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Artikel von Markus Bauer + unter Mithilfe von KI *.
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Assassin’s Creed Black Flag Resynced soll für viele Fans eigentlich ein Grund zur Freude sein. Edward Kenway kehrt zurück, die Karibik wird neu aufgebaut und Ubisoft verspricht eine modernisierte Version eines der beliebtesten Teile der Reihe. Doch auf dem PC gibt es schon vor dem Release Diskussionen. Der Grund: Denuvo.

Laut Steam-Seite des kommenden Action-Adventure-Spiels wird die PC-Version auf Denuvo setzen. Außerdem wird eine Aktivierungsgrenze genannt: maximal fünf Geräte pro Tag. Für viele PC-Spieler ist das ein rotes Tuch, weil Denuvo seit Jahren mit Debatten über Performance, Besitzrechte und Online-Abhängigkeit verbunden ist.

Wozu das? Denuvo soll Spiele vor Piraterie schützen, besonders rund um den Release. Aus Publisher-Sicht ist das nachvollziehbar. Große Spiele kosten viel Geld, und gerade in den ersten Tagen und Wochen entscheidet sich oft, wie stark ein Titel verkauft wird.

Das Problem: Viele PC-Spieler sehen Denuvo nicht als Schutz, sondern als Belastung. Die Kritik reicht von möglichen Performance-Einbußen über zusätzliche Aktivierungsprüfungen bis zur Sorge, dass ein eigentliches Singleplayer-Spiel unnötig stärker von externer Technik abhängig wird.

Genau deshalb reagieren manche Fans schon jetzt ablehnend. In X.com-Diskussionen (via Pirat_Nation) wird bereits darüber gesprochen, das Spiel erst später oder gar nicht zu kaufen, falls Denuvo nicht entfernt wird. Das muss nicht die breite Mehrheit sein, zeigt aber: Ubisoft trifft hier einen empfindlichen Nerv.

Assassin's Creed Black Flag Resynced läuft am PC nur mit Denuvo. - Screenshot: store.steampowered.com

Assassin’s Creed Black Flag Resynced läuft am PC nur mit Denuvo. – Screenshot: store.steampowered.com

Ausgerechnet Black Flag braucht eigentlich gute Stimmung

Das Timing ist heikel. Black Flag gilt bis heute als einer der beliebtesten Assassin’s Creed-Teile. Viele Fans verbinden damit nicht nur Edward Kenway, sondern auch Seeschlachten, Piraten-Atmosphäre, Schatzsuche und eine offenere Abenteuerstruktur als in späteren Serienteilen.

Ubisoft beschreibt Black Flag Resynced als umfassendes Remake, das am 09. Juli 2026 für PS5, Xbox Series X/S und PC erscheinen soll. Das Spiel erscheint auf PC über Ubisoft Store, Steam und Epic Games Store. Ubisoft hat eigentlich viele gute Argumente für das Remake: modernisierte Technik, neue Inhalte, überarbeitete Mechaniken und ein Fan-Liebling als Grundlage. Doch auf PC droht die DRM-Frage einen Teil dieser Vorfreude zu überlagern.

PC-Spieler sind bei Ubisoft besonders sensibel

Ubisoft hat auf dem PC nicht immer das beste Vertrauen. Zusätzliche Launcher, Kontopflicht, DRM-Systeme und Server-Abhängigkeiten haben über die Jahre viele Spieler genervt. Wenn nun ein Singleplayer-fokussiertes Remake mit Denuvo erscheint, wird diese alte Debatte sofort wieder aufgewärmt. Der Steam-Eintrag nennt außerdem zusätzliche Drittanbieter-Technologie. Solche Hinweise sind für manche Spieler inzwischen fast ein Warnsignal. Nicht jeder interessiert sich dafür, aber die lautere PC-Community reagiert darauf schnell und deutlich.

Ich glaube nicht, dass Denuvo den Erfolg von Black Flag Resynced allein zerstören wird. Dafür ist die Marke zu stark. Aber es kann den Start auf Steam belasten. Besonders dann, wenn Performance-Probleme auftreten oder Spieler das Gefühl bekommen, dass ein klassisches Singleplayer-Abenteuer unnötig eingeschränkt wird.

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