Microsoft „gewinnt“ Spielerklage in erster Instanz
Ein kleiner Etappensieg um den 69 Milliarden US-Dollar schweren Deal für den Kauf von Activision Blizzard zu Ende zu bringen.
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Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Microsoft muss noch einige Wege gehen, um den geplanten Kauf des Call of Duty-Publishers Activision Blizzard in Höhe von 69 Milliarden US-Dollar abzuschließen. Einige Ländern haben die Mega-Fusion bereits durchgewunken, doch die EU, Großbritannien und die USA sind davon noch ausgenommen.
In einer privaten Verbraucherkartellklage hat Microsoft nun gewonnen, jedoch haben die Kläger nun 20 Tage Zeit, um ihre rechtliche Anfechtung zu präzisieren.
Was ist passiert? Ein Richterin in San Francisco (Kalifornien, USA) entschied, dass der Klage einer Gruppe von Gamern „keine Behauptungen“ zugrunde liegen, die ihre Behauptung stützen, dass die geplante Übernahme den Wettbewerb auf dem Markt beeinträchtigen würde.
US-Gamer gegen Microsoft: Fusion mit Call of Duty-Publisher als Streitthema
„Die allgemeine Behauptung der Kläger, dass der Zusammenschluss ‚höhere Preise, weniger Innovation, weniger Kreativität, weniger Wahlmöglichkeiten für die Verbraucher, verringerte Produktion und andere mögliche wettbewerbswidrige Auswirkungen‘ verursachen könnte, ist unzureichend“, wie die US-Bezirksrichterin Jacqueline Corley argumentierte.
Wie kam es überhaupt zu der „Gamerklage“? Nun, im US-Kartellrecht ist es privaten Verbrauchern erlaubt, Fusionen und Übernahmen unabhängig von staatlichen Maßnahmen anzufechten, wie Reuters.com berichtet.
Activision Blizzard wird noch länger Thema sein
Der Mega-Deal von Microsoft ist noch lange nicht durch. Eine weitere Beweisanhörung von der FTC (USA) ist für Anfang August geplant. Auch die EU-Kommission hat noch einige Fragen und wie die Fusion in Großbritannien aufgenommen wird ist ebenfalls noch ungewiss.
Wie wird die „Gamerklage“ weitergehen?
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Der Anwalt der Gamer, Joseph Saveri, sagte gegenüber Reuters, dass sie eine geänderte Klage „mit zusätzlichen Details“ einreichen werden, um „alle Möglichkeiten anzusprechen, auf die der Richter angedeutet hat, dass wir mehr Behauptungen aufstellen müssen“.
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