Bethesda schaltet Elder Scrolls-Spiel ab – Fans verlieren Zugang
Bethesda stellt The Elder Scrolls: Blades im Juni ein. Spieler verlieren Zugriff, können vorher aber noch alle Inhalte kostenlos nutzen.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Für viele kommt diese Nachricht nicht komplett überraschend: Ein weiteres Spiel verschwindet für immer. Und diesmal trifft es ein bekanntes Franchise. Bethesda hat bestätigt, dass The Elder Scrolls: Blades endgültig eingestellt wird. Nach mehreren Jahren Online-Betrieb endet die Reise dieses Spin-offs im Juni 2026.
Und wie so oft bei solchen Entscheidungen bleibt ein gemischtes Gefühl zurück.
Werbung
Der konkrete Termin steht fest: Am 30. Juni 2026 werden die Server abgeschaltet. Ab diesem Zeitpunkt ist das Spiel nicht mehr spielbar. Schon jetzt zeigt sich, dass es ernst wird.
The Elder Scrolls: Blades wurde bereits aus den wichtigsten Stores entfernt, darunter Google Play, App Store und Nintendo eShop. Neue Spieler haben also keine Möglichkeit mehr, einzusteigen.
Wenn du das Spiel noch installiert hast, kannst du es weiterhin nutzen, aber nur noch für eine begrenzte Zeit. Danach verschwindet es komplett.
Werbung
The Elder Scrolls: Blades – Ein Spiel mit schwieriger Vergangenheit
Als Blades ursprünglich angekündigt wurde, waren die Erwartungen hoch. Ein Elder-Scrolls-Erlebnis für unterwegs klang für viele nach einer spannenden Idee. Doch die Realität sah anders aus.
Das Spiel erhielt überwiegend negative Bewertungen und kämpfte vor allem mit seinem Monetarisierungsmodell. Viele Spieler kritisierten, dass Fortschritt zu stark von Mikrotransaktionen abhängig war. Der Vorwurf der Community: Pay-to-Win.
Mit einem schwachen Kritiker-Score von rund 42 auf Metacritic.com (bei 13 Bewertungen) und einem User-Score von 2,8 von 10 (bei 85 Nutzer-Bewertungen) konnte sich das Spiel nie wirklich von diesem Ruf lösen.
Im Vergleich dazu liefen andere Bethesda-Mobile-Titel deutlich besser, etwa Fallout Shelter, das bis heute aktiv ist.

The Elder Scrolls: Blades wird am 30. Juni 2026 abgeschaltet. Bisher war es für iOS, Android und Nintendo Switch verfügbar. – Bild: Bethesda
Das steckt hinter Blades
Trotz der Kritik hatte das Spiel durchaus interessante Ansätze.
- Xbox plant angeblich geheime Show – Insider deutet Überraschung an
- Lesenswerter Artikel
- Starfield DLC verrät neue Stadt – Fans hoffen auf echten Neustart
- Lesenswerter Artikel
- Bethesda spricht über The Elder Scrolls 6 – Fans müssen wohl länger warten
- Lesenswerter Artikel
- Starfield kommt am 7. April auf PS5, und das kostenlose Update löst den größten Kritikpunkt
- Lesenswerter Artikel
- Starfield kommt wohl am 7. April auf PS5 und Bethesda hat selbst angedeutet, was nächste Woche kommt
- Lesenswerter Artikel
- Fallout New Vegas Remaster: Iron Galaxy dementiert Gerüchte nach LinkedIn-Panne
- Lesenswerter Artikel
| Feature | Beschreibung |
|---|---|
| Town Mode | Eigene Stadt aufbauen und verwalten |
| Dungeon-System | Klassische First-Person-Dungeons |
| Portrait Mode | Spielbar im Hochformat (Mobile optimiert) |
| PvP-Duelle | Kämpfe gegen andere Spieler |
| Seasonal Events | Regelmäßige Inhalte und Belohnungen |
Die Mischung aus klassischem Elder-Scrolls-Gameplay und Mobile-Mechaniken war spannend, konnte aber viele Fans des Franchise nicht langfristig überzeugen.
Letzte Chance: Alles kostenlos freischalten
Zum Abschied gibt Bethesda den Spielern noch eine besondere Möglichkeit. Alle Inhalte im In-Game-Shop werden massiv reduziert. Items kosten nur noch 1 Gem oder 1 Sigil. Zusätzlich erhalten Spieler ein großes Paket dieser Währungen.
Das bedeutet: Du kannst praktisch alles freischalten, bevor die Server offline gehen. Denn ab Ende Juni ist dieses Kapitel endgültig Geschichte.
Stimmt etwas nicht oder fehlt dir was? Melde dich, wir kümmern uns darum. Nutze unser Feedback-Formular!





