F1 Manager 2023 (PS5) – Game Review
Was hat sich gegenüber F1 Manager 2022 großartig geändert?
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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- Das Wichtigste in Kürze
- Die Dominanz von Red Bull als F1-Team plagt auch dieses Spiel
- F1 Manager 2023 bietet vielfältiges Gameplay, aber wenig Neuerungen zum Vorgänger
- Dank "Race Replay" kannst du echte und deine Ergebnisse der F1-Saison vergleichen
Die eigentliche Frage sollte eigentlich lauten: Warum sollte ich in einem F1 Manager-Spiel ein anderes Team außer Red Bull nehmen, um zu gewinnen? In der Team-Wertung der Formel 1 führt das österreichische Red Bull-Team klar und deutlich. Max Verstappen gewinnt so ziemlich jedes Rennen. Meinen eigenen Schwierigkeitsgrad kann ich also selbst wählen, indem ich ein kleineres Team nehme. Oder bietet der F1 Manager 2023 mehr?
Das Leben als Teamchef kann ziemlich viel bieten. Außer man simuliert es nur, auf der Konsole (oder am PC).
F1 Manager 2023 bietet eine facettenreiche Spielerfahrung auf verschiedenen Plattformen wie der PS5, PS4, Xbox Series X/S, Xbox One und Windows PC. Während du nicht selbst ins Rennen steigst, sondern es simulierst, erhältst du dennoch die Möglichkeit, das Rennmanagement einer Formel-1-, Formel-2- und Formel-3-Meisterschaft zu übernehmen. Obwohl du nicht physisch ins Lenkrad greifst, kannst du dennoch die Geschicke deines Teams lenken.
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F1 Manager 2023: Die Neuerungen
Die wohl größte Neuerung ist das „Race Replay“. Eine Nachbildung realen Rennens im Verlauf der Saison. Damit vergleicht man die echte Formal 1-Saison mit der eigenen Spielsaison.
Gut, wenn man mit dem österreichischen Team mit dem Energydrink-Namen nicht bei jedem Rennen Erster wird und die Konstruktionsmeisterschaft anführt, hat man quasi schon verloren. Vielleicht hätte ich mir doch Ferrari nehmen sollen…
Manage dein Team
Ich hab mir echt schwer getan dieses Spiel zu testen. Immerhin muss man zwar nicht jeden Furz verwalten, aber die Entscheidungsfreiheit ist wirklich groß. Immerhin kann man Veränderungen an den Autos vornehmen und bereits Projekte für die Forschung für die nächste Saison in Auftrag geben. Natürlich gibt es da bei den kleineren Teams weniger Budget, als beim Getränkehersteller.
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Immerhin kann man in der laufenden Saison doch etwas besser machen, als die echten Teamchefs. Wenn man also – so wie ich – das „Race Replay“ ernst nimmt und mit Ferrari dann doch Erster wird, dann hast du etwas richtig gemacht. Zumindest technisch gesehen. Denn auch die Teammoral musst du im Auge behalten. Neue Mitarbeiter müssen für das Team angeworben und Fahrer verpflichtet werden. Es gibt für einen F1-Manager also allerhand zu tun. Außer Rennen zu fahren.
Wie lange fährt man eine Saison in F1 Manager 2023?
Wer glaubt, er könne mal „schnell“ dazwischen zocken. Du wirst dich darin verlieren, wenn du es zulässt. Pro Rennen (und davon gibt es 23) wirst du rund eine Stunde benötigen.
Das bedeutet wiederum auch, dass wenn du ein kleineres Team über Jahre hinweg in die Höhe bekommen möchtest, dann wird dein Karrieremodus dein Leben fressen (oder so). Es ist nicht einfach eine Simulation, die zum „Überspringen“ animiert. Wenn du bei anderen Simulationsspielen ein paar Monate überspringt und zuvor „gute Arbeit“ geleistet hast, wirst du die Auswirkungen nicht so spüren. Und außerdem habe ich bei diesem Spiel noch keinen Kalender gefunden, der zum Überspringen einlädt.
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Fazit zu F1 Manager 2023
Den großen „Sprung“ zum Vorgänger, F1 Manager 2022, sehe ich nicht. Die Idee mit den „Race Replays“ ist wirklich nett, aber irgendwie war dieses Spiel schon zu viel Simulation für mich.
Andererseits passte für mich das gesamte Bild nicht so und die KI macht auch manchmal was sie will. Vor allem der Umstand, dass nach einem wirklich schweren Unfall der Fahrer das nächste Rennwochenende einfach wieder so einsteigt, als wäre nichts gewesen, kommt etwas befremdlich rüber. Ich habe es zwar nicht selbst ausprobiert, aber ich denke nicht, dass man selbst nicht nach 5 Karriere-Jahren mit einem kleinen Team an die Spitze kommt.
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Unübersichtliche Rennen und manchmal zu „viel“ Simulation für meinen Geschmack.
- Grafik6
- Sound8
- Gameplay6
- Motivation4
- Steuerung8






