteurin bei DailyGame.
Ein neuer Grafikvergleich zum Horror Titel FATAL FRAME 2: Crimson Butterfly REMAKE zeigt, wie sich das Spiel technisch auf den aktuellen Konsolen schlägt. Getestet wurden Versionen für PlayStation 5, Xbox Series X, Xbox Series S sowie Nintendo Switch 2.
Das Ergebnis fällt gemischt aus. Obwohl das Remake insgesamt eine hochwertige Präsentation bietet, zeigt der Vergleich auch technische Unterschiede zwischen den Plattformen. Besonders die Bildrate und einige grafische Details sorgen für Diskussionen unter Spielern.
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Das Remake nutzt auf allen Plattformen denselben Anzeigemodus. Die Zielbildrate liegt bei 30 Bildern pro Sekunde. In der Praxis wird dieser Wert jedoch nicht konstant erreicht. Messungen zeigen, dass auf jeder getesteten Konsole kleinere Schwankungen auftreten. Diese Einbrüche sind meist nicht gravierend, können aber in bestimmten Szenen bemerkbar sein. Besonders in Bereichen mit vielen Effekten oder dichter Umgebung fällt die Bildrate gelegentlich unter das Zielniveau. Die Unterschiede zwischen den Plattformen sind dabei weniger dramatisch als erwartet. Trotzdem bleibt die Performance insgesamt hinter den Erwartungen vieler Spieler zurück, da moderne Hardware grundsätzlich mehr Spielraum bieten könnte.
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Switch 2 und Xbox Series S mit sichtbaren Abstrichen
Neben der Performance offenbart der Vergleich auch Unterschiede bei der visuellen Darstellung. Während die Versionen für PlayStation 5 und Xbox Series X weitgehend ähnlich ausfallen, müssen schwächere Systeme kleinere Kompromisse eingehen. Vor allem auf der Xbox Series S und der Nintendo Switch 2 sind reduzierte Details zu erkennen. In einigen Szenen betrifft das vor allem Vegetation, Schattenqualität und bestimmte Umgebungsdetails. Im direkten Vergleich wirkt die Switch 2 Version etwas stärker abgespeckt als die anderen Konsolenfassungen. Diese Unterschiede bleiben jedoch moderat und verändern das grundsätzliche Erscheinungsbild des Spiels nicht drastisch.
Ein Klassiker des japanischen Horrors kehrt zurück
Das Remake basiert auf dem ursprünglichen Fatal Frame 2: Crimson Butterfly (Project Zero 2: Crimson Butterfly), das erstmals im Jahr 2003 erschien und bis heute zu den bekanntesten Vertretern des japanischen Horror Genres zählt. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Zwillingsschwestern Mio Amakura und Mayu Amakura. Während eines Besuchs an einem Ort aus ihrer Kindheit wird Mayu von einem purpurroten Schmetterling angelockt und verschwindet in einem mysteriösen Dorf. Dieses Dorf existiert auf keiner Karte mehr. Es ist verlassen und von rachsüchtigen Geistern bevölkert. Gleichzeitig scheint der Ort mit einem alten Ritual verbunden zu sein, das eine zentrale Rolle in der Geschichte spielt.
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Die Camera Obscura als wichtigste Waffe
Wie im Original steht auch im Remake die berühmte Camera Obscura im Mittelpunkt des Gameplays. Mit dieser mysteriösen Kamera können Spieler Geister sichtbar machen, einfangen und bannen. Der Kampf gegen die übernatürlichen Wesen erfolgt dabei nicht mit klassischen Waffen. Stattdessen müssen Spieler den richtigen Moment abpassen, um Geister durch das Kameraobjektiv zu fotografieren und so ihren Angriff zu stoppen. Neben grafischen Verbesserungen wurden auch Steuerung und Spielmechaniken überarbeitet. Eine neue Funktion ermöglicht es außerdem, enger mit Mayu zu interagieren. Das sogenannte Händchenhalten mit Mayu soll die emotionale Bindung zwischen den Schwestern stärker betonen.
Trotz der kleinen technischen Schwächen wird die Gesamtpräsentation des Remakes von vielen Beobachtern positiv bewertet. Die überarbeitete Grafik, das Sounddesign und die düstere Atmosphäre tragen weiterhin zum intensiven Horror Erlebnis bei. Gerade Fans des klassischen Survival Horror dürften sich freuen, den Titel in moderner Form erneut zu erleben. Gleichzeitig zeigt der Grafikvergleich, dass bei der Performance noch Optimierungspotenzial vorhanden ist. Für ein Spiel, das stark von Atmosphäre und Spannung lebt, bleibt jedoch vor allem eines entscheidend. Die unheimliche Reise durch das verlassene Dorf und das Geheimnis hinter dem verbotenen Ritual entfalten auch im Remake ihre verstörende Wirkung.
FATAL FRAME 2: Crimson Butterfly REMAKE erscheint am 12. März.
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