PS5 Update 26.01-12.70.00.01 veröffentlicht: erst neue Features, dann nur Stabilität
Sony sorgt mit falschen Patch Notes für Irritation, am Ende bleibt ein klassisches Performance-Update.
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Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Am 12. Februar hat Sony Interactive Entertainment (SIE) überraschend das PS5 Update 26.01-12.70.00.01 weltweit ausgerollt. Gerade einmal zwei Wochen nach dem letzten Firmware-Update steht damit schon wieder eine neue Systemversion zum Download bereit.
Zunächst sah es so aus, als würde das Update mehrere Quality-of-Life-Verbesserungen mitbringen. Doch kurz nach Veröffentlichung musste Sony zurückrudern, wegen eines Kommunikationsfehlers.
Erst neue Funktionen angekündigt …
In den ursprünglich veröffentlichten Patch Notes (via mp1st.com) war von mehreren Neuerungen die Rede. Unter anderem sollten Spieler künftig:
- Die Seriennummer der Konsole direkt im Menü einsehen können
- Auch die Seriennummer von verbundenen DualSense-Controllern abrufen
- Verbesserungen für den DualSense Edge erhalten
- Optimierte Benutzeroberflächen und überarbeitete Systemmeldungen sehen
Gerade die Möglichkeit, Seriennummern direkt über das Systemmenü abzurufen, klang für viele nach einer praktischen Ergänzung, etwa für Support-Fälle oder Garantieanfragen.
… dann die Kehrtwende
Kurz darauf folgte jedoch eine Korrektur. Sony bestätigte, dass die zuvor kommunizierten Patch Notes nicht korrekt waren.
Die tatsächliche offizielle Änderungsübersicht ist deutlich knapper:
„Wir haben die Systemsoftware-Leistung und -Stabilität verbessert.“
Damit entpuppt sich das PS5 Update 26.01-12.70.00.01 als klassisches Stabilitäts-Update ohne neue sichtbare Features.
Warum so viele Mini-Updates?
Seit einiger Zeit veröffentlicht Sony regelmäßig kleinere Firmware-Patches für die PlayStation 5. Viele davon konzentrieren sich auf Performance-Optimierungen, Stabilitätsverbesserungen und Fehlerbehebungen im Hintergrund. Gerade mit Blick auf kommende große Titel und System-Features sind solche Updates wichtig, auch wenn die „Neuerungen“ nicht wirklich sichtbar sind.
In den ursprünglich veröffentlichten Notizen war auch eine Aktualisierung für den DualSense Edge enthalten. Ob diese tatsächlich Teil des Updates war oder ebenfalls zu den falsch kommunizierten Punkten gehört, ist derzeit nicht eindeutig.
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Für die PlayStation 4 wurde am 12. Februar kein neues Firmware-Update veröffentlicht. Aktuell konzentriert sich Sony offensichtlich vollständig auf die aktuelle Konsolengeneration.
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