Hideo Kojima möchte auch nach seinem Tod Spiele machen
Videospiele-Entwickler Hideo Kojima möchte eine KI werden um uns erhalten zu bleiben. Eine absurde Idee, aber auch irgendwie wieder interessant.
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Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Jeder von uns hat seine persönliche „Bucket List“, also Dinge die man in einer gewissen Zeit erledigt haben möchte. Meistens die Zeit, die einem zum Leben bleibt. Doch stell dir vor, du wirst weiterleben, also nach deinem Tod, als KI. Das hat jetzt rein gar nichts mit der Prime Video-Serie „Upload“ zu tun, sondern ist ein Gedankengang von Hideo Kojima. Der Macher von Metal Gear oder Death Stranding sagt, dass er „mehr Zeit zum Schaffen hat als der durchschnittliche Mensch“. Er glaubt sogar, nach dem Tod „eine KI zu werden und bleiben wird“.
Irgendwie eine absurde Idee? In einem Interview wurde Kojima gefragt, ob es irgendwelche Gefühle oder Philosophien gibt, an denen seine Firma Kojima Productions festhalten soll, falls er nicht mehr lebt.
Hideo Kojima als KI der „ewige Spieleentwickler“?
Der japanische Kult-Entwickler hat gar nicht vor „richtig“ zu sterben:
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„Ich werde so lange führen, wie ich da bin, und alles, was mir wichtig ist, ist, dass unsere Wurzeln in Bezug auf die Schöpfung intakt bleiben“, so Kojima im Interview mit IGN. „Aber weißt du, ich werde wahrscheinlich eine KI und bleibe dabei. Du musst auf viele verschiedene Arten stimuliert werden, wenn du immer wieder neue Dinge erschaffen willst, also stelle ich mir vor, dass ich weiterhin mit anderen zusammenarbeiten und neue Dinge aufnehmen werde auch wenn ich eine KI bin.“
Zukunftsvisionen
Gut, den Punkt nehme ich auch auf meine Bucket List auf. Auch in 100 Jahren wird es DailyGame geben und eine KI von mir schreibt einfach weiter. Oder spricht mit euch, über eine Gehirnwindung, über ein Gerät, dass ihr implantiert bekommen habt. Oder so. Ob sich die Menschheit bis dahin, wenn uns Hideo Kojima „verlässt“, so weiterentwickelt, dass wir als künstliche Intelligenz „weiterleben“ ist fraglich. Sollten wir irgendwann einmal zu diesem Punkt angelangt sein, ist eigentlich (fast) alles möglich.

Death Stranding 2 ist das nächste Projekt von Kojima, sowie ein „Cloud-Spiel“ für die Xbox. – (C) Kojima Productions, SIE
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Eigentlich eine absurde Idee, aber irgendwie auch wieder total interessant. Derzeit arbeitet Hideo Kojima an Death Stranding 2, dass sich komplett anders als der erste Titel spielen soll.
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