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#SPIELETESTS

Spieletest – Halo Wars 2

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Es gibt zwei große Namen, welche ich mir schon als junger Bub gemerkt habe, wenn ich Echtzeit-Strategie-Titel gespielt habe: Westwood und Microsoft (Ensemble Studios).

Beide haben es anno dazumal zusammengebracht spannende und zeitintensive Games herauszubringen, welche im Multiplayer-Modus erst so richtig ihr Potenzial entfalten konnten. Jedoch auch die liebevollen B-Movie-Verschnitte als Missionseinleitung, ála Command&Conquer, sind heute noch Kult. Zurecht!

Mit Halo Wars 2 haben viele „Riesen“ der Videospielemagazine ein neues Command&Conquer bzw. Age of Empires heraufbeschworen. Oder ist es doch nur darum gegangen die Seitenzugriffe zu erhöhen? Immerhin hat man gewusst was Halo Wars (Xbox 360) war und ist: Eine „Light-Version“ eines Strategiespiels, welches für ein Gamepad entwickelt wurde. Mehr und nicht weniger. Und Halo Wars 2 schlägt in dieselbe Kerbe hinein!

Taktik ála Age of Empires? Keine Spur…

Ressourcen werden nicht irgendwo auf der Karte abgebaut, sondern sind unbegrenzt verfügbar, indem man ein Nachschublager baut bzw. einen Generator für Energie errichtet. Diese kann man dann auch ausbauen, je nachdem wie viele „Slots“ auf der Basis noch verfügbar sind können weitere errichtet werden. Hier liegt auch der taktische Part von Halo Wars 2. Durch den fixen Basenbau an bestimmten Punkten der Karte ist es wichtig, wo man zuerst anfängt.

Entwickelt man mehr Basen, wird aber ein leichtes Ziel für den Gegner der mit einer mittleren Armee deine Vorschubbasis gleich wieder einnimmt. Oder entwickelt man gleich die Kasernen-, Luft- oder Fahrzeugeinheiten? Ähnlich wie bei „Die Schlacht um Mittelerde“, einem sehr ähnlichen Spielprinzip, geht es nicht darum eine riesige Armee zu erstellen um sich dann zu Mittag unter der Sonne auf dem „Schlachtfeld“ zu treffen, sondern mehr um das „Schere-Stein-Papier“-Prinzip. Nicht immer ist Taktik der ausschlaggebende Grund für den Sieg, sondern auch Glück, dass der Gegner eventuell Einheiten ausbaut für die du selbst die passende Antwort parat hast.

Neben dem klassischen Ausbau der Basis, Weiterentwicklung und Bau der Einheiten, gibt es noch die „Generalsfertigkeiten“. Diese kennt man auch aus verschiedensten Echtzeit-Strategie-Spielen, ich selbst habe sie das erste Mal bei Command&Conquer Generals wahrgenommen, jedoch gibt es in Halo Wars 2 einen entscheidenden Punkt um sie einzusetzen: Sie kosten Rohstoffe und Energie! Sprich sie sind nicht nur nach einer „Cool&Down-Phase“ wieder einsetzbar, sondern sie sollten taktisch klug verwendet werden. Wenn man die Kampagne und ein paar Multiplayer-Schlachten intus hat, weiß man diese geschickt einzusetzen. Manchmal ist es sogar besser diese nicht zu nehmen, da sonst der Bau von neuen Fahrzeugen ins Stocken gerät und der Nachschub an der Front somit flach fällt. Oder ist es doch wichtiger, dass der Warthhog (das klassische 3-Mann/Spartan-Gefährt der UNSC in Halo), mit einer Railgun (Gauß-Geschütz) bestückt wird? Es gilt viele Entscheidungen in relativ kurzer Zeit zu beschließen. Davon lebt nämlich das Spiel: Schnelligkeit!

Ich baue 2 Stunden mal schnell eine uneinnehmbare Basis.

Nix da Kamerad, es gibt keine Pause! Halo Wars 2 bietet keine monumentalen Schlachten, wie wir sie aus genannten Echtzeit-Strategie-Granden kennen. Mit einer normalen Basis kann man bis zu 80 Einheiten bauen. Jedoch benötigen manche Gefährte gleich 4 „Slot-Punkte“, womit sich die Aussichten auf eine Riesenarmee mit dem Master Chief an der Front für mich gleich mal zerschlagen haben. Packt die Xbox One nicht mehr, oder sind actionreiche und schnelle Games wichtiger als ein stundenlanges Geplänkel? Ja, es gibt Leute die möchten so etwas haben. Ich bin einer davon… Zumindest am PC hätte man dies mit der entsprechenden Rechenleistung realisieren können.

