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Spieletest – Halo Wars 2

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Es gibt zwei große Namen, welche ich mir schon als junger Bub gemerkt habe, wenn ich Echtzeit-Strategie-Titel gespielt habe: Westwood und Microsoft (Ensemble Studios).

Beide haben es anno dazumal zusammengebracht spannende und zeitintensive Games herauszubringen, welche im Multiplayer-Modus erst so richtig ihr Potenzial entfalten konnten. Jedoch auch die liebevollen B-Movie-Verschnitte als Missionseinleitung, ála Command&Conquer, sind heute noch Kult. Zurecht!

Mit Halo Wars 2 haben viele „Riesen“ der Videospielemagazine ein neues Command&Conquer bzw. Age of Empires heraufbeschworen. Oder ist es doch nur darum gegangen die Seitenzugriffe zu erhöhen? Immerhin hat man gewusst was Halo Wars (Xbox 360) war und ist: Eine „Light-Version“ eines Strategiespiels, welches für ein Gamepad entwickelt wurde. Mehr und nicht weniger. Und Halo Wars 2 schlägt in dieselbe Kerbe hinein!

Taktik ála Age of Empires? Keine Spur…

Ressourcen werden nicht irgendwo auf der Karte abgebaut, sondern sind unbegrenzt verfügbar, indem man ein Nachschublager baut bzw. einen Generator für Energie errichtet. Diese kann man dann auch ausbauen, je nachdem wie viele „Slots“ auf der Basis noch verfügbar sind können weitere errichtet werden. Hier liegt auch der taktische Part von Halo Wars 2. Durch den fixen Basenbau an bestimmten Punkten der Karte ist es wichtig, wo man zuerst anfängt.

Entwickelt man mehr Basen, wird aber ein leichtes Ziel für den Gegner der mit einer mittleren Armee deine Vorschubbasis gleich wieder einnimmt. Oder entwickelt man gleich die Kasernen-, Luft- oder Fahrzeugeinheiten? Ähnlich wie bei „Die Schlacht um Mittelerde“, einem sehr ähnlichen Spielprinzip, geht es nicht darum eine riesige Armee zu erstellen um sich dann zu Mittag unter der Sonne auf dem „Schlachtfeld“ zu treffen, sondern mehr um das „Schere-Stein-Papier“-Prinzip. Nicht immer ist Taktik der ausschlaggebende Grund für den Sieg, sondern auch Glück, dass der Gegner eventuell Einheiten ausbaut für die du selbst die passende Antwort parat hast.

Neben dem klassischen Ausbau der Basis, Weiterentwicklung und Bau der Einheiten, gibt es noch die „Generalsfertigkeiten“. Diese kennt man auch aus verschiedensten Echtzeit-Strategie-Spielen, ich selbst habe sie das erste Mal bei Command&Conquer Generals wahrgenommen, jedoch gibt es in Halo Wars 2 einen entscheidenden Punkt um sie einzusetzen: Sie kosten Rohstoffe und Energie! Sprich sie sind nicht nur nach einer „Cool&Down-Phase“ wieder einsetzbar, sondern sie sollten taktisch klug verwendet werden. Wenn man die Kampagne und ein paar Multiplayer-Schlachten intus hat, weiß man diese geschickt einzusetzen. Manchmal ist es sogar besser diese nicht zu nehmen, da sonst der Bau von neuen Fahrzeugen ins Stocken gerät und der Nachschub an der Front somit flach fällt. Oder ist es doch wichtiger, dass der Warthhog (das klassische 3-Mann/Spartan-Gefährt der UNSC in Halo), mit einer Railgun (Gauß-Geschütz) bestückt wird? Es gilt viele Entscheidungen in relativ kurzer Zeit zu beschließen. Davon lebt nämlich das Spiel: Schnelligkeit!

Ich baue 2 Stunden mal schnell eine uneinnehmbare Basis.

Nix da Kamerad, es gibt keine Pause! Halo Wars 2 bietet keine monumentalen Schlachten, wie wir sie aus genannten Echtzeit-Strategie-Granden kennen. Mit einer normalen Basis kann man bis zu 80 Einheiten bauen. Jedoch benötigen manche Gefährte gleich 4 „Slot-Punkte“, womit sich die Aussichten auf eine Riesenarmee mit dem Master Chief an der Front für mich gleich mal zerschlagen haben. Packt die Xbox One nicht mehr, oder sind actionreiche und schnelle Games wichtiger als ein stundenlanges Geplänkel? Ja, es gibt Leute die möchten so etwas haben. Ich bin einer davon… Zumindest am PC hätte man dies mit der entsprechenden Rechenleistung realisieren können.

