Marathon: Bungies neuer Shooter bringt Spannung, Risiko und Teamgeist
Der Extraction-Shooter Marathon von Bungie erscheint am 23. September 2025. Am 23. April startet eine Closed Alpha.
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Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Was ist Marathon und wann kannst du loslegen? Am 23. September 2025 ist es soweit: Bungie bringt mit Marathon einen neuen Extraction Shooter auf PS5, Xbox Series X/S und Windows PC. Anders als bei vielen Genre-Kollegen handelt es sich nicht um ein Free-to-Play-Spiel, aber auch nicht um einen Vollpreistitel. Die genauen Kosten will Bungie im Sommer bekannt geben. Klar ist jedoch: Marathon wird ein Premium-Spiel mit Cross-Play und Cross-Save – und mit einem starken Fokus auf Teamwork.
Wie kannst du schon früher reinschauen? Bereits am 23. April startet eine Closed Alpha. Wenn du dabei sein willst, kannst du dich direkt über Bungies Discord-Server anmelden. Das gibt dir die Chance, Marathon vor allen anderen zu erleben – und dabei dem Entwicklerteam wertvolles Feedback zu geben.
In Marathon bist du als sogenannter „Runner“ unterwegs – ein kybernetisch verbesserter Söldner auf dem verlassenen Planeten Tau Ceti IV. Du trittst in Dreierteams gegen andere Spieler und KI-Gegner an, um wertvolle Beute zu sammeln und lebend zum Extraktionspunkt zu gelangen. Klingt einfach? Ist es nicht. Denn stirbst du, verlierst du alles, was du in dieser Runde gesammelt hast.
Wie spielt sich das Ganze? Die Matches dauern zwischen 1 und 20 Minuten. In dieser Zeit musst du taktisch kluge Entscheidungen treffen: Welche Beute nimmst du mit? Wie viel Risiko bist du bereit einzugehen? Das Inventar ist begrenzt, und jede Aktion kann über Erfolg oder Niederlage entscheiden. Ein falscher Schritt – und dein gesamtes Team wird ausgelöscht.
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Was macht Marathon anders als andere Extraction-Shooter?
Laut Bungie liegt der Fokus auf einer „sozialen Spielerfahrung“. Du spielst immer in einem festen Dreierteam. Solo-Runs? Fehlanzeige. Ziel ist, dass du mit deinen Freunden gemeinsam taktisch vorgehst, Entscheidungen triffst und Erfolgserlebnisse feierst. Der Frustfaktor wird dadurch reduziert – kein plötzliches Ausscheiden wie in klassischen Battle-Royale-Spielen. Gleichzeitig bleibt das Risiko hoch: Jeder Kampf, jede Bewegung kann alles verändern.

Marathon bietet ein übersichtliches HUD, dass stark an Halo, Fortnite und Co erinnert. – Bild: Bungie
Welche Charaktere kannst du spielen?
Die Runner erinnern ein wenig an Klassen aus Spielen wie Apex Legends, bleiben dabei aber bodenständig. Du bekommst keine Superheldenfähigkeiten, sondern taktische Tools. Vier der insgesamt sechs Charaktere sind bisher bekannt:
- Locus: Setzt auf Raketen, Energiebarrieren und Sprint-Boosts.
- Blackbird: Ein Aufklärer, der gegnerische Positionen erkennt und strategisch plant.
- Glitch: Spezialisiert auf Störungen und Täuschung.
- Void: Der Stealth-Charakter mit Tarnmodus und Rauchgranaten.
So entsteht Raum für individuelle Spielstile – ob aggressiv, taktisch oder heimlich.
Neben gegnerischen Teams erwarten dich auch KI-Gegner. Diese sind überraschend clever: Sie suchen Deckung, nutzen das Gelände und agieren je nach Schwierigkeitsgrad unterschiedlich. Besonders fiese Varianten wie der „Commander“ fordern selbst erfahrene Spieler. Laut Bungie soll diese PvE-Erfahrung das Selbstvertrauen stärken und neue Spieler behutsam ans Spiel heranführen.
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Marathon von Bungie: Wie sieht es mit Technik und Grafik aus?
Der Stil von Marathon ist einzigartig: „Cyber Simplicity“ trifft auf „Futureless“. Du bekommst eine Mischung aus Neon-Industrie, stilisierten Umgebungen und klarer Erkennbarkeit. Die Maps reichen von leuchtenden Perimetern bis zu nebligen Sümpfen. Trotz hohem Detailgrad bleibt das Design übersichtlich – du verlierst also nie den Überblick im Gefecht.
Marathon setzt auf Fraktionen. Sechs an der Zahl, jede mit eigener Hintergrundgeschichte und Missionen. Wenn du ihre Aufträge erfüllst, bekommst du Boni wie bessere Ränge oder kürzere Wartezeiten beim Dekodieren von Beute. Die Wahl der Fraktion ist aktuell noch ohne langfristige Konsequenzen – aber Bungie verspricht, dass Storys und Fraktionsnarrative später eine wichtige Rolle spielen werden.
Marathon sieht durchwegs interessant aus, allerdings gibt es derzeit noch mehr Versprechen als gezeigtes Bildmaterial. – Bild: BungieWie sind die ersten Eindrücke vom Gameplay?
Gamespot konnte bereits anspielen und zeigt sich positiv überrascht: Marathon bietet solides Gunplay, ein gutes Balancing zwischen Risiko und Belohnung, sowie eine intuitive Steuerung. Auch der Einstieg fällt leicht – kein langes Einarbeiten nötig. Besonders gelobt werden die KI-Gegner, die für zusätzliche Spannung sorgen.
Kritik gibt es jedoch auch: Die aktuelle Alpha-Version wirkt beim Umfang und Metagame noch dünn. Die angekündigten Story-Elemente fehlen bislang, und es bleibt fraglich, wie sehr sich Marathon wirklich von Titeln wie Escape from Tarkov oder Apex Legends abheben kann.
Warum hat Bungie sich für das Extraction-Subgenre entschieden?
Laut Game Director Joe Ziegler liegt darin enormes erzählerisches Potenzial. Jede Entscheidung im Spiel hat Konsequenzen – und genau das will Bungie nutzen. Du sollst dich in jeder Runde fragen: „Gehe ich das Risiko ein?“ Der ständige Druck und die mögliche Bedrohung erzeugen Spannung. Gleichzeitig soll das Spiel nie unfair wirken – sondern belohnend und gemeinschaftlich.
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Marathon könnte Bungies nächster großer Wurf werden – wenn es gelingt, die vielen Versprechen auch einzulösen. Das Spiel wirkt zugänglich, spannend und technisch durchdacht. Es bietet ein solides Fundament und will sich vom Frust anderer Shooter abheben. Ob das reicht, um sich gegen große Namen wie Valorant, Destiny oder Fortnite durchzusetzen, wird sich ab September zeigen.
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