Modern Warfare 4 hat wieder KI-Bilder, und Fans finden die typischen Fehler
In der momentan laufenden Beta von Modern Warfare 4 entdecken Spieler offenbar erneut KI-generierte Artworks.
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Tim Rantzau Tim ist seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Nintendo-Fan und hat seine Begeisterung für Spiele mit einem Studium in Game Design vertieft. Beruflich arbeitet er an der Konzeption von Videospielen und kennt dadurch die Branche nicht nur von außen, sondern auch von innen. Seine größte Leidenschaft gilt jedoch dem Spiele-Journalismus, in dem er Trends einordnet, Hintergründe erklärt und mit viel Erfahrung über neue Entwicklungen berichtet.
Call of Duty steht erneut wegen KI-Inhalten in der Kritik. In der laufenden Beta von Modern Warfare 4 entdecken Spieler offenbar Bilder und Assets, die nach generativer KI aussehen. Besonders brisant: Auf Steam bestätigt Activision selbst, dass generative KI-Tools bei einigen Ingame-Assets helfen. Für viele Fans reicht das bereits, um genauer hinzusehen.
Das Thema ist für die CoD-Community nicht neu. Bereits bei früheren Teilen der Reihe sorgte der Einsatz von KI für ordentlich Kritik. Nun scheint sich die Geschichte bei Modern Warfare 4 zu wiederholen.
Spieler entdecken auffällige Bilder
Während der laufenden Beta sind Spielern mehrere Artworks aufgefallen, die ungewöhnlich wirken. Besonders ins Auge fallen dabei Bilder im Webtoon-Stil, bei denen einige Details den Verdacht auf KI-Unterstützung auslösen.
Genau solche Kleinigkeiten haben die Community hellhörig gemacht. Unnatürliche Hände, merkwürdige Details und ein teilweise sehr typischer KI-Look sind für viele Spieler Hinweise darauf, dass die Bilder nicht vollständig von menschlichen Künstlern erstellt wurden. Ob tatsächlich generative KI für die jeweiligen Artworks verwendet wurde, ist allerdings nicht bei jedem Fund eindeutig bestätigt.
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Das Problem ist für Call of Duty nicht neu
Die Diskussion dürfte Activision trotzdem bekannt vorkommen.
Schon bei Black Ops 7 (hier geht es zu unserer Game Review) sorgte der Einsatz von KI-generierten Inhalten für Kritik. Damals fanden Spieler unter anderem KI-verdächtige Calling Cards und andere kosmetische Inhalte im Spiel.
Für viele Fans ist dabei weniger entscheidend, ob KI überhaupt verwendet wird. Vielmehr geht es darum, wofür sie eingesetzt wird.
Wenn KI dazu genutzt wird, Ideen schneller zu entwickeln oder Arbeitsprozesse zu unterstützen, sehen manche Spieler darin kein großes Problem. Bei fertigen kosmetischen Inhalten, die anschließend als Teil eines großen Vollpreisspiels verkauft werden, fällt die Reaktion dagegen deutlich kritischer aus.
Modern Warfare 4 startet mit einem alten Problem
Besonders unglücklich ist der Zeitpunkt. Die Beta sollte eigentlich die Gelegenheit sein, Modern Warfare 4 positiv zu präsentieren und Spielern einen ersten Eindruck vom neuen Call of Duty zu geben. Stattdessen diskutiert die Community bereits über mögliche KI-Artworks.
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Ob Activision tatsächlich bei den betreffenden Bildern auf generative KI zurückgegriffen hat, muss letztlich noch eindeutig geklärt werden. Die ersten Funde zeigen aber, dass das Thema die Spieler weiterhin beschäftigt.
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