Lieblose PC-Version

Früher benötige man für ein Echtzeit-Strategiespiel Maus und Tastatur. Damit verbunden waren zumindest STRG und die numerischen Tasten um Kampfgruppen zusammenzustellen und weitere „hilfreiche“ Tastaturbelegungen wie das Hauptgebäude. In Halo Wars 2 wurde auch dieses Prinzip für die PC-Version mehr oder schlecht umgesetzt. Auf viele weitere Befehle, wie man sie sonst aus solchen Titeln kennt, wurde verzichtet. Die „PC-Portierung“, wenn man sie so nennen darf mit der „Play-Anywhere“-Digital-Version, ist ebenso auf ein Xbox-Gamepad zugeschnitten. Irgendwie hatte ich beim Zocken auch das Gefühl dass das HUD auch nicht immer auf meine Befehle reagiert hat, oder ich habe mit über 30 Jahren die Fähigkeiten mit meiner Gamer-Maus verloren. Ich weiß es nicht… Auch der Ladebildschirm bleibt manchmal schwarz, bis die das Ladesymbol – die Arche – worum sich alles „dreht“ im Game erscheint. Auch der erste DLC, Sgt. Forge, wird immer wieder zum Download angeboten, obwohl dieser schon heruntergeladen und ins System hinzugefügt wurde. Irgendwie eigenartig, oder?

Im Großen und Ganzen darf man annehmen, dass auf die PC-Version sicherlich nicht der Fokus gelegt wurde. Okay, kann ich verstehen, finde ich für dieses Genre aber sehr schade! Vor allem die Lags im Multiplayer und das „schnelle Abstürzen“, nachdem ich vielleicht den Singleplayer-Modus verlassen habe und zum Multiplayer wechseln wollte, finde ich sehr mies.

Zieht euch das Geld aus der Tasche…

Wie auch schon bei Halo 5: Guardians gibt es in Halo Wars 2 sogenannte „Mikrotransaktionen“, welche eng mit einem Spielmodus verbunden sind. Quasi: „Pay-and-Win“-Prinzip. So werden Kartenpakete für den „Blitzmodus“ von Microsoft angeboten. Mit den Karten können dann neue Einheiten in diesem Modus abgerufen werden. Man kann sich diese auch erspielen, jedoch ist das sehr zeitintensiv. Für ein 70-Euro-Spiel kann man also nochmal 100 Euro für insgesamt 675 zufällige Karten ausgeben, wenn man das möchte. Unfair deswegen, weil gleiche Karten „zusammengefügt“ werden und somit Veteranen-Einheiten auf das Schlachtfeld geschickt werden. In einem Modus womit man davon leben muss, was die Kartendecks hergeben, weil man selbst keine selbst Nachbauen kann. Toll, oder? Mehr dazu später!

Die „Spirit of Fire“-Kampagne

Recht „spannend“ fällt die Storyline der Kampagne aus, welche man auch kooperativ zocken kann. Captain Cutter und seine Besatzung der „Spirit of Fire“ wachen nach 28 Jahren im Kälteschlaf im Orbit der Arche auf, wo sie auch gleich den Covenant-Rebellen Atriox treffen. War der „Brute“ genau möchte, wird irgendwie im Lauf der Kampagne nicht klar, an einen Superbösewicht kommt er aber nicht heran. Irgendwie wirkt er im Verlauf auch sehr harmlos, da ein einzelnes altes UNSC-Raumschiff seine Riesen-Armee aufhalten kann. So schön auch die ersten Sequenzen anzusehen sind, die restlichen Missionen werden im „Textlog“-Modus erzählt, sprich einzelne Protagonisten erzählen etwas bevor die Mission startet. Aja. Und bevor ich jetzt auch noch zu „Spoilern“ beginne: Halo Wars 2 ist mit Halo 5: Guardians eng verwoben.

Es leben die Helden! Denn diese Bosskämpfe haben es echt in sich. So hat Atriox ein paar Stellvertreter die selbst den stärksten Spartan umhauen und eine größere Anzahl von Einheiten benötigt um diese niederzustrecken. Eine der wenigen „Neuerungen“ gegenüber dem ersten Teil.

