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Artikel von Markus +

Seit Jahren fordert die Community einen echten technischen Fortschritt für Call of Duty. Doch wie es aussieht, könnte der nächste CoD-Ableger wieder von einer umstrittenen Entscheidung beeinflusst werden: Laut aktuellen Berichten wird das kommende Call of Duty auch für die PlayStation 4 und Xbox One erscheinen.

Diese Info stammt von mehreren Insider-Quellen, darunter Charlie Intel und InsiderGaming – beide bekannt für zutreffende CoD-Aussagen. Auf den ersten Blick ist die Entscheidung nachvollziehbar – immerhin gibt es weltweit immer noch Millionen aktiver Spieler auf diesen alten Plattformen. Doch auf den zweiten Blick stellt sich eine ganz andere Frage: Bremst diese Strategie die technische Entwicklung der gesamten Serie aus?

Technologischer Fortschritt? Fehlanzeige!

Während Next-Gen-Features wie bessere KI, realistischere Physik und zerstörbare Umgebungen in anderen Shootern längst Standard sind, bleibt Call of Duty in vielen Bereichen technisch stehen. Ein großes Problem dabei: Die alten Konsolen sind nicht leistungsfähig genug für große Innovationen. Immerhin reden wir hier von Hardware die 2013 (!) erschienen ist. Also vor 12 Jahren.

Der bekannte CoD-Insider Charlie Intel kommentierte die Gerüchte auf „X“ (ehemals Twitter) mit deutlichen Worten:

„Das diesjährige Call of Duty könnte für PS4 und Xbox One erscheinen. Die Unterstützung der letzten Konsolengeneration im Jahr 2025 ist eine verrückte Entscheidung, aber unsere Quellen bestätigen es. Wahrscheinlich ist das auch der Grund, warum Warzone weiterhin nicht zwei große Karten gleichzeitig haben kann.“

Diese Aussage trifft einen wunden Punkt: Schon jetzt gibt es technische Einschränkungen, die durch PS4 und Xbox One verursacht werden. Warzone-Spieler etwa müssen sich mit nur einer großen Map begnügen – einfach, weil die alten Konsolen nicht genügend Speicher für mehrere gleichzeitig verfügbare Karten haben.

Call of Duty-Fans sind frustriert – aber warum hält Activision weiter an PS4 und Xbox One fest?

Ein Blick auf die Verkaufszahlen zeigt: PS4 und Xbox One sind noch immer weit verbreitet. Activision dürfte sich also nicht aus nostalgischen Gründen für diese Plattformen entscheiden, sondern aus wirtschaftlichen Interessen. Die alten Konsolen zu streichen, könnte Millionen Spieler ausschließen – und damit potenzielle Gewinne.

Die entscheidende Frage ist: Wann zieht Activision endgültig den Stecker für PS4 und Xbox One? Denn eines ist klar: Die Hardware-Limitierungen der alten Konsolen verhindern echte Fortschritte.

Solange sich Call of Duty weiterhin an die schwächste Hardware anpassen muss, wird es schwer, wirklich bahnbrechende Neuerungen zu erwarten. Die Fans müssen sich wohl noch gedulden – oder auf ein mutiges Umdenken von Activision hoffen, sollten die Gerüchte tatsächlich stimmen!

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