Akte „Concord“ für Sony geschlossen – Firewalk Studios sperren zu!
Sony schließt Firewalk Studios. PlayStation fährt mit dem Live-Service-Titel Mega-Verluste ein, aber gewinnt eine wichtige Erkenntnis.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Das vor Kurzem noch gefeierte Firewalk Studios, das hinter dem ambitionierten Multiplayer-Titel Concord stand, erlebt nun ein abruptes Ende. Doch was führte zu diesem drastischen Schritt, und welche Folgen hat das für die Gaming-Community und vor allem für PlayStation?
Nach einem verpatzten Launch im August 2024 wurde das Multiplayer-Spiel Concord bereits nach zwei Wochen eingestellt. Sony hatte Firewalk Studios erst 2023 erworben, was viele als Zeichen für großes Vertrauen in das Studio und das Spiel deuteten. Doch der Verkaufserfolg blieb mit nur 30.000 verkauften Exemplaren aus, sodass Concord regelrecht flopte. Sony reagierte schnell und bot den Käufern Rückerstattungen an.
Concord: Angeblich hat PlayStation dadurch 400 Millionen US-Dollar verloren!
Ein interner Bericht von Hermen Hulst, dem CEO der PlayStation Studios, machte deutlich, dass die finanziellen Erwartungen bei weitem nicht erfüllt wurden. Berichte sprechen von enormen Entwicklungskosten – angeblich rund 400 Millionen Dollar, die über acht Jahre hinweg in Concord (inkl. Studio-Übernahme) geflossen sind. Die Verkaufszahlen und das schwache Spielerinteresse konnten diese Investition nicht rechtfertigen. So fiel der Entschluss, Firewalk Studios komplett zu schließen.

Concord hatte nur 30.000 zahlende Kunden. Zu wenig für ein Live-Service-Spiel das angeblich hunderte Millionen US-Dollar gekostet hat. – Bild: SIE
Gibt es Hoffnung auf eine Rückkehr von Concord? Leider scheint das Kapitel endgültig abgeschlossen zu sein. Manche Fans hatten gehofft, das Spiel könnte in einer Free-to-Play-Version zurückkehren, da es kürzlich noch Updates auf Steam gab. Diese Träume haben sich nun zerschlagen, und das Spiel ist offiziell begraben. Spieler, die sich für den Shooter begeisterten, stehen nun enttäuscht da. Auch unser Spieltest fiel eigentlich gar nicht so schlecht aus.
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Was lernt PlayStation daraus?
Interessanterweise wird das Scheitern von Concord nicht umsonst gewesen sein. Hulst betonte in seiner Nachricht, dass Sony wichtige Erkenntnisse aus diesem Projekt gewonnen habe. Diese sollen nun in die Entwicklung künftiger Live-Service-Games einfließen. Concord galt einst als das „Zukunftsprojekt“ für PlayStation, doch der Markt hat anders entschieden. Sony wird nun sicherstellen, dass künftige Projekte die Erwartungen besser treffen und von Anfang an eine treue Community aufbauen. Ob Hulst dadurch die Firmenstrategie ändern wird, werden wir in naher Zukunft sehen.
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