Der Blitz-Mehrspielermodus

So fad und belanglos wie die Kampagne manchmal scheint hält der Online-Teil von Halo Wars 2 den sogenannten „Blitz-Modus“ bereit, welcher vom Spielprinzip an jenem von „Battleforge“ erinnert. In fünf Minuten langen Partien geht es darum drei Kontrollpunkte zu halten und zuerst 200 Siegpunkte zu sammeln. Neue Einheiten lassen sich aus einem zuvor zusammengestellten Deck ins Gefecht schicken, wobei immer nur fünf gleichzeitig ausgewählt werden können. Um die Karten abzurufen benötigt man jedoch Energie, welche nur langsam hereintröpfelt und durch sammelbare Behältnisse auf der Karte eingesammelt werden können.

Klingt spannend, ist es auch. Jedoch die vorhin angesprochenen Mikrotransaktionen machen diesen Modus zum Kaufspiel, denn wer hat schon mal in einem „Free-2-Play“-Game große Chancen gegen „Großinvestoren“ mit x-Veteranen am Feld?

Richtig schnelle Action versprechen auch die anderen Modis wie Rumble, bei dem sechs Spieler mit unbegrenzten Ressourcen auf eine kompakte Map gestellt werden oder der klassische Deathmatch-Modi sowie Capture&Hold.

Allerdings ist meine Lust an Halo Wars 2, nach Vollendung der Kampagne und ein paar Stunden im Multiplayer, wieder weg gewesen. Irgendwo kamen kurzweilig echte Command&Conquer- Gefühle wieder hoch, welche jedoch mit dem nichtvorhandenen Basenbau – wo ich will – und den Mini-Maps wieder verflogen sind.

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Call of Duty WWII – Spieletest

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Es gibt kein anderes Game, das für das Jahr 2017 kritischer sehe als Call of Duty WWII. Immerhin war der Vorgänger, Infinite Warfare alles andere als ein Vorzeige-Titel einer AAA-Videospiele-Reihe, auch das Szenario 2ter Weltkrieg wurde gefühlte 5000 Mal schon verwendet.

Ich habe mich lange „gesträubt“ wieder ein Call of Duty anzugreifen, nachdem mich die Serie – die es schon seit 14 Jahren gibt – bereits zu ihren Anfängen nicht wirklich fesseln konnte und auch der Vorgänger schon in der Beta mich nicht überzeugt hat. Darum wundert euch nicht über das ein oder andere zu kritische Wort. – Mir ist bewusst dass für manche Call of Duty mittlerweile eine Art „Religion“ ist.

Activision glaubt daran. Entwickler Sledehammer hat es umgesetzt – auch wenn sie eigentlich ganz etwas anderes machen wollten. Mit Call of Duty WWII kehrt die Serie zu ihren Anfängen zurück. Nach den unspektakulären Ausflügen in die Zukunft ist man wieder da. Sollten sich viele auf einen weiteren Teil der Black Ops-Reihe freuen, sei es ihnen verziehen. Der zweite Weltkrieg war schrecklich, er war grauslich und sicherlich nicht Entertainment und „Hurra-wir-Amis-kommen“ wie er im Singleplayer-Modus von Call of Duty WWII dargestellt wird. Aber mehr dazu gleich.

Vom Strand in der Normandie bis nach Deutschland

Das Spiel beginnt wie der Film, also Stevens Spielberg’s „Der Soldat James Ryan“ mit der Truppenlandung in der Normandie. Gefühlte 5 Minuten später ist auch schon wieder alles vorbei, immerhin wenn man den Kugelhagel brav ausweicht. Mit dem Protagonisten Red Daniels tue ich mir persönlich schwer. Irgendwie versucht man krampfhaft einen Charakter einzubringen, welcher einem irgendwie kalt lässt. Wenn man schon „Geschichten erzählen“ möchte, dann sollte man Dialoge auch einbauen. Aber was rede ich da: Es ist ein Shooter: Laufen, Schießen, Deckung, Laden, Laufen, Schießen,… Und dann wird man im Singleplayer-Modus immer wieder durch nervige Quick-Klick-Animationen durchgequetscht. Damit die Dramatik aufkommt. Nervig finde ich auch dass man bei den Sprech-Animationen auf die Gestik teilweise verzichtet hat. Oder gab es zur Kriegszeiten mehr Bauchredner, ich weiß es nicht…

