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Artikel von Markus Bauer +
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  • Das Wichtigste in Kürze
  • Fünf Oberflächen von maximaler Kontrolle bis maximaler Geschwindigkeit
  • Große Fläche und hochwertige Verarbeitung für kompetitives Gaming
  • Rund 60 Euro sind allerdings eine echte Ansage für ein Mauspad

Ein Mauspad für rund 60 Euro? Damit bewegt sich das Razer Gigantus V2 Pro bereits in einer Preisregion, in der man sich durchaus fragen darf, was daran eigentlich so besonders sein soll.

Die Antwort liefert Razer vor allem mit einem ungewöhnlichen Konzept. Statt einer Oberfläche für alle gibt es das Gigantus V2 Pro in fünf verschiedenen Speed-Ratings. Du kannst damit selbst entscheiden, ob du maximale Kontrolle oder möglichst wenig Widerstand möchtest.

Fünf Varianten für unterschiedliche Spielstile

Die Abstufungen reichen von Max Control, Control, Balance und Speed bis Max Speed. Max Control bietet besonders viel Reibung und soll dadurch bei kleinen Korrekturen und kontrollierten Flicks helfen. Am anderen Ende liegt Max Speed, bei dem die Maus möglichst leicht über die Oberfläche gleitet.

Dazwischen liegen drei Abstufungen, wodurch sich das Mauspad ziemlich genau an den eigenen Spielstil anpassen lässt. Razer kombiniert dafür unterschiedliche Gewebe mit jeweils abgestimmtem GlideCore Foam. Selbst die Festigkeit des Schaumstoffs unterscheidet sich abhängig von der gewählten Variante.

Das ist vor allem für kompetitive Spieler interessant. Wer viele Shooter spielt, hat häufig ziemlich genaue Vorstellungen davon, wie schnell sich eine Maus bewegen und wie stark sie beim Stoppen gebremst werden soll.

Viel Platz für niedrige Sensitivität

Mit 500 x 480 Millimetern fällt das Gigantus V2 Pro ordentlich groß aus. Dazu kommt eine Dicke von vier Millimetern. Gerade bei niedriger Maus-Sensitivität ist die große Fläche angenehm. Weite Bewegungen mit dem Arm funktionieren problemlos, ohne dass du ständig am Rand des Mauspads landest.

Die Stoffoberfläche wurde für moderne optische Sensoren optimiert. Laut Razer soll die Mikrotextur ein möglichst gleichmäßiges Tracking in verschiedene Bewegungsrichtungen ermöglichen. Im Alltag macht genau diese Kombination den Unterschied. Die Maus bewegt sich kontrolliert und vorhersehbar, gleichzeitig kannst du über die gewählte Variante bestimmen, wie viel Widerstand du überhaupt möchtest.

Gute Verarbeitung ohne störende Kanten

Auch bei der Verarbeitung gibt es wenig zu kritisieren. Die Ränder sind flach vernäht. Dadurch soll das Material langfristig weniger ausfransen und die Kante beim Auflegen des Handgelenks möglichst wenig stören.

Das Mauspad kann außerdem eingerollt werden und – ganz wichtig – seine ursprüngliche Form behalten. Das ist besonders praktisch, wenn du es zu einer LAN-Party oder einem Turnier mitnehmen möchtest. Damit merkt man durchaus, welche Zielgruppe Razer mit dem Gigantus V2 Pro erreichen möchte.

Das Razer Gigantus V2 Pro im Größenvergleich mit der Razer Viper V4 Pro White Edition. - Bild: Markus Bauer

Das Razer Gigantus V2 Pro im Größenvergleich mit der Razer Viper V4 Pro White Edition. – Bild: Markus Bauer

60 Euro bleiben noch immer 60 Euro…

Das eigentliche Problem des Gigantus V2 Pro ist nicht die Qualität. Es ist der Preis. Razer verlangt aktuell 59,99 Euro für die schwarzen Standardvarianten. Für ambitionierte eSportler kann sich das lohnen. Wer eine bestimmte Kombination aus Geschwindigkeit, Kontrolle und Untergrundfestigkeit sucht, bekommt hier deutlich mehr Auswahl als bei einem gewöhnlichen Mauspad.

Für den durchschnittlichen Gamer dürfte der Unterschied allerdings schwerer zu rechtfertigen sein. Denn am Ende bleiben knapp 60 Euro ziemlich viel Geld für ein Stoff-Mauspad.

Fazit zum Razer Gigantus V2 Pro: Starkes eSport-Mauspad mit stolzem Preis

Das Razer Gigantus V2 Pro macht technisch sehr viel richtig. Die fünf unterschiedlichen Speed-Ratings sind mehr als nur Marketing. Zusammen mit den verschiedenen Oberflächen und dem angepassten „GlideCore Foam“ kannst du das Mauspad ziemlich genau auf deinen Spielstil abstimmen.

Dazu kommen eine große Fläche, sauber vernähte Kanten und eine hochwertige Verarbeitung. Gerade für kompetitive Shooter und eSport ist das ein überzeugendes Gesamtpaket.

59,99 Euro* für ein Mauspad (Link zu Amazon.de) sind viel, auch wenn Material und Verarbeitung überzeugen. Wer einfach nur ein gutes Mauspad für gelegentliches Gaming sucht, bekommt deutlich günstigere Alternativen. Wenn du dagegen gezielt nach einer hochwertigen Unterlage für kompetitives Gaming suchst und genau weißt, ob du mehr Speed oder Kontrolle möchtest, gehört das Gigantus V2 Pro zu den interessanteren Modellen.

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Fragen & Antworten

  • Diese Fragen wurden geklärt

Test-System: AMD Ryzen 9 9950X3D; 64GB Dominator RAM DDR5-6000; AMD Radeon RX 7900 XTX 24GB DDR6; Gespeichert auf NVMe M.2. Corsair MP600 PRO XT; ASUS ROG STRIX X670E-F GAMING Motherboard

Bewertung von Markus Bauer
Legendär
9

Sehr hochwertiges eSports-Mauspad mit fünf abgestimmten Oberflächen und starker Verarbeitung. Für ambitionierte Gamer eine spannende Wahl, der Preis von rund 60 Euro bleibt aber hoch.

  • Fünf unterschiedliche Speed-Ratings
  • Sehr gutes und gleichmäßiges Mausgefühl
  • GlideCore Foam passend zur jeweiligen Variante
  • Große Fläche mit 500 x 480 mm
  • Für optische Sensoren optimiert
  • Flache, vernähte Ränder
  • Sehr gut für kompetitives Gaming geeignet
  • Saubere Verarbeitung
  • Mit rund 60 Euro sehr teuer
  • Für normale Gaming-Ansprüche gibt es wesentlich günstigere Alternativen

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