The Beast Inside – Review
Weit draußen irgendwo im nirgendwo.
Werbung
Eva Krumm Evas erste Gaming-Erfahrung war Pokémon auf dem Game Boy - ein prägendes Erlebnis, das ihre Leidenschaft für Videospiele entfacht hat. Zusammen mit ihrem Großvater entdeckte sie die Regenbogenstrecke in Mario Kart auf dem SNES, ein Moment, den sie bis heute mit Gaming verbindet. Besonders angetan haben es ihr JRPGs, Otome-Games und Horror, doch auch Indie-Perlen gehören zu ihrem festen Repertoire. Abseits des Spielens verfolgt sie mit Begeisterung aktuelle Entwicklungen in der Gaming-Szene und teilt ihre Eindrücke als Chefredakteurin bei DailyGame.
Artikel ist älter als ein Jahr: Es ist möglich, dass sich die darin enthaltenen Informationen inzwischen geändert haben!
The Beast Inside ist ein neues Survival-Horror Game mit Thriller Elementen aus dem Indie-Bereich und wurde für den PC entwickelt.
Die Story dreht sich um Adam, ein Krypto Analytiker der CIA, der mit seiner Frau Emma in ein Haus seiner Familie zieht, das sich allerdings abseits aller Pfade befindet. Dort findet er die Tagebücher von Nicolas, einem Mann der bereits vor 1860 in dem Haus lebte, gemeinsam mit seinem Vater. Der Spieler erlebt Stück für Stück, die Geschichten von Adam und Nicolas und muss bald erkennen, das nichts so ist wie es scheint.
Die Entwickler von The Beast Inside finanzierten ihren Titel über Kickstarter und machten mit der damals veröffentlichten Demo bereits viele Menschen neugierig. Mich eingeschlossen. Denn sie war gruselig und bedrückend. Genau so geht es in dem Spiel auch los. Nach einer kurzen Einführungen, gelangen wir auch nach kurzer Zeit in die Vergangenheit. Nicolas Vater ist verschwunden und überall im Haus befindet sich Blut. Bald erkennt er, das er nicht alleine ist.
Wirklich gruselig oder doch eher Jump-Scare lastig?
Die Atmosphäre die The Beast Inside zu Beginn schafft, ist wirklich fantastisch schaurig. Ein wahres Fest für pur Gänsehaut. Die Entwickler wissen genau, wie sie das Herz vor Angst pochen lassen können. Doch was sich anfangs als Geniestreich darstellt, verendet bedauerlicherweise zunehmend mehr in einer Jump-Scare Parade. Immer öfter springen einem irgendwelche Sachen ins Gesicht gepaart mit lauten Sounds. Typische Jump-Scares eben. Zwar driftet die Atmosphäre immer mehr in den aktuell sehr beliebten H.P. Lovecraft-Bereich, doch andere Games zeigen das dies nicht unbedingt für gute Gruselstimmung sorgen muss. Ich weiß nicht ob ich teilweise irgendwie abgestumpft war, aber je weiter ich in dem Spiel voran schritt umso weniger fürchtete ich mich. Das lag vielleicht auch daran, dass das hin und her springen zwischen Adam und Nicolas, den Fluss durchbrach. Denn Adams Story ist zum größten Teil mehr Thriller als Horror.
Geile Grafik und fantastische Rätsel
Doch abgesehen von dem teilweise fehlenden Horror-Elementen, bietet The Beast Inside neben einer unglaublich guten und fotorealistischen Grafik zudem auch knackige Rätsel. Und mit knackig meine ich das aus wirklich so, einige der Rätsel haben es ganzschön in sich. Was vielleicht auch ein Grund war, warum der Grusel teilweise stetig abgenommen hat. Zugutehalten muss man den Entwicklern, dass die Puzzle die sie eingebaut haben sehr kreativ und auch neuartig sind. Ich erinnere mich nicht daran, ähnlichen Rätsel in anderen Spielen gesehen zu haben.
Aktuell ist der Entwickler auch dabei, nachträglich auch noch ein paar Updates nachzuhauen. Denn tatsächlich reicht eine Hand nicht mehr aus, um die in dem Spiel befindlichen Bugs abzuzählen. Doch dabei handelt es sich um nur wenige, die tatsächlich einen Einfluss auf das Spielerlebnis haben.
Gewöhnungsbedürftig ist auch die Steuerung, die aktuell nicht individuell angepasst werden kann. Das ist vor allem für Linkshänder von Nachteil. Doch auch für Rechtshänder dürfte dies hier und da zu Schwierigkeiten führen, denn wer mit Strg versucht zu Crouchen, wird etwas dumm in die Röhre gucken. Denn diese Aktion wird in The Beast Inside über C getriggert. Doch sofern mir bekannt ist, sollen zukünftige Updates noch die Möglichkeit nachträglich einbauen, die Tastenbelegungen individuell anpassen zu können.
YouTube-Video
Beim Laden dieses YouTube-Videos können personenbezogene Daten an YouTube übertragen werden. Mit einem Klick auf „Inhalt anzeigen“ gibst du diese Funktion in deinem Browser für mindestens 1 Jahr frei. Du kannst die Einwilligung jederzeit über den Button direkt unter dem Embed widerrufen.
Fazit
Nachdem ich die erste Demo von The Beast Inside gespielt hatte, habe ich mir das Ganze etwas anders vorgestellt. Es Spiel hat zwar eine nette Story, allerdings habe ich nicht den Ausmaß an Grusel erhalten, wie ich ihn erwartet hatte.
- Wolverine – Der Beste in dem was er tut, aber nicht perfekt dabei
- Lesenswerter Artikel
- Trails in the Sky 2nd Chapter im Test: Ohne Joshua ist plötzlich alles anders
- Lesenswerter Artikel
- Corsair Cove im Test: Ein Anno für Piraten-Fans
- Lesenswerter Artikel
- GTA 6: Release, Plattformen, Preis und alles, was du wissen musst
- Lesenswerter Artikel
- Resonance: A Plague Tale Legacy im Test: Wie gut ist Sophias eigene Geschichte?
- Lesenswerter Artikel
- Moonlight Peaks im Test: Ein düsteres Cozy Game mit Licht und Schatten
- Lesenswerter Artikel
- Life Below im Test: Ein Korallenriff voller Herausforderungen
- Lesenswerter Artikel
- Birushana: Winds of Fate im Test: Mehr Liebe, weniger Krieg
- Lesenswerter Artikel
Dennoch kann ich das Spiel als Thriller mit Horror-Elementen empfehlen. Denn die Rätsel sind knackig, aber gut, die Grafik ein Augenschmaus und auch der Sound passt insgesamt sehr gut zu dem Spiel.
Hast du einen Fehler entdeckt oder weitere Infos zu diesem Artikel? Dann schick uns gerne dein !
Ein Horror-Spiel, mit ein paar Mängeln.
- Grafik9
- Sound8
- Gameplay7
- Motivation7
- Steuerung7