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Entwickler Sledgehammer fällt es nicht schwer in Call of Duty WWII die Gewalt und unmenschliche Brutalität einzufangen, schafft es aber nicht eine beklemmende Stimmung aufzubauen. Irgendwie hat man das eben schon alles Mal genauso gespielt. Déjà-vus wo man hinsieht. Würde man das erste Mal virtuell in der Normandie landen würde ich sagen: „Hey. Wow. Irre…“ Aber irgendwie stimmt da etwas nicht. Der Ansatz von „Hollywood“ hat mir die ersten zwei Minuten gefallen, die restlichen 6 Stunden in der Kampagne sind zwar schnell vergangen, waren aber bei weiten nicht so intensiv. Interessant habe ich kurze Ausflüge mit Jeep, Panzer und Flugzeug gefunden. Aber hey. Nur im Singleplayer! Es handelt sich hier nicht um ein Battlefield.

Mehr zur Geschichte der Kompanien findet ihr hier im Archiv. (mehr …)

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Danganronpa V3: Killing Harmony – Spieletest

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Danganronpa V3: Killing Harmony ist das dritte Spiel der Danganronpa-Reihe und erschien am 29. September für PlayStation 4 und PlayStation Vita. 2015 erschien bereits auch ein Sequel zu den Games.



Zu Beginn kann der Spieler wie aus den Vorgängern gewöhnt, sich entscheiden ob er lieber die japanische oder die englische Synchro genießen möchte. Bedauerlicherweise wurde erneut nur teilweise Synchronisiert. In den Genuss kommen wir überwiegend nur in den Class Trials. Das Adventure Game ist zudem komplett auf Englisch untertitelt.

Ein neues Todesspiel beginnt

Während man in Danganronpa 2: Goodbye Despair mit den Charakteren auf einer tropischen Insel gefangen ist, kehrt man im neusten Teil wieder in ein hermetisch abgeriegeltes Schulgelände zurück. Ebenfalls mit dabei sind 16 ultimative Highschool Schüler, die in einem gewissen Bereich ein außerordentliches Talent besitzen. Diese müssen sich wie ihre vorherigen Leidensgenossen, durch ein periodisches Todesspiel quälen, dass von dem diabolischen Robotorbär Monokuma ausgeführt wird. Mit von der Partie sind dieses mal zusätzlich noch fünf kleinere Bären, die Monokuma Kubs, die er „liebevoll“ seine Kinder nennt.

„This story is not over!“

Nach einer Weile spielen, ist mir stark aufgefallen das ich Parallelen zu den vorherigen Charakteren ziehen konnten. Da sich einige Verhaltensweisen und Eigenschaften wiederfinden lassen. Bedenkt man als Spieler allerdings, das im jedem Spiel 16+ Charaktere dabei sind, lässt sich das wohl auch schwer vermeiden. Auch in Danganronpa V3. Killing Harmony bekommen wir wieder eine bunte Gruppenmischung, einige ultimative Talente sind zudem neu. Ein ultimativer Detektiv ist dennoch wieder mit am Start.

Mit Kaede Akamatsu, der ultimativen Pianistin, starten wir in den neuen Alptraum

Visual Novel, Dungeon Crawler oder doch Point-and-Click?

Danganronpa V3. Killing Harmony ist eine gesunde Mischung aus allen drei Sachen. Die Story wird im klassischen Stil einer Visual Novel erzählt, durch das Gelände der Schule bewegt man sich allerdings wie bei einem Dungoen Cralwer. Das Erkunden der verschiedenen Räume und auch die Ermittlungen, erinnern dagegen an ein Point-and-Click Adventure. Je weiter die Story voranschreitet, desto mehr Areale können wir zudem Entdecken. Wer die Vorgänger gespielt hat, sollte mit dem Gameplay bereits vertraut sein.

Ebenfalls wieder bunt zusammen gemixt, ist die Grafik des Spiels. Es enthält sowohl 3D Elemente, als auch 2D Elemente. Die Charaktere sind im 2D Stil gehalten, egal ob in der Welt selbst oder während der Story Sequenzen. Die Umgebung durch die man sich bewegen kann ist 3D. Der 3D Teil ist leider etwas veraltet. Mit der PlayStation 4 und der PlayStation Vita, hätte man ruhig etwas mehr an den Modellen schrauben können. Es hat zwar einen melancholischen Wert, aber auch nur für eingefleischte Danganronpa-Fans.

