Zelda: Ocarina of Time Remake lässt dich wirklich alles ausblenden, sogar das Z-Targeting
Nintendo bietet drei UI-Modi für das Switch 2-Remake. Im extremsten Modus verschwinden selbst Herzen und die Zielmarkierung bei Gegnern.
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Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
The Legend of Zelda: Ocarina of Time Remake lässt dich Hyrule komplett ohne HUD erkunden. Das Switch 2-Spiel bietet drei unterschiedliche Einstellungen für die Benutzeroberfläche: Normal, Pro und Master. Während Pro bereits fast alle Anzeigen vom Bildschirm entfernt, geht Master noch einen Schritt weiter. Selbst Links Herzen und der bekannte Indikator beim „Z-Targeting“ verschwinden. Übrig bleibt praktisch nur noch die Spielwelt und Navi.
Bekannt wurden die Einstellungen durch Zelda-Content-Creator Zeltik, der das Remake rund zwei Stunden lang anspielen konnte und seine Eindrücke anschließend in einem ausführlichen Hands-on-Video auf YouTube zusammenfasste.
Die Einstellungen sind dabei mehr als unterschiedliche Größen für Lebensanzeige und Buttons. Sie verändern tatsächlich, wie viele Informationen dir Ocarina of Time während des Spielens gibt.
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Normal zeigt dir Ocarina of Time so, wie du es erwartest
Normal ist die klassische Einstellung. Herzen, Aktionen und weitere wichtige Informationen bleiben sichtbar. Wer OoT zum ersten Mal spielt oder einfach jederzeit sehen möchte, wie viel Energie Link noch besitzt, dürfte hier wenig Überraschungen erleben.
Der YouTuber verwendete „Normal“ während seines Hands-ons hauptsächlich in den Abschnitten mit dem jungen Link. Gerade bei einem Spiel, das viele neue Mechaniken und modernisierte Steuerungsmöglichkeiten besitzt, dürfte diese Darstellung für Einsteiger am verständlichsten sein.
Das Remake modernisiert die Bedienung ohnehin wesentlich stärker als ein simpler Grafik-Neubau. Link besitzt unter anderem eine frei bewegliche Kamera und erstmals einen eigenen Sprung-Button. Zusätzlich gibt es neue Hilfen wie Threads of Time, falls du in Hyrule nicht mehr weißt, wo es weitergeht.
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Die Original-Version von The Legend of Zelda: Ocarina of Time bot im HUD alles, was du benötigst. Außer ein schnelles Umschalten im Inventar. – Bild: Nintendo
Pro entfernt sogar Links Herzen
Wer möglichst wenig auf dem Bildschirm sehen möchte, kann auf Pro wechseln. Dabei verschwindet fast die komplette Benutzeroberfläche. Auch Links Herzen werden nicht permanent eingeblendet. Das erinnert an die minimalistischen HUD-Einstellungen aus Tears of the Kingdom. Der große Unterschied liegt allerdings darin, wie stark Ocarina of Time ursprünglich auf seine feste Benutzeroberfläche zugeschnitten war. Das N64-Spiel zeigte praktisch ständig Aktionen, Herzen und die Belegung der damaligen C-Tasten.
Im Remake wirkt Hyrule dadurch auf Wunsch wesentlich aufgeräumter. Zeltik wechselte während großer Teile seiner Spielzeit mit erwachsenem Link auf Pro und bezeichnet die reduzierte Darstellung als besonders passend für die stärker ausgearbeiteten Landschaften und Dungeons.
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Master entfernt sogar eine der berühmtesten Zelda-Anzeigen
Master ist die wirklich ungewöhnliche Variante. Hier verschwindet nicht nur das normale HUD. Auch die visuelle Anzeige des Z-Targetings wird entfernt. Das ist ausgerechnet bei Ocarina of Time bemerkenswert. Das ursprüngliche Spiel von 1998 machte das sogenannte Z-Targeting zu einem der wichtigsten Steuerungskonzepte moderner 3D-Action-Adventures. Link fixiert einen Gegner, richtet seine Bewegung an ihm aus und kann wesentlich kontrollierter kämpfen.
Diese Funktion bleibt natürlich erhalten. Im Master-Modus fehlt allerdings die übliche grafische Zielmarkierung. Stattdessen musst du stärker darauf achten, was Link und Navi dir visuell mitteilen.
Damit wird Master nicht automatisch zu einem höheren Schwierigkeitsgrad. Gegner besitzen dadurch nicht mehr Lebensenergie und Link verursacht nicht weniger Schaden. Du bekommst schlicht weniger Informationen auf dem Bildschirm und musst die Situation stärker über Animationen und die eigentliche Spielwelt lesen.
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Ohne HUD. Der Deku-Baum sieht viel mächtiger aus, als noch im Original. – Screenshot aus der Gameplay-Präsentation von Ocarina of Time Remake für Switch 2. – Bild: Nintendo
Auch die Okarina-Steuerung lässt sich anpassen
Die UI-Modi sind nicht die einzigen neuen Einstellungen. Im Menü lassen sich laut dem Hands-on des YouTubers unter anderem Untertitel, Sprachausgabe, Controller-Vibration und Button-Belegung verändern. Auch für das Spielen der Okarina gibt es unterschiedliche Steuerungsoptionen.
Das passt zu Nintendos bisherigem Ansatz beim Remake. Ocarina of Time soll strukturell weiterhin klar das Spiel von 1998 bleiben, gleichzeitig werden viele Dinge modernisiert, die heute unnötig umständlich wirken. Nintendo verzichtet deshalb beispielsweise bewusst darauf, Hyrule in eine durchgehende Open World im Stil von Breath of the Wild umzubauen, ergänzt aber moderne Kamera-, Bewegungs- und Komfortfunktionen.
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Das Remake verändert mehr, als Nintendo zunächst vermuten ließ
Je näher der Release kommt, desto länger wird die Liste der Neuerungen. Nintendo hat inzwischen neue Nebenaufgaben, zusätzliche Gegenstände, veränderte Dungeons und weitere Story-Details gezeigt. Dazu kommt ein neuer Bereich, in dem besiegte Gegner gesammelt und Bosse erneut bekämpft werden können.
Trotzdem scheint Nintendo Spielern erstaunlich viel Kontrolle darüber zu geben, wie modern sich das Remake anfühlen soll. Wer möglichst viele Informationen möchte, bekommt sie. Wer das neue Hyrule dagegen ohne Symbole, Herzen und Zielmarkierungen erleben möchte, kann fast den gesamten Bildschirm freiräumen.
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The Legend of Zelda: Ocarina of Time Remake erscheint am 05. November 2026 exklusiv für Nintendo Switch 2. Gerade der Master-Modus dürfte sich dann hervorragend für Spieler eignen, die das Original ohnehin auswendig kennen und zum ersten Mal einfach nur das neu aufgebaute Hyrule sehen möchten.
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