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Nerd-Tipp: Warum Count Dooku zur dunklen Seite der Macht wechselte

In Star Wars Episode II: Anfriff der Klonkrieger wurde uns ein neuer Antagonist vorgestellt. Der von Christopher Lee verkörperte Count Dooku, war der zweite Schüler, den Imperator Palpatine nach dem scheinbaren Ableben Darth Mauls, in den Künsten der dunklen Seite der Macht ausbildete.

Dooku war der Drahtzieher hinter den Klonkriegen und führte die Separatisten in den Kampf gegen die Republik. So faszinierend Dooku als Gegenspieler der Prequel-Trilogie auch gewesen sein mag, wusste man nur sehr wenig über ihn.

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Während andere Prequel-Schurken wie Darth Maul und General Grievous in verschiedensten Medien weitestgehend erforscht wurden und letztendlich voll ausgeformte dreidimensionale Charaktere waren, wurde Dooku als schattenhafter Intrigant verbannt. Mit Cavan Scotts ersten exklusiven Star Wars-Hörbuch, Dooku: Jedi Lost kümmert sich Lucasfilm nun um die bisher stiefmütterlich behandelte Hintergrundgeschichte rund um Count Dooku.

Vom Jedi-Meister zum Sith-Abkömmling

Jedi Lost erzählt von Dookus Weg zum Jedi und zeigt weshalb ein gefeierter Jedi-Meister den Jedi-Orden verlassen würde. Die Geschichte passt perfekt zu Claudia Greys kürzlich veröffentlichtem Roman Master & Apprentice, in dem Dooku ebenso erwähnt wird. Hier wird außerdem angedeutet das Count Dooku bereits von Palpatine ausgebildet wurde bevor Darth Maul in Star Wars Episode I: Die dunkle Bedrohung auf Qui-Gon und Obi-Wan Kenobi traf.

Beide Bücher geben einen guten Einblick in Dookus Hintergrund Geschichte und werden dafür sorgen wie der Charakter in Zukunft gesehen wird.

Dookus ursprüngliche Geschichte im sogenannten Expanded Universe oder auch EU, konzentrierte sich auf seinen philosophischen Streit mit dem Jedi-Rat, der nach zwei katastrophalen Einsätzen auf den Planeten Galidraan und Baltizaar, endgültig gegen diesen aufbrachte.

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Doch als Grund, einen gefeierten Jedi-Meister dadurch auf die dunkle Seite zu treiben, war nie wirklich sehr überzeugend. Im neuen Kanon, der seit der Übernahme durch Disney Gültigkeit hat, weicht die Hintergrundgeschichte Dooku’s sehr weit von der ursprünglichen ab.

Dooku: Mehr Politiker, als Jedi?

Traditionell werden Jedis von ihrer Geburtsfamilie getrennt. Doch Dooku fand sich als Teenager auf seiner Heimatwelt Serenno wieder. Dort wurde er wiederholt in die politischen Angelegenheiten seiner Heimat hineingezogen und traf so auch wieder auf seine Schwester Jenza.

Zur selben Zeit begannen seine Zweifel am Jedi-Rat. Dieser schien mehr an der Politik der Republik als an der Macht selbst interessiert zu sein. Als Serenno von Plünderern überfallen wurde und die Republik sich dagegen entschied einzugreifen kämpfte Dooku auf spektakuläre Weise für seine Heimatwelt. Nach erfolgreicher Abwehr der Eindringlinge, entschied sich der Protagonist, den Jedi-Rat zu verlassen und den Titel des Counts von Serenno anzunehmen.

Im Wesentlichen verwandelt die neue Story Dookus in einen tragischen Helden. Einen mächtigen Jedi, der wirklich etwas in der Galaxie bewirken wollte, sich aber unter den Zwängen des Jedi-Ordens nicht dazu bewegen konnte. Natürlich sind die Parallelen zu Darth Vader nicht von der Hand zu weißen. Auch Anakin Skywalker wurde vom Jedi-Rat enttäuscht und Palpatines langjähriger Einfluss auf den jungen Jedi besiegelten sein Schicksal.

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In welchen Ausmaß die Intrigen Palpatines auch in Episode IX – Der Aufstieg Skywalkers zu tragen kommen werden, ist nur eine der vielen Fragen, die der Trailer zum Abschluss der Star Wars-Saga aufgeworfen hat.


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