Doch keine Sorge, wer die beiden ersten Teile nicht gespielt hat, muss das jetzt nicht direkt nachholen. Denn im Gegensatz zu Danganronpa 1 und Danganronpa 2, sowie dem Sequel ist die Story von Danganronpa V3 nicht mit den Vorgängern verbunden, sondern eine komplett eigene neue Geschichte. Das Spiel bietet sich also auch für Neulinge an.

Das Setting ist wieder eine, von der Außenwelt abgeschottete, Schule

Ein Upgrade für die Class Trials

Während viele Elemente aus den Vorgängern übernommen wurden, im Übrigen gilt das auch für den Soundtrack, bekam die Class Trials ein ordentliches Upgrade. Egal in welcherlei Hinsicht. Es wurden neue Minigames hinzugefügt, alte etwas ausgebessert. Der Spieler kann zudem mit den Truth Bullets nicht mehr nur Falschaussagen zerschießen, sondern auch einer Aussage zustimmen. Des Weiteren, kann ein Truth Bullet jetzt auch in einen Lie Bullet verwandelt werden. Ganz richtig, bisher war Lügen keine Option um den Täter zu finden, doch Danganronpa V3: Killing Harmony ändert dies nun. Ab jetzt, können wir auch Falschaussagen machen.

Aufgrund der vielen neuen Features, werden die Class Trials nun natürlich auch schwieriger. Allerdings könnt ihr zu Beginn des Spiels den Schwierigkeitsgrad der Story und der Class Trials einstellen. Solltet ihr bereits bei der Ersten merken, dass es euch doch noch zu schwierig ist, kann der Spieler gesondert vor dem Start jeder Class Trial nochmal den Schwierigkeitsgrad ändern. Zudem sind auch wieder verschiedene Skills verfügbar, die ihr kaufen könnt. Skill Points werden durch euer Socialising mit den anderen Charakteren gesammelt. Im Verlauf der Story, bekommt ihr Freizeiten in denen ihr euch mit anderen Schülern unterhalten könnt. Steigt die Verbindung zu der Person, erhaltet ihr Skill Points und könnt somit vor jeder Class Trial neue Skills kaufen.

Die Class Trials sind außergewöhnlicher und schwieriger denn je

Zum Schluss noch ein kleiner Hinweis: Spike Chunsoft hat in dem Spiel einige Easter Eggs versteckt, die sich auf eine eventuell Zukunft kommender Dankanronpa-Spiele bezieht. Auch Zitate oder Bezüge auf Anime, TV-Serien oder Filme können in der Story gefunden werden. Dragon Ball, E.T., Spongebob – um nur ein paar wenige Beispiele zu nennen.

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Fazit

Danganronpa V3: Killing Harmony ist ein Game, dass nicht nur etwas für die Fans der Reihe ist, sondern auch für Neueinsteiger. Die Story ist von den Vorgängern abgelöst und baut also nicht auf dessen Ereignissen auf. Alteingesessene Hasen bleiben von einer gewissen Nostalgie nicht verschont.

Die Grafik ist zwar etwas veraltet, dennoch ist das Game insgesamt sehr stimmig. Was ich wieder einmal negativ anmerken muss, ist dass das Game wieder nur teilweise Synchronisiert wurde. Auch eine deutsche Lokalisierung wäre langsam mal fällig gewesen, denn die Reihe erfreut sich hier zu Lande großer Beliebtheit. 

Doch die Entwickler haben sich natürlich schon Gedanken gemacht und viele neue Elemente hinzugefügt. Die Class Trials sind dadurch noch spannender und auch anspruchsvoller geworden.  Alles im allem also ein gelungenes Spiel und ein würdiger Nachfolger der Reihe. Fans können beruhigt ins Regal greifen und es ihrer Sammlung hinzufügen.

8.3 DAILYGAME
Grafik6.5
Sound9
Steuerung8
Multiplayer0
Motivation9.5
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Griechische Tragödie? Weit gefehlt! SUPER MARIO ODYSSEY – Spieletest

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Vor 20 Jahren, also am 1.März 1997, revolutionierte Nintendo mit dem N64 und „Super Mario 64“ die Videospiele Welt.


