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Artikel von Markus Bauer +
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Eigentlich sollte Bungies Multiplayer-Shooter Marathon eines der Highlights im Herbst 2025 werden. Doch nach der kürzlich gestarteten Alpha häufen sich die kritischen Stimmen. Viele bekannte Content-Creator, die das Spiel bereits testen konnten, fordern eine klare Verschiebung – mindestens auf 2026.

Was genau läuft bei der Alpha schief? Zunächst muss gesagt werden: Es handelt sich um eine Alpha (über die jeder frei berichten darf). Das heißt, das Spiel ist noch lange nicht fertig und dient vor allem zur frühen Fehlererkennung. Trotzdem fällt das Feedback ernüchternd aus – sowohl spielerisch als auch technisch scheint es noch erhebliche Baustellen zu geben.

Ein großes Problem: Die Spielerzahlen sind schon kurz nach Alpha-Start stark eingebrochen, trotz ständiger Einladung neuer Tester. Für ein Spiel mit PvP-Fokus ein schlechtes Zeichen.

Marathon-Alpha wird für Bungie zum Desaster: Content-Creator schlagen Alarm!

Paul Tassi von Forbes, ein erfahrener Berichter über Destiny (ebenfalls von Bungie), schlägt Alarm: „Marathon sollte nicht vor 2026 erscheinen. Vielleicht braucht es sogar 4–6 Monate mehr als geplant.“ Er verweist auf grundlegende Probleme im Spiel und kritisiert den Druck seitens Sony, den 2025-Termin unbedingt zu halten.

Auch YouTuber LegacyKillaHD (via Dexerto.com) mit über 700.000 Abonnenten schlägt in dieselbe Kerbe: „Der Spielerschwund ist erschreckend. Das Spiel braucht mehr Zeit und mehr Substanz.“

Der bekannte Creator Gothalion warnt: „Ein PvP-Titel muss beim Launch sitzen. Sonst ist es fast unmöglich, später noch durchzustarten.“

Bungie hat noch ein paar Monate, aber…

Laut bisherigen Plänen soll Marathon im September 2025 erscheinen – ein offener Beta-Test ist noch vor Release geplant. Doch ob Bungie bis dahin die vielen Probleme beheben kann, ist fraglich. Die Alpha zeigt, dass gerade beim Gunplay, der Zielhilfe und dem allgemeinen Spielgefühl noch einiges getan werden muss. Bungie hat einen experimentellen Aim-Assist für Maus- und Tastatur eingeführt, um die Chancengleichheit mit Controller-Nutzern zu fördern. Spieler fanden dies eher störend und beeinträchtigend.

Viele fragen sich jetzt: Warum nicht gleich ein Jahr später veröffentlichen – dafür aber mit einem deutlich besseren Spiel? Bleibt zu hoffen, dass Bungie auf das Feedback hört. Denn Marathon hat zweifellos Potenzial, nur braucht es eben noch mehr Zeit, um es wirklich zu entfalten. So fehlt ein Proximity-Chat, dass eigentlich der Vision des Spiels entsprechen würde. Was bereits gut ist: Marathon erfordert kein PSN-Konto, wenn man auf Xbox und PC spielen möchte. Damit hat sich Bungie der Sony-Politik widersetzen können.

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