EA lehnt BioWares Vorschlag für Dragon Age Origins Remake und Trilogie-Remaster ab
BioWare wollte ein Remake von Dragon Age: Origins oder ein Remaster der Trilogie, doch EA zeigte laut Ex-Produzent Mark Darrah kein Interesse.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Chance auf „Dragon Age Legendary Edition“ vertan! Viele Fans träumten schon lange davon: ein rundum erneuertes Dragon Age: Origins oder gleich ein Remaster der gesamten Trilogie, ähnlich wie bei der Mass Effect Legendary Edition. Laut dem ehemaligen BioWare-Produzenten Mark Darrah hätte es dazu tatsächlich kommen können, wenn Publisher EA zugestimmt hätte.
In einem Interview mit dem YouTuber MrMattyPlays verriet Darrah, dass BioWare mehrfach über mögliche Neuauflagen gesprochen habe. Doch EA habe den Plänen nie grünes Licht gegeben – trotz der offensichtlichen finanziellen Chancen.
Dragon Age Legendary Edition: Von einfachem Remaster bis zum Frostbite-Remake
Laut Darrah, der 2022 BioWare nach 24 Jahren verlassen hat, gab es verschiedene Ideen:
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- Ein einfaches Remaster von Origins, Dragon Age II und Inquisition
- Ein aufwendiges Remake von Origins in moderner Grafik
- Eine Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Modding-Team, um das erste Spiel in der Frostbite-Engine neu zu erstellen
Darrah sah darin die perfekte Möglichkeit, die Marke vor einem neuen Teil wieder ins Rampenlicht zu rücken.
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EA wollte kein Remaster zu Dragon Age
Doch laut Darrah war EA „historisch gesehen eher gegen Remaster“. Selbst die Mass Effect Legendary Edition sei eine Ausnahme gewesen. Er bezeichnete es als „seltsam, dass ein börsennotiertes Unternehmen scheinbar gegen leicht verdientes Geld ist“. EA habe BioWare zwar nicht ausdrücklich verboten, an einem Remaster zu arbeiten, aber jede Neuauflage hätte aus dem bestehenden Studio-Budget finanziert werden müssen. Ein unrealistisches Szenario angesichts laufender Großprojekte.
Ein weiteres Problem: Die Dragon Age-Reihe ist technisch schwieriger zu modernisieren als Mass Effect. Die drei Spiele laufen auf zwei unterschiedlichen Engines, und gerade die älteren Systeme seien „wirklich zickig“. Außerdem hätte man zu viel BioWare-Personal an das Remake binden müssen. Zu viel finanzieller Aufwand für EA.
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Letztlich blieb die Idee laut Darrah bei einem „Soft Pitch“ hängen. Einer unverbindlichen Vorstellung ohne konkrete Produktionsplanung. Damit blieb Fans eine Dragon Age Legendary Edition verwehrt, die alle drei Spiele in einem modernen Paket hätte vereinen können.
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