Assassin’s Creed Shadows: Entwicklungskosten über 100 Millionen Euro
Der CEO von Ubisoft enthüllt die Budgetzahlen von Assassin's Creed Shadows, die die beeindruckenden Verkaufszahlen des Spiels rechtfertigen.
Tim Rantzau Tim ist seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Nintendo-Fan und hat seine Begeisterung für Spiele mit einem Studium in Game Design vertieft. Beruflich arbeitet er an der Konzeption von Videospielen und kennt dadurch die Branche nicht nur von außen, sondern auch von innen. Seine größte Leidenschaft gilt jedoch dem Spiele-Journalismus, in dem er Trends einordnet, Hintergründe erklärt und mit viel Erfahrung über neue Entwicklungen berichtet.
Ubisoft hat offiziell bestätigt, dass die Entwicklung von Assassin’s Creed Shadows über 100 Millionen Euro gekostet hat – und das ohne Marketingausgaben. Damit zählt der Titel zu den teuersten Produktionen in der Geschichte des Publishers und unterstreicht die Ambitionen hinter dem ersten vollwertigen Japan-Abenteuer der Reihe.
Ein globales Mammutprojekt mit 15 Studios
Die enorme Summe erklärt sich durch die Beteiligung von 15 Ubisoft-Studios weltweit, angeführt von Ubisoft Quebec. Die Entwicklung umfasste:
- Eine komplexe offene Spielwelt im feudalen Japan mit dynamischen Jahreszeiten
- Zwei vollständig unterschiedliche Hauptfiguren: Yasuke (Samurai) und Naoe (Shinobi)
- Motion-Capture-gestützte Animationen, hochwertiges Voice Acting und aufwendige Cutscenes
- Investitionen in die zugrunde liegende Spiel-Engine, die für zukünftige Titel weiterverwendet werden soll
Die Produktion dauerte mehrere Jahre und wurde mehrfach verschoben, bevor das Spiel schließlich im März 2025 erschien.
Marketing und Post-Launch-Inhalte von Assassin’s Creed Shadows kommen noch obendrauf
Die genannten 100 Millionen Euro beziehen sich ausschließlich auf die Entwicklungskosten. Die Ausgaben für Marketing, Updates und Erweiterungen – wie etwa den „Albtraum-Modus“, das kommende „Claws of Awaji“-DLC oder den geplanten Koop-Modus – sind darin nicht enthalten und dürften das Gesamtbudget deutlich erhöhen.
Kommerzieller Erfolg trotz hohem Risiko
Trotz des hohen Budgets hat sich Assassin’s Creed Shadows als kommerzieller Erfolg erwiesen:
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Ubisoft bezeichnete den Launch als „defining moment“ für die Marke und sieht darin eine Bestätigung für die strategische Ausrichtung auf bewährte Franchises mit hohem Produktionswert.
Ubisoft plant, Assassin’s Creed Shadows über Jahre hinweg mit neuen Inhalten zu versorgen. Neben dem „New Game+“-Modus und Story-DLCs sind auch Crossover-Events und Qualitätsverbesserungen auf Basis von Community-Feedback angekündigt. Die Investition in Shadows ist also nicht nur ein einmaliger Kraftakt, sondern das Fundament für ein langlebiges Service-Erlebnis.
In diesem Artikel geht es um Ubisofts Haltung zur „Stop Killing Games“-Initative.
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