Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Doch nicht alles gut gelaufen? Nach einer Release-Verschiebung im letzten Jahr hat nun der offene Beta-Test von Marathon für Aufsehen gesorgt. Über 140.000 Spieler gleichzeitig stürmten zu Beginn den „Server Slam“ Ein Wert, der sich durchaus sehen lassen kann. Doch so schnell das Interesse kam, so schnell kühlte es auch wieder ab. Und jetzt steht Bungie unter enormem Druck.
Im Rahmen des Steam Next Fest startete am 26. Februar der offene Testlauf. Laut Daten von SteamDB erreichte Marathon einen Peak von 140.621 gleichzeitigen Spielern.
Das ist ein beachtlicher Wert, auf Augenhöhe mit Titeln wie ARC Raiders, aber weit unter der Battlefield 6 Beta. Für ein Spiel, das zuletzt häufig kritisch beäugt wurde, ist das ein wichtiges Lebenszeichen.
Doch die Kurve fiel schnell ab. Am gestrigen Sonntag erreichte das Spiel auch nur noch 60.0000 Spieler. Mehr als halbiert, in wenigen Tagen.
Marathon: Droht ein „zweites Concord“?
Marathon steht seit Monaten unter Beobachtung. Verzögerungen, Berichte über Produktionsprobleme und interne Turbulenzen nach den Entlassungen 2024 haben das Vertrauen vieler Spieler erschüttert. In sozialen Netzwerken tauchte bereits der Vergleich mit Concord auf, dem Multiplayer-Projekt von Firewalk, das kaum Fuß fassen konnte. Doch rein „datenbasiert“ ist das Bungie-Werk aktuell weit entfernt von einem Totalausfall. Das Interesse ist da. Die Frage ist nur, ob der Entwickler von Destiny und Halo (bis 2010) es halten kann.
Das gute an der Geschichte: Bungie hat inzwischen auf das Feedback reagiert. In einem ausführlichen Social-Media-Statement (via X.com) fasste das Studio die häufigsten Kritikpunkte zusammen. Besonders oft wurde die Benutzeroberfläche bemängelt.
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Spieler kritisieren eine unübersichtliche Navigation, schwer auffindbare Kernfunktionen und eine insgesamt wenig intuitive Menüführung. Auch die In-Game-Ökonomie steht in der Kritik. Munition und Heilpakete gelten vielen Spielern als zu teuer oder unausgewogen. Gerade in einem Extraction-Shooter, in dem Ressourcenmanagement entscheidend ist, wirkt sich das stark auf das Spielgefühl aus. Zusätzlich arbeitet das Studio noch an der PC-Stabilität.
Und genau hier liegt das Problem. Marathon erscheint bereits am 05. März! Zwischen Beta-Fazit und Launch liegen nur wenige Tage. Das bedeutet: Größere Änderungen werden voraussichtlich erst per Post-Launch-Updates umgesetzt.
Bungie kündigte eine gründliche Überarbeitung an, allerdings erst nach Release, denn dieser ist bereits am 05. März. Zwischen Beta-Fazit und Launch liegen nur wenige Tage!
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