Marketing in den 90iger Jahren – „Change the System“ – N64 Release – Commercial 1996

Das Game setzte einen Meilenstein in der Videospiele-Geschichte und beeinflusste die Gameing- Welt nachhaltig. Analog Stick und Rumble-Feature, die heute gar nicht mehr weg zu denken sind in den alltäglichen Spiele Sessions, fanden damals Einzug in die Kinderzimmer. Sowie die ersten Schritte in eine 3D Welt.

Bevor 3D zum nervigen extra in den Kinosälen dieser Welt wurde, war es eine revolutionierende Entwicklung am Spielesektor.

Kritiker sehen in Super Mario 64, heute noch eines der besten und revolutionärsten Games aller Zeiten. Mit „Mario Sunshine” versuchte man 2002, zwar einen akzeptablen Nachfolger zu präsentieren, allerdings wurde dieser den Ansprüchen von Fans und Kritikern nicht gerecht.

Mit dem Release der Nintendo Switch am 3.3.2017 wollte es Nintendo noch einmal wissen.

Aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt, Liesen sie alle Skeptiker mit offenen Mündern zurück, als sie mit „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“ die 30-jährige Erfolgsserie mit großen Veränderungen zu Weltweiten Bestwertungen pushten.

Am 27.10.2017 kam Super Mario: Odysee in den Handel und innerhalb kürzester Zeit war klar: nach 20 Jahren liefert Nintendo einen weiteren Meilenstein ab und Super Mario: Odysee ist am Weg zum erfolgreichsten Mario-Titel aller Zeiten.

Update: Mittlerweile ist es offiziel.  Innerhalb von 3 Tagen wurde Mario Odysee 2 Millionen mal verkauft und ist damit der am schnellsten verkaufte Titel der Jump & Run Reihe.

Der Wertungsdurchschnitt weltweit liegt bei 97% und unterstützen den Erfolg nur noch.

Nach einer Woche als Marios Begleiter muss ich leider zugeben, dass selbst wenn ich wollte, ich einfach keine Gründe für eine schlechte Wertung gefunden hätte. Selbst die Tatsache, dass sich rund um die „Hintergrund Geschichte“ nicht viel geändert hat außer dass sie nun im Rahmen einer Hochzeit passiert.

Doch auch diesen Umstand „verzeiht“ man als Spieler sehr gerne, da Super Mario: Odyssey ab der ersten Sekunde mit so viel Charme und Kreativität einfach zu überzeugen weiß.

Ihn als bloßes Mittel zum Zweck zu bezeichnen wäre nicht fair. Seit Fan-Liebling Yoshi hat es kein Side Kick Marios mehr geschafft, sich so sehr in die Herzen der Spieler zu „versetzen“

Marios neuer Begleiter „Cappy“ ist alles andere als ein (ACHTUNG: Wortwitz!) „alter Hut“!

Mario und Cappy. Wie haben wir es die letzen Jahre nur ohne seiner Hilfe geschafft?!

Mit seiner Unterstützung ist es Mario nämlich nicht nur möglich Schaden bei der Gegnerschaft zu verursachen sondern sich im wahrsten Sinne des Wortes auch „in den Feind hineinzuversetzen“. Wirft man Cappy nämlich auf Gegner oder Objekte übernimmt Mario diese.

Ist eine Plattform für einen Sprung unerreichbar verwandelt man Mario einfach kurzer Hand in einen beflügelten Gumba und fliegt hinüber.

Die Einsatzmöglichkeiten hier sind nicht endendwollend. Selbst wenn man denkt bereits alles gesehen oder ausprobiert zu haben wird man doch wieder durch die Kreativität der Macher überrascht. (mehr …)

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South Park: Die rektakuläre Zereißprobe – Spieletest

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RPG meets South Park. South Park meets RPG. Anspruchslos, derb und fad? Wir haben die retakuläre Zereißprobe getestet.

Cartman aka „The Coon“ will eine entlaufene Katze aufspüren, weil es dafür 100 $ Finderlohn gibt. Mit dem Geld möchte er sein eigenes Superhelden-Franchise finanzieren, dafür benötigt er jedoch auf dem South Park-Instagram-Verschnitt „Coongram“ mehr Follower. Dein Charakter ist erst vor kurzem nach South Park gezogen, und da du der Neuling bist, unterstützt du den „dicken Superhelden-Chef“.

South Park meets RPG.