Lieblose PC-Version

Früher benötige man für ein Echtzeit-Strategiespiel Maus und Tastatur. Damit verbunden waren zumindest STRG und die numerischen Tasten um Kampfgruppen zusammenzustellen und weitere „hilfreiche“ Tastaturbelegungen wie das Hauptgebäude. In Halo Wars 2 wurde auch dieses Prinzip für die PC-Version mehr oder schlecht umgesetzt. Auf viele weitere Befehle, wie man sie sonst aus solchen Titeln kennt, wurde verzichtet. Die „PC-Portierung“, wenn man sie so nennen darf mit der „Play-Anywhere“-Digital-Version, ist ebenso auf ein Xbox-Gamepad zugeschnitten. Irgendwie hatte ich beim Zocken auch das Gefühl dass das HUD auch nicht immer auf meine Befehle reagiert hat, oder ich habe mit über 30 Jahren die Fähigkeiten mit meiner Gamer-Maus verloren. Ich weiß es nicht… Auch der Ladebildschirm bleibt manchmal schwarz, bis die das Ladesymbol – die Arche – worum sich alles „dreht“ im Game erscheint. Auch der erste DLC, Sgt. Forge, wird immer wieder zum Download angeboten, obwohl dieser schon heruntergeladen und ins System hinzugefügt wurde. Irgendwie eigenartig, oder?

Im Großen und Ganzen darf man annehmen, dass auf die PC-Version sicherlich nicht der Fokus gelegt wurde. Okay, kann ich verstehen, finde ich für dieses Genre aber sehr schade! Vor allem die Lags im Multiplayer und das „schnelle Abstürzen“, nachdem ich vielleicht den Singleplayer-Modus verlassen habe und zum Multiplayer wechseln wollte, finde ich sehr mies.

Zieht euch das Geld aus der Tasche…

Wie auch schon bei Halo 5: Guardians gibt es in Halo Wars 2 sogenannte „Mikrotransaktionen“, welche eng mit einem Spielmodus verbunden sind. Quasi: „Pay-and-Win“-Prinzip. So werden Kartenpakete für den „Blitzmodus“ von Microsoft angeboten. Mit den Karten können dann neue Einheiten in diesem Modus abgerufen werden. Man kann sich diese auch erspielen, jedoch ist das sehr zeitintensiv. Für ein 70-Euro-Spiel kann man also nochmal 100 Euro für insgesamt 675 zufällige Karten ausgeben, wenn man das möchte. Unfair deswegen, weil gleiche Karten „zusammengefügt“ werden und somit Veteranen-Einheiten auf das Schlachtfeld geschickt werden. In einem Modus womit man davon leben muss, was die Kartendecks hergeben, weil man selbst keine selbst Nachbauen kann. Toll, oder? Mehr dazu später!

Die „Spirit of Fire“-Kampagne

Recht „spannend“ fällt die Storyline der Kampagne aus, welche man auch kooperativ zocken kann. Captain Cutter und seine Besatzung der „Spirit of Fire“ wachen nach 28 Jahren im Kälteschlaf im Orbit der Arche auf, wo sie auch gleich den Covenant-Rebellen Atriox treffen. War der „Brute“ genau möchte, wird irgendwie im Lauf der Kampagne nicht klar, an einen Superbösewicht kommt er aber nicht heran. Irgendwie wirkt er im Verlauf auch sehr harmlos, da ein einzelnes altes UNSC-Raumschiff seine Riesen-Armee aufhalten kann. So schön auch die ersten Sequenzen anzusehen sind, die restlichen Missionen werden im „Textlog“-Modus erzählt, sprich einzelne Protagonisten erzählen etwas bevor die Mission startet. Aja. Und bevor ich jetzt auch noch zu „Spoilern“ beginne: Halo Wars 2 ist mit Halo 5: Guardians eng verwoben.

Es leben die Helden! Denn diese Bosskämpfe haben es echt in sich. So hat Atriox ein paar Stellvertreter die selbst den stärksten Spartan umhauen und eine größere Anzahl von Einheiten benötigt um diese niederzustrecken. Eine der wenigen „Neuerungen“ gegenüber dem ersten Teil.

Der Blitz-Mehrspielermodus

So fad und belanglos wie die Kampagne manchmal scheint hält der Online-Teil von Halo Wars 2 den sogenannten „Blitz-Modus“ bereit, welcher vom Spielprinzip an jenem von „Battleforge“ erinnert. In fünf Minuten langen Partien geht es darum drei Kontrollpunkte zu halten und zuerst 200 Siegpunkte zu sammeln. Neue Einheiten lassen sich aus einem zuvor zusammengestellten Deck ins Gefecht schicken, wobei immer nur fünf gleichzeitig ausgewählt werden können. Um die Karten abzurufen benötigt man jedoch Energie, welche nur langsam hereintröpfelt und durch sammelbare Behältnisse auf der Karte eingesammelt werden können.

