Tim Rantzau Tim ist seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Nintendo-Fan und hat seine Begeisterung für Spiele mit einem Studium in Game Design vertieft. Beruflich arbeitet er an der Konzeption von Videospielen und kennt dadurch die Branche nicht nur von außen, sondern auch von innen. Seine größte Leidenschaft gilt jedoch dem Spiele-Journalismus, in dem er Trends einordnet, Hintergründe erklärt und mit viel Erfahrung über neue Entwicklungen berichtet.
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Die kürzlich veröffentlichten aktuellen Verkaufszahlen zeigen, dass sich die PlayStation Portal in den wichtigsten Märkten weiterhin gut verkauft. Die Einführung des Remote Play Players vor acht Monaten wurde von großer Skepsis begleitet. Die Nachfrage nach dem Gerät scheint diese Erwartungen jedoch zu übertreffen. Einer der Hauptgründe für die Skepsis war, dass es als Remote-Play-Zubehör für die PlayStation 5 und nicht als eigenständige Handheld-Konsole wie Sonys frühere PlayStation Vita und PSP konzipiert war. Viele waren der Meinung, dass Sony mit der Portal eine Chance verpasst habe, den Handheld-Markt neu zu erschließen. In den letzten Jahren sind Handheld-Gaming-PCs wie das Steam Deck und der ROG Ally immer beliebter geworden.
Obwohl das Gerät nur für Remote Play konzipiert ist, bestätigen Kritiker, dass die Portal ihren Zweck gut erfüllt. Diese Meinung spiegelte sich auch in den Reaktionen wider. Bereits kurz nach der Markteinführung im November 2023 war die PlayStation Portal in den meisten Regionen ausverkauft. Selbst Sony räumte ein, dass das Gerät die internen Verkaufsprognosen des Unternehmens übertroffen habe. Acht Monate später scheint die Nachfrage ungebrochen. Im Mai 2024 und im gesamten Jahr 2024 war die PlayStation Portal laut einem neuen Bericht von Mat Piscatella, CEO des US-Analyseunternehmens Circana, das meistverkaufte Videospielzubehör in den USA, gemessen in Dollar.
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Die PlayStation Portal verkauft sich trotz anfänglicher Skepsis gut
Die kommerzielle Reaktion auf die PlayStation Portal ist äußerst positiv, wenn man bedenkt, dass der Preis von rund 200 Euro für ein Zubehörteil recht hoch ist. Außerdem scheint Sony die Probleme mit der Lieferkette für das Gerät gelöst zu haben: Als die Portal bei der Markteinführung ständig ausverkauft war, hatte das Unternehmen Schwierigkeiten, die Lagerbestände wieder aufzufüllen. Der Erfolg des Remote Players zerstreut auch die Bedenken hinsichtlich seines scheinbar geringen Nutzens. Viele Besitzer äußerten sich im Internet positiv über den Komfort, den das Gerät bietet, auch wenn es nicht in der Lage ist, Spiele nativ abzuspielen.
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Allerdings kann Sony den Wert der PlayStation Portal noch steigern, indem das Unternehmen zusätzliche Funktionen anbietet, wobei Cloud-Gaming derzeit eine der besten Optionen ist. Das Unternehmen hat angedeutet, dass an einer Cloud-Streaming-Integration für die Portal gearbeitet wird. Ein Zeitplan für eine mögliche Einführung wurde jedoch noch nicht genannt. Bislang hat das Gerät nur kleinere Updates erhalten, die relativ geringfügige Verbesserungen mit sich bringen, wie z. B. die Anzeige des Akkuladezustands und die Verbindung mit öffentlichen Wi-Fi-Netzwerken.
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Die PlayStation Portal ist ein Gerät, welches Remote Play ermöglicht. Mit dem Player kannst du über dein Heim-WLAN auf die Spiele auf deiner PS5-Konsole zugreifen und losspielen, ohne beispielsweise deinen Fernseher anschalten zu müssen. Er verfügt über einen 8-Zoll-LCD-Bildschirm mit einer Auflösung von 1080p und liefert Gameplay mit bis zu 60 FPS.
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