Nach der „Anfangsschlacht“ mit der Nachbarschaft – welche immer wieder durch vorbeifahrende Autos kurz unterbrochen werden – mit wilden Schlachten mit feuerspuckenden Karton-Drachen, wandelt ihr von Haus zu Haus um Selfies zu schießen und um neue Follower zu bekommen. In der Regel stimmen die meisten Omas, Onkels und Nachbarn zu, sich mit euch auf Coongram zu präsentieren. Einige Selfie-Verweigerer gibt es trotzdem, für jene müsst ihr erst mehr Follower haben oder aber auch einige Dinge erledigen. Als Gegenleistung müsst ihr zum Beispiel Stan’s Opa, welcher im Rollstuhl sitzt, ein Kondom bringen. Das „warum“ braucht ihr euch in dieser Angelegenheit nicht fragen, immerhin handelt es sich um South Park…

RPG meets South Park.

In der Welt von South Park warten viele „spannende“ rundenbasierte Schlachten. So dürft ihr perverse Priester, Sechstklässler, Mädels die in Lokalen aufreizend servieren und angehende Superbösewichter verdreschen, anfurzen, anspucken oder mit euren imaginären Superkräften verhauen. Ob in ihr Schlachten verwickelt werden möchtet könnt ihr euch teilweise selbst aussuchen, zumindest in der „Open World“ der bekannten South Park-Stadt. Die meisten Schlachten ergeben sich schlicht durch Körperkontakt mit euren Kontrahenten. Wenn ihr zuerst zuschlägt, bekommt ihr auch den Anfangsbonus, genauso umgekehrt. Hier auch gleich ein wichtiger Tipp: Furzt man die „Bösen“ an, starten diese geschwächt in die Schlacht. Auch ein guter Bonus! – Nicht die Augen verdrehen! Es handelt sich eben um South Park.

Das Kampfsystem ist schlicht, übersichtlich und sehr geradlinig. Warum geradlinig? Nun das Schachbrettmuster lässt nur horizontale Angriffe zu. Man kann also immer nur in eine Richtung angreifen, das wird dann interessant wenn sich mehrere Gegner am Schlachtfeld tummeln. Richtig schwierig kommt mir das Ganze im Anspielen nicht vor, auch bei erhöhter Schwierigkeitsstufe – und ein rastloser RPG-Gamer bin ich bei Gott nicht.



Absolute Fäkalsprache

So „putzig“ wie die South Park-Grafik – in der das Game wirklich 1:1 gehalten wurde – auch ist, die Aussagen der Protagonisten sind alles andere als putzig. Da wird man schon gezwungen „derbe Schalt-Codes“ einzugeben wie „F*** deine Mum“ und bekommt Sprüche wie „Du scheiß Wich***, f*ck dich“ als Konversation vorgesetzt. Das der Titel eigentlich sonst wenig brutal und anspruchsvoll ist, ist das der einzige Grund für die relativ hohe USK-Einstufung. „Super-Skills“ wie Furzen, Anspucken und Co. sind zu Beginn noch lustig, aber der Spaß verfliegt bei mehrtägiger Ausübung der Sache. Irgendwann stumpft halt auch das humorvolle Gameplay ab. Zumindest bei mir (Spießer).

Die Kacke ist am Dampfen!

Und diesen Ausdruck verwende ich jetzt nicht nur als blanke Überschrift. Das ist Programm! In der liebevollen 2D-Kulisse von South Park gibt es allerhand zu entdecken, also von Haus zu Haus rennen und die Kästchen, Kühlschränke und Zimmer der Nachbarn durchwühlen. Aber dann das: In jedem gut situierten Haus gibt es eine Toilette. Okay, bleiben wir in der Sprache des Game’s: Ein Scheißhaus. Auf diesem könnt ihr Mini-Spiele absolvieren, welches darauf besteht das man schnell Tastenkombinationen eingibt oder/und die Drehkreuze wie ein Irrer im Kreis dreht. Dafür gibt es Erfahrungspunkte.

Beschießenes Mini-Game.