Klingt spannend, ist es auch. Jedoch die vorhin angesprochenen Mikrotransaktionen machen diesen Modus zum Kaufspiel, denn wer hat schon mal in einem „Free-2-Play“-Game große Chancen gegen „Großinvestoren“ mit x-Veteranen am Feld?

Richtig schnelle Action versprechen auch die anderen Modis wie Rumble, bei dem sechs Spieler mit unbegrenzten Ressourcen auf eine kompakte Map gestellt werden oder der klassische Deathmatch-Modi sowie Capture&Hold.

Allerdings ist meine Lust an Halo Wars 2, nach Vollendung der Kampagne und ein paar Stunden im Multiplayer, wieder weg gewesen. Irgendwo kamen kurzweilig echte Command&Conquer- Gefühle wieder hoch, welche jedoch mit dem nichtvorhandenen Basenbau – wo ich will – und den Mini-Maps wieder verflogen sind.

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Guild Wars 2: Path of Fire Launch Trailer

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ArenaNet hat heute anlässlich der Veröffentlichung von „Path of Fire“ für Guild Wars 2 am Freitag den offizellen Launch-Trailer der Erweiterung veröffentlicht.  

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Square Enix: Left Alive angekündigt

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Square Enix hat heute im Rahmen der Playstation Presse Konferenz in Tokio einen neuen Survival-Action-Shooter angekündigt. Erscheinen wird der Shooter 2018 für PS4 und PC.

Mitwirkende sind unter anderem: Toshifumi Nabeshima (Armored Core), Yoji Shinkawa (Metal Gear), Takayuki Yanase (Ghost in a Shell: Arise, Mobile Suit Gundam 00, Xenoblade Chronicles X). Diese erfahrenen Entwickler arbeiten eng zusammen, um eine düstere und authentische Welt in der Left Alive spielt, zu erschaffen.

Aber seht selbst:

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Final Fantasy 9: Jetzt auf PS4 verfügbar

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Square Enix hat heute auf der Playstation Pressekonferenz in Tokio bekannt gegeben, dass Final Fantasy 9 ab sofort als Download auf der PS4 verfügbar ist.

Final Fantasy IX  erschien ursprünglich im Jahr 2000 auf der PS1. Die PS4 Umsetzung bietet dementsprechend einige Verbesserungen. Unter Anderem erwarten uns jetzt HD Filmsequenzen und Charaktermodelle, die Unterstützung von Trophäen, eine automatische Speicherfunktion, und optionale „Booster“ wie zB einen Turbomodus, oder das Abschalten von Zufallsbegegnungen.

Final Fantasy IX ist ab sofort in digitaler Form zum Preis von 20,99€ im Playstation Store zu finden. Für Playstation Plus Mitglieder kostet das Spiel sogar nur 16,79€, allerdings nur bis zum 26.September. Als Käufer erhaltet ihr zusätzlich ein Original Design von Toshiyuki Itahana und acht wichtige Charaktere als Avatare.

Aber genug der Worte, hier der Ankündigungstrailer + einige Screenshots.


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Monster Hunter World: Genauer Releasetermin steht fest

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Capcom hat heute den Releasetermin für Monster Hunter World bestätigt. Es wird am 26.Jänner 2018 weltweit für Playstation 4 und Xbox One veröffentlicht. Die PC Version folgt dann etwas später. 

Vorbestellen könnt ihr ab heute. Wenn ihr das macht, winken euch natürlich Bonus Inhalte wie das „Origin“ Waffen Set oder den „Fair Wind Charm“ Talisman .  Außerdem neu angekündigt wurde die digitale Deluxe Edition welche ein Samurai Set, drei extra Gesten, extra Gesichtsbemalung, ein extra Haarschnitt, sowie Sticker und 14 PSN Avatare beinhaltet. Auf der Xbox fallen lediglich, wenig überraschend, die PSN Avatare weg.

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Zudem könnt ihr euch auch die Collectors Edition holen. Diese beinhaltet unter anderem eine physische Kopie des Spieles, ein Art Book, eine Statue von „Nergigante“, oben genannte Bonusinhalte der digitalen Deluxe Edition und eine CD des Soundtracks.

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Final Fantasy 9: Neuauflage für Playstation 4 noch dieses Jahr?

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Final Fantasy 9 (wahrscheinlich eines der besten FF-Teile) wird wahrscheinlich noch heuer für Playstation 4 erscheinen. Das Spiel wurde nämlich vom „Pan European Game Information“-Board (PEGI) erneut in Europa bewertet und bekam erneut das Rating PEGI-12 (Darstellungen von Gewalt, Schlechte Sprache).

Eine aktualisierte HD-Version des Spiels erschien im April 2016 für STEAM, also würde es Sinn machen, diesen Titel auch für die PS4 freizugeben. Es gibt einige Präzedenzfälle, wie u.a. Final Fantasy 7 (unabhängig vom Remake), welches ebenso auf STEAM und PS4 als HD-Version erschienen ist.

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