Eva Krumm Evas erste Gaming-Erfahrung war Pokémon auf dem Game Boy - ein prägendes Erlebnis, das ihre Leidenschaft für Videospiele entfacht hat. Zusammen mit ihrem Großvater entdeckte sie die Regenbogenstrecke in Mario Kart auf dem SNES, ein Moment, den sie bis heute mit Gaming verbindet. Besonders angetan haben es ihr JRPGs, Otome-Games und Horror, doch auch Indie-Perlen gehören zu ihrem festen Repertoire. Abseits des Spielens verfolgt sie mit Begeisterung aktuelle Entwicklungen in der Gaming-Szene und teilt ihre Eindrücke als Chefredakteurin bei DailyGame.
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Chris Redfield gilt seit Beginn der Resident-Evil-Reihe als eine der prägenden Figuren. Als Hauptprotagonist und Nebendarsteller hat er sich zu einem geschätzten Helden entwickelt, der sich dem Kampf gegen die Verbreitung von Biowaffen verschrieben hat. Trotz seiner positiven Karrierebilanz ist Chris inzwischen ein desillusionierter und distanzierter Mann geworden, der durch eine der dunkelsten Reisen in der Geschichte von Resident Evil gezeichnet wurde.
Erfahrungen mit dem Unheimlichen sind für die Charaktere der Resident-Evil-Serie nichts Neues, doch die schmerzhaften Momente gehen weit über den einfachen Horror von mutierten Zombies hinaus. Seit seinem ersten Auftritt hat Chris Redfield Beziehungen aufgebaut, die auf tragische Weise zerstört wurden. Obwohl er vielleicht nicht der am meisten gequälte Charakter ist, machen ihn seine Leiden zu einem der gebrochensten Charaktere in der Resident-Evil-Geschichte.
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Verlust und Verrat
In Resident Evil 1 durchlebte Chris die Schrecken des Spencer-Anwesens und erfuhr vom Tod mehrerer STARS Bravo-Team-Mitglieder, gefolgt vom Verrat seines kommandierenden Offiziers, dem bekannten Antagonisten Albert Wesker. Dieses Erlebnis setzte ein Muster in Bewegung: Diejenigen, die ihm am nächsten standen, fügten Chris am meisten Schmerz zu. In Code Veronica musste er seine Schwester Claire aus den Fängen von Wesker retten, nur um später zu denken, dass Jill Valentine in Resident Evil 5 tot sei. Tragischerweise stellte sich heraus, dass Jill mutiert und einer Gehirnwäsche unterzogen wurde, um für Wesker zu arbeiten, was ihre langjährige Verbindung zu Chris verdrehte.
Obwohl Chris Wesker am Ende von Resident Evil 5 tötet, beginnt das nächste Spiel damit, dass er als amnesischer Trinker lebt und mit dem Trauma ringt, dass sein gesamtes Team getötet wurde. Piers Nivans hilft ihm, seine Überzeugungen wiederzufinden, doch Chris erlebt erneut Verrat, diesmal durch eine falsche Ada Wong. Er sieht, wie eine ganze Stadt durch eine „Zombie-Rakete“ infiziert wird, bevor Piers sich letztlich opfert, um die BOWs zu besiegen.

Chris Redfield, Resident Evil 6 (c) Capcom
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Das Trauma sitzt tief
In Resident Evil 7 hat Chris nur einen kurzen Auftritt, aber sein Beitrag im DLC „Not A Hero“ zeigt seine neue militärische Herangehensweise und den fortwährenden Verlust von Teammitgliedern. In Resident Evil Village tritt er zunächst als scheinbarer Antagonist auf, als er Mia Winters erschießt und Ethan isoliert. Später stellt sich heraus, dass er eine falsche Mia getötet hat. Als Ethan sich am Ende opfert, gibt Chris sich die Schuld für seine überstürzten Handlungen. Nachdem er Mia von Ethans Tod berichtet hat, zeigt Chris mehr Wut auf sich selbst als Trauer.
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Chris Redfields Geschichte in Resident Evil verdeutlicht das tiefe Trauma, das aus jahrelangen Kämpfen gegen Biowaffen resultiert. Seine Rolle als unerschütterlicher Kämpfer hat ihn unzählige Opfer kosten lassen, sowohl physisch als auch emotional. Sein Einsatz, die Menschheit vor Biowaffen zu schützen, hat ihn zu einem Helden gemacht, aber auch zu einem Mann, der durch Verluste und Verrat gezeichnet ist.
Es bleibt ungewiss, ob Chris Redfield in Resident Evil 9 zurückkehren wird, doch er scheint bereit zu sein, alles für seine Mission zu opfern. Die Fans der Serie hoffen auf eine Rückkehr des ikonischen Charakters und darauf, dass er endlich Frieden findet. Seine Geschichte ist ein Beweis für die Komplexität und Tiefe, die Resident Evil seinen Charakteren verleiht, und zeigt, wie weit Menschen gehen können, um das zu schützen, was ihnen am wichtigsten ist.
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