Immer wieder derselbe Scheiß…

South Park – Die retakuläre Zereißprobe ist wirklich eine „Probe“. Immerhin macht man stundenlang immer das Gleiche: Du laufst zu Haus zu Haus und bekommst eigentlich immer dieselbe Optik und Spannung zu sehen. Sogar die Häuser innen sind alle gleich, bis auf die Farbgebung. Alles eben sehr unspektakulär, wie eben auch die gleichnamige TV-Serie. Klar ist es witzig, freaky und krank. Aber alles hat sein Ablaufdatum und beim Zocken des Titels ist dieses sehr schnell für mich gekommen. Das Gameplay bietet viele RPG-Elemente, wie das „Zusammenmixen“ von Gegenständen, „erfülle diese Aufgabe um zur nächsten zu kommen“ oder aber auch das Erlernen von Skills um seinen Charakter und seine Freunde aufzuwerten. Wenn die derbe Sprache und gewisse Gewalteinlagen nicht wären, würde ich das Game einen 6-Jährigen geben, welcher gerade die ersten Worte lesbar versteht. Also genauso anspruchsvoll kam es mir vor.

„F*ck dich du Wich*er, es ist South Park!“

Genauso würden mich eingefleischte South Park-Fans kommentieren, würde ich diesen Titel komplett zerreißen. Es handelt sich um nichts anderes als um eben besagte Franchise und das ist gut so. Denn das Game spielt sich so wie die TV-Serie aussieht und wäre schon eine kleine Staffel, wenn es im Fernsehen laufen würde. Alles ist am Game dem TV-Original angepasst, sogar die Synchronsprecher sind die Gleichen! Sagen wir mal so: Es ist Fan-Service pur und als dieses möchte das Game auch verstanden werden. Anspruchsvolle RPG-Gamer sollten sich eher auf die Switch-Version von Skyrim stürzen oder The Witcher 3 nochmals anreißen.

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Fazit

South Park: Die retakuläre Zereißprobe im Fazit zu „zerreißen“ wäre echt scheiße, das hat sich die derbe TV-Serie, welche es schon seit über 20 Jahren gibt, einfach nicht verdient. Das Game ist flach, aber nicht so flach wie seine Vorgänger. Wie gesagt, von einem „anspruchsvollen Titel“ im RPG-Universum kann man nicht sprechen, es ist authentisches Fan-Service. Und dabei bleibt es verf*ckt nochmal auch!

6.3 DAILYGAME
Grafik6
Sound7.5
Steuerung6.5
Multiplayer0
Motivation5
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Mittelerde: Schatten des Krieges – Spieletest

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Ein Spiel, sie zu knechten: Als J.R.R Tolkien 1939 mit dem Schreiben der „Fortsetzung“ des Hobbits begann, weil sein Verlag großen Erfolg in Geschichten rund um Hobbits und deren Abenteuern sah, war Tolkien wohl auch der letzte der damit rechnete, dass er 12 Jahre später mit der monumentalen Ringkrieg-Saga „Der Herr der Ringe“ das Fantasy-Genre wie kein anderer prägen würde.

Egal ob die „STAR WARS“-SAGA oder das Fantasy-Epos „Der Herr der Ringe“, große Epen haben meist eines gemeinsam: Nämlich während ihrer Entstehungsgeschichte rechnete niemand mit dem Erfolg, welche diese mit sich bringen würden.

Von Bösen Zungen gerne auch als „Assassins Creed 5: Mittelerde“ bezeichnet, lieferte Publisher Monolith mit Mittelerde: Mordors Schatten vor 2 Jahren einen solchen Überraschungshit ab.

HdR: Die 2 Geister

In Schatten des Krieges schlüpfen wir erneut in die Rolle des Untoten Waldläufers Talion, der gemeinsam mit dem Geist des Elben-Schmieds Celebrimbor, seiners Zeichens Erschaffer der Ringe der Macht, den Aufstieg Saurons verhindern müssen.

Zu Beginn werden wir Zeuge der Erschaffung eines neuen Ringes der Macht. Unser Ziel ist es eine eigene Ork-Armee aufzustellen, Saurons Burgen und Festungen unter unsere Kontrolle zu bekommen und letzten Endes als der „Helle Herrscher“ in die Geschichte Mittelerde’s einzugehen. Ein reines Kinderspiel also oder etwa doch nicht?

Waren es in Teil 1 noch namenlose und frei erfundene Untertanen in den Reihen der Ork’s, dürfen wir uns diesmal mit den berühmtesten Viechern der Fantasy-Geschichte anlegen. Von B wie BALROG über den Hexenkönig von Angmar und seiner Nazgul sowie deren berittene Drachen bis hin zur Riesen-Spinnen Kankra, die Gegner Vielfalt kann sich wirklich sehen lassen.

Bringe zu einen Drachenkampf niemals nur deine Orks mit!

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