Spieler streiten darüber, was ein „totes Spiel“ ausmacht
#Dead Game dominiert gerade Twitter
Michael Weingärtner Michael schreibt seit 2017 leidenschaftlich über Games, Filme und Serien. Als Level-40-Konsolero bringt er nicht nur jahrelange Spielerfahrung mit, sondern auch ein geschultes Auge für Storytelling und Charakterentwicklung. Seine Spezialisierung liegt in der Analyse von Blockbustern, Streaming-Highlights und Gaming-Franchises, wobei er tief in die Lore von Star Wars und Dungeons & Dragons eintaucht. Mit Humor, Fachwissen und einem klaren Blick für Details liefert Michael spannende Einblicke für alle, die Unterhaltung lieben.
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Wie alles im Internet unterliegt auch die Gaming-Community Trends und Moden. Ein neuer Social Media Trend ist es nun Videospiele als „totes Spiel“ zu bezeichnen. Bei diesem Trend findet sich in den Antworten zu den Beiträgen immer wieder die Bezeichnung #Dead Game, also zu deutsch „totes Spiel“
Jetzt diskutieren einige Gamer auf Twitter darüber, was „totes Spiel“ wirklich bedeutet. Was viele verwirrt, ist, dass der Kommentar „totes Spiel“ meistens eine Antwort auf einen Beitrag über ein Spiel ist, das zumindest für Außenstehenden noch sehr lebendig ist.
Der Kommentar richtet sich normalerweise an Spiele, bei denen immer noch Millionen von Spielern wie Among Us, Fortnite, Apex Legends und Fall Guys zählen.
So begann die Diskussion bis zu dem Punkt, an dem „totes Spiel“ heute ein Trendthema auf Twitter wurde. Was die Diskussion ausgelöst hat, scheint eine Reihe von Posts von Fortnite über den Fan-Liebling Drift zu sein die in den Kommentaren zu viele Antworten mit „totes Spiel“ bekommen haben. Dies führte dazu, dass Beiträge von Twitter-Nutzern wie SikeJayyKayy über 1000 Likes erreichten.
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Fans von Overwatch fühlten sich angegriffen da das Spiel immer noch ein aktiver Esport Titel ist. Allgemein scheint zu gelten, dass eine Person, die „totes Spiel“ kommentiert, dies nur tut, weil sie das Spiel aus irgendeinem Grund nicht mehr gerne spielt, oder weil sie weiß, dass genug andere Leute so denken, und somit jede Menge Likes bekommt.
Laut dem Twitter-Nutzer _rookV ist es viel mehr ein Beliebtheitswettbewerb als alles andere
Das führte auch zu einer Diskussion darüber, welche Spiele tatsächlich als „tot“ angesehen werden sollten. Es gab viele Vorschläge, basierend auf Kriterien wie, ob der Entwickler noch neue Inhalte dafür veröffentlicht oder ob es genügend Spieler gibt, um vollständige Online-Matches zu haben.
Eine allgemein vereinbarte Definition eines „toten Spiels“ waren heruntergefahrene Live-Service-Titel wie das MOBA Paragon von Epic Games und das 4v1 -Monsterspiel Evolve.
Diese Art von Negativität in Online-Gaming-Communities ist zwar ein alberner Trend, kann aber sowohl Entwickler als auch Fans wirklich stürzen. Zum Glück scheint es eine Menge Leute zu geben, die diesen Trend nicht unterstützen.
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