Diablo Immortal in der Kritik: Die Wertung wird nicht hoch ausfallen!
Das von Blizzard kürzlich veröffentliche Handyspiel Diablo Immortal wird mit vernichtender Kritik und miesen Wertungen regelrecht bombardiert.
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Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Niemand mag Diablo Immortal. Zumindest scheint es so. Bereits bei der Enthüllung von Diablo Immortal dachten viele Fans des Franchise an einen Aprilscherz, abseits des eigentlich gedachten Datums. Die Wahrnehmung verbesserte sich, nachdem Blizzard später bestätigte, dass auch ein „normales Diablo“ in Form von Diablo 4 erscheinen wird. Jetzt, da das Handyspiel offiziell gestartet ist, wird es von Fans regelrecht auseinandergerissen. Ein Mitgrund sind die übertriebenen Mikrotransaktionen, dass bei Diablo Immortal-Kritikern für schlechte Wertungen sorgt.
Dabei handelt es sich eigentlich um ein recht gutes Spiel: Diablo als mobile Version funktioniert, aber die Mikrotransaktionen, insbesondere Endgame-Leveling und PvP-Inhalte, werden nicht gut aufgenommen. Die Anschuldigung steht bei vielen Kritikern im Raum: Diablo Immortal ist Pay-to-Win. Einige haben sogar berechnet, dass man mehr als 100.000 Euro ausgeben kann, um den eigenen Charakter vollständig zu verbessern.
Auf Metacritic wirbelt es daher fast ausschließlich negative Kritiken für das Handyspiel.
Diablo Immortal: „User Score“-Wertung liegt bei Metacritic derzeit bei 0,6/10
Zum aktuellen Zeitpunkt des Artikels gab es insgesamt 1768 Wertungen von Spielern: 75 Positive, 12 gemischte Meinungen und 1681 negative Aussagen über Diablo Immortal. Kein gutes Zeichen, immerhin heimst sich das Spiel damit eine der am niedrigsten bewerteten Spiele aller Zeiten in Bezug auf den „User Score“ bei Metacritic.com aus.
Ein Kritiker namens „Atheos666“ hat klare und harte Worte gefunden (wie ich finde):
„Blizzard hat sehr viel Zeit investiert, viel recherchiert, sicherlich gründliche Beratung mit psychologischen Experten und so weiter, um uns ein Schema zu präsentieren, das nur darauf abzielt, an unser Geld zu kommen. Das Spiel um diese Absicht sieht gut aus, muss aber den Zweck erfüllen, damit man bezahlt. Buchstäblich. Ich bin davon absolut angewidert, besonders wenn man bedenkt, dass ich Diablo 1, 2, 3 und Blizzard im Allgemeinen geliebt habe. Aber diese Zeiten sind längst vorbei. Was von Blizzard übrig bleibt, ist ein geldhungriger Vampir ohne Rücksicht auf seine Fangemeinde. Was sie von uns wollen, ist nicht unsere Anerkennung oder unser Lob, sondern unser Geld. Und Diablo Immortal zeigt das so deutlich wie es nur geht.“
Was kann Blizzard tun um die Meinung über Diablo Immortal zu verbessern?
Ganz klare Meinung: Mikrotransaktionen sind ein Knackpunkt für Free-to-Play-Modelle, aber hier wurde übertrieben. Skins können schön sein, sollten aber nichts zum Gameplay mittragen. Immerhin ist Diablo Immortal in Ländern wie Belgien und den Niederlanden verboten, aufgrund der dort geltenden Lootbox-Gesetze. Pay-to-Win mag niemand, außer jemand der zig tausende Euro in ein Handyspiel investieren möchte.
Wenn Blizzard das Ruder rumreißen möchte, dann sollte man Preise für Mikrotransaktionen drastisch herabsetzen. Mit diesem „Geschäftsmodell“ lockt man nur negative Wertungen für Diablo Immortal, dass eigentlich sonst ein gutes Spiel wäre, hervor.
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Diablo Immortal ist jetzt für iOS- und Android-Geräte mit einer PC-Version im Early Access erhältlich.
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