Klaus Kainz Ein freiberuflicher Schreiber für Chronik-Themen, manchmal auch Kultur. Vor allem aber ist er faszinierter Zocker seit mehreren Jahrzehnten. Denn Resident Evil ist intensiver als jeder Horrorfilm, Bloodborne oder Metroid Prime immersiver als jeder Fantasy-Roman - und Dampf ablassen geht kaum besser als mit Streets of Rage oder Ninja Gaiden.
Eigentlich hätte es für Monster Hunter Wilds kaum besser laufen können. Nach dem Launch schrieb die Monsterhatz von Capcom Spielerrekorde, mit zehn Millionen verkauften Einheiten ist Wilds eines der erfolgreichsten Spiele der Firma (via Capcom). Im Vergleich zu den Vorgängern dürften die Verkaufszahlen aber stark eingebrochen sein. Im letzten Quartal verkaufte der japanische Publisher laut eigenen Daten circa 160.000 Einheiten des Titels – weniger als erhofft (via VGC).
Gleichzeitig sitzt die Steam-Version aktuell noch immer auf “überwiegend negativen” User-Wertungen. Besonders PC-Spieler klagten bei Monster Hunter Wilds über Performance-Probleme und Abstürze. Zuvor legten die Entwickler nahe, dass die PlayStation 5 zu teuer sei und sich negativ auf die Verkaufszahlen von Monster Hunter Wilds auswirken könnte (via IGN).
Werbung
War Monster Hunter Wilds zu einfach?

Monster Hunter Wilds Screenshot – Bild: © Capcom
- Resident Evil Requiem: Ist DLC schon heimlich in Entwicklung?
- Lesenswerter Artikel
- Resident Evil Requiem sprengt Speicher-Grenzen – 72,88 GB zum PS5-Launch?
- Lesenswerter Artikel
- Dino Crisis & Dino Crisis 2 jetzt auf Steam: Capcom überrascht Survival-Horror-Fans
- Lesenswerter Artikel
- Resident Evil: Insider enthüllt gestrichene Spiele & kein RE5 Remake in Sicht
- Lesenswerter Artikel
- 5 Millionen Wunschlisten: Resident Evil Requiem steuert auf Rekordstart
- Lesenswerter Artikel
- Resident Evil Requiem – Wie viel Spielzeit wird geboten? Capcom-Insider warnt vor falschen Gerüchten
- Lesenswerter Artikel
- Neuer Resident Evil Requiem-Kurzfilm zeigt die Tragödie von Raccoon City
- Lesenswerter Artikel
- Disney-Klassiker feiern Comeback auf Switch 2
- Lesenswerter Artikel
Allerdings könnte Capcom auch alte Fans vergrault haben, wie Director Yuya Tokuda eingestand.
“Weil wir das Spiel leichter für neue Spieler und solche Spieler gemacht haben, denen Monster Hunter zu schwer war, ließ der Schwierigkeitsgrad aus meiner Sicht für alte Fans zu wünschen übrig”, erklärte Tokuda während einer PlayStation-Veranstaltung in Japan (via VGC). „Wir haben an Punkten gearbeitet, um es neuen Spielern leichter zu machen, Hürden zu überwinden – das Erreichen von Monstern oder das Herstellen bestimmter Rüstungen.”
Das soll sich durch neue Updates geändert haben, verspricht der Entwickler. Der Schwierigkeitsgrad sei nun höher: „Wenn ihr das Spiel direkt nach der Veröffentlichung beendet und nicht mehr weitergespielt habt, würde ich mich freuen, wenn ihr es wieder spielen würdet.“ Für den 16. Dezember ist das Title Update 4 für Monster Hunter Wilds geplant, das den riesigen Drachen Gogmazios für alle Spieler beinhaltet, die mindestens Jägerrang 100 besitzen.
Werbung
Stimmt etwas nicht oder fehlt dir was? Melde dich, wir kümmern uns darum. Nutze unser Feedback-Formular!





