EA plant jährliche Battlefield-Spiele – Analyst vergleicht Strategie mit Call of Duty
Laut Michael Pachter will EA Battlefield ab 2030 jährlich veröffentlichen - ähnlich wie Call of Duty. Drei Studios sollen dabei mit der Entwicklung neuer Titel rotieren.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Jedes Jahr ein neues Battlefield? – Seit über 20 Jahren steht Battlefield für gewaltige Multiplayer-Schlachten, riesige Karten und episches Squad-Gameplay. Doch während Call of Duty seit Jahren im Jahresrhythmus erscheint und Millionenumsätze generiert, kamen Battlefield-Teile bislang in größeren Abständen.
Nun behauptet Branchenanalyst Michael Pachter, dass sich das ändern soll. Laut ihm will Electronic Arts (EA) das Franchise langfristig zu einem jährlichen Release-Modell umbauen, ganz nach dem Vorbild des Konkurrenten von Activision.
Jährliches Battlefield: Was steckt hinter den Plänen?
In einer Folge seines Formats Pachter Factor erklärte der Analyst: „Das Ziel ist es, dass drei Studios Battlefield auf einer Drei-Jahres-Basis produzieren, damit sie jährlich zu Battlefield kommen können. Und es wird fünf bis sechs Jahre dauern, bis sie zwei Teile in Folge veröffentlichen können.“
Konkret bedeutet das: DICE, Ripple Effect (seit 2013 an der Entwicklung von Battlefield-Spielen beteiligt)und EA Motive (Dead Space Remake, Star Wars: Squadrons) sollen abwechselnd neue Teile entwickeln. Jedes Studio hätte damit rund drei Jahre Entwicklungszeit, während EA jedes Jahr ein neues Battlefield herausbringen könnte. Laut Pachter soll dieses Modell aber erst ab 2030 greifen.

Jedes Jahr ein Battlefield? Etwas was sich die heutige Community des DICE-Shooters kaum vorstellen kann. – Bild: EA
Chancen und Risiken des jährlichen Rhythmus
Das Modell hätte klare Vorteile:
- Planbare Release-Fenster und Marketingzyklen
- Konstantere Einnahmen für EA
- Mehr Content-Kontinuität für Spieler
Doch es gibt auch Schattenseiten. Kürzere Entwicklungszeiten können zu überhasteten Releases führen. Ein Problem, das Battlefield bereits in der Vergangenheit heimgesucht hat, vor allem beim katastrophalen Start von Battlefield 2042. Gleichzeitig könnte der jährliche Druck dazu führen, dass die Battlefield-DNA, nämlich große Maps, Sandbox-Chaos und Teamplay, zugunsten schnellerer Zyklen verwässert wird.
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Call of Duty als Vorbild
Seit 2014 setzt Call of Duty erfolgreich auf ein Multi-Studio-Modell (Treyarch, Infinity Ward, Sledgehammer Games). Dadurch erscheinen jedes Jahr neue Teile – mal mehr, mal weniger erfolgreich. Die Verkaufszahlen sind zwar stabil, doch die Qualität schwankt von Titel zu Titel. EA will offenbar ein ähnliches Fundament für Battlefield aufbauen.
Der Zeitpunkt der Diskussion ist spannend: Battlefield 6 erscheint bereits am 10. Oktober 2025 für PC, PS5 und Xbox Series X/S. Nach einer erfolgreichen Beta loben erste Stimmen die Rückkehr zu den Wurzeln.
Sollte Battlefield 6 ein Erfolg werden, könnte dies EA darin bestärken, das Franchise auf jährliche Beine zu stellen.
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