Overwatch League verliert nach Blizzard-Skandalen wichtige Sponsoren
Während einige Sponsoren der Overwatch League noch überlegen, sind andere nach den Blizzard-Berichten bereits ausgestiegen.
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Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Pringles (Kellogs) und Cheez-It Grooves sind laut Overwatch News auf Twitter von der Overwatch League-Sponsorenliste verschwunden. Bis jetzt gibt es noch keine offizielle Bestätigung, ob die Sponsoren tatsächlich ausgestiegen sind. Coca-Cola und State Farm „überdenken“ ihr Engagement aufgrund der laufenden Klage des kalifornischen Department of Fair Employment and Housing gegen das Unternehmen, in der zahlreiche Fälle von Belästigung und Diskriminierung am Arbeitsplatz behauptet werden.
Bisher kennt man die Aussage von Coca-Cola, dass man sich „der Anschuldigungen im Zusammenhang mit Activision Blizzard bewusst“ sei, während State Farm, dass es „die begrenzte Marketingbeziehung mit der Overwatch League neu bewertet“.
Activision Blizzard im negativen Rampenlicht
Die Liste der Vorwürfe sind groß gegen das US-amerikanische Unternehmen. Berichte über Sexismus, Rassismus und sexuelles Fehlverhalten sind der Grund für die negativen Schlagzeilen. J. Allen Brack, Präsident von Blizzard, hat das Unternehmen kürzlich verlassen und es in die Hände der Co-Führungskräfte Jen Oneal und Mike Ybarra (bis November 2019 bei Microsoft Xbox zuständig) gelegt. Der Präsident von Activision Blizzard, Daniel Alegre, erklärte, Brack werde gehen, um „neue Möglichkeiten zu verfolgen“.

Overwatch bietet seit Juni 2021 Crossplay zwischen PC und Konsolen an. – (C) Blizzard, Roccat, Microsoft, Sony – Bildmontage: DailyGame
Activision Blizzard reagierte bereits auf die Vorwürfe der Mitarbeiter und leitete Schritte ein, die man unternehmen möchte, um größere Veränderungen im Unternehmen vorzunehmen.
So wird man weiterhin jede Beschwerde untersuchen, die eingereicht wird. Zusätzliches Personal und Ressourcen werden hinzugefügt, um die Arbeitsbelastung zu minimieren. Jede Führungskraft, die die Integrität der Ermittlungen bisher behindert hat, wird gefeuert. Außerdem wird man den Bewerbungsprozess optimieren und überprüft und/oder entfernt unangemessene Inhalte in seinen Spielen.
Welche Auswirkungen haben die Entwicklungen auf die Overwatch League?
Derzeit ist noch nicht absehbar, welche Auswirkungen der Verlust von Sponsoren für die Overwatch League haben wird. Activision Blizzard zeigt, dass man Veränderungen einleiten möchte.
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Overwatch ist für PS4, Xbox One, Nintendo Switch und PC verfügbar. Overwatch 2 befindet sich in Entwicklung.
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