Bungie in der Krise: Massenentlassungen nach Destiny-Aus
Nach den jüngsten Massenentlassungen und dem endgültigen Ende von Destiny 2 schlägt Entwickler Bungie unter dem Mutterkonzern Sony nun einen neuen Kurs ein.
Die Videospielebranche im Umbruch – Der Talk zum SONY und Xbox Happening
Daniel Mosaad Für Daniel steht das Gaming unangefochten an erster Stelle. Sollte er jedoch ausnahmsweise mal nicht zu Hause vor dem Bildschirm sitzen, stehen die Chancen extrem gut, ihn im Kinosaal anzutreffen. In der Gaming-Welt schlägt sein Herz besonders für JRPGs und ausgiebige MMO-Abenteuer. Er hat unzählige Stunden in Welten wie der Persona- oder der Tales of-Reihe verbracht, verliert sich aber auch gerne in nostalgischen Nischentiteln wie Golden Sun.
Was Insider bereits im Vorfeld durchsickern ließen, ist nun wahr geworden: Beim Kult-Studio Bungie wütet derzeit eine massive Entlassungswelle. Betroffen ist eine „erhebliche Anzahl“ von MitarbeiterInnen, wobei es vor allem die Kernteams hart trifft: Das Destiny-Team, das Marathon-Team und unterstützende Angestellte von Sony Interactive Entertainment (SIE) sind am stärksten betroffen.
Das Management kommunizierte das Ausmaß des Umbruchs über verschiedene Wege. Für die Angestellten gab es eine interne E-Mail von Hermen Hulst (CEO der Studio Business Group), die die genauen Pläne für die betroffenen Teams und die Entlassungen bestätigte. Für die Öffentlichkeit wurde zudem ein Statement auf X.com und Bluesky veröffentlicht, in dem die Bungie-Führung einräumte, dass Destiny 2 hinter den finanziellen Erwartungen zurückgeblieben war.
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Studio-Chef Justin Truman verlässt Bungie
Auch die Führungsebene ist vom Personalverlust betroffen: Wie der Insider Jason Schreier berichtet (via bsky.app), hat der Bungie-Geschäftsführer Justin Truman das Unternehmen infolge der Massenentlassungen verlassen. Truman war seit 2010 Teil des Destiny-Teams und hatte im August 2025 die Studioleitung übernommen. Nach weniger als einem Jahr im Amt zieht er nun die Konsequenzen aus der Krise.
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Für die Fans der Marke sehen die Aussichten düster aus, denn am 09. Juni 2026 erschien das finale Content-Update für Destiny 2, womit die Ära des MMO-Shooters endgültig beendet ist. Wer auf einen Nachfolger hofft, wird bitter enttäuscht: Destiny 3 befindet sich derzeit nicht in der Entwicklung. Daran ändert auch aktuell die laufende Fan-Petition nichts.
Stattdessen gilt ab sofort das Prinzip „Alles auf eine Karte“. Der Extraction-Shooter Marathon ist nun der Hauptfokus und soll am 21. Juli um den PvE-Modus „Vault Breaker“ erweitert werden. Abseits dieser Hoffnung für die nahe Zukunft sieht es jedoch mager aus. Alle weiteren Projekte nach dem Destiny-Aus befinden sich derzeit in einer extrem frühen Konzeptphase.
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Ob Marathon das nächste große Bungie-Spiel wird oder der Glanz vergangener Destiny-Zeiten endgültig verblasst ist, wird sich bald zeigen.
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