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Metal Gear Solid V: Geheime Szene nach 5 Jahren freigeschalten!

Hideo Kojima hatte eine Szene eingeplant, welche erst zum Vorschein kommt, wenn alle Atombomben auf der Welt zerstört sind. Jetzt war es soweit.

Artikel von
Metal Gear Solid 5 - (C) Konami

Es gibt nicht viele Spieleserien, die sich über die Jahre nicht nur gehalten, sondern auch noch einen schwerwiegenden Eindruck auf die Spieler hinterlassen haben. Und es gibt noch weniger Spiele, die über ihre gesamte Zeitspanne eine zusammenhängende Story haben, die sich mehrere Spieler-Generationen mitgenommen hat. Eines dieser Spiele ist Metal Gear Solid von Gaming-Visionär Hideo Kojima und seinem damaligen Arbeitgeber Konami.

Einsam statt gemeinsam

Im letzten Teil in der 20-Jährigen Historie von Hauptcharakter Big Boss, Metal Gear Solid V: Phantom Pain, haben die Spieler nun fünf Jahre nach seinem Erscheinen eine geheime Zwischensequenz freigeschalten! Die Szene war gekoppelt an die bestehenden Atombomben in der Welt. Um die Szene zu sehen, mussten alle Atombomben auf im Spiel entschärft werden. Dies war ein Ding der Unmöglichkeit, denn die Spieler konnten selbst Atombomben bauen und platzieren! Daher erfreuten sich die Spieler eher am Bombenbasteln, anstatt zusammenzuarbeiten und die Sequenz freizuschalten.

PS3-Spieler schaffen das Unmögliche

Während auf dem PC und der PS4-Version nach wie vor eine große Anzahl an Atombomben bestehen, ist die Zahl auf der PS3-Version immer weiter gesunken. Nun kam der Tag, wo tatsächlich keine Atombombe mehr vorhanden war. Die Szene wurde also freigeschalten.

Erklärung zum Abspann – ACHTUNG ab hier gibt es SPOILER zum Spiel

In der Szene kommen alle Hauptcharaktere vor. Major Zero hält eine Rede und gratuliert seinen Diamond Dogs zum Erfolg, die Welt von Atombomben befreit zu haben. Es läge nun an ihnen, die Welt Atombomben-frei zu halten und die Menschen zu schützen. Big Boss und Revolver Ocelot sind ebenfalls dabei. Major Zero erzählt dem Boss noch, wie es dazu kam und was sie jetzt machen sollten. In einem Abspann kommen dann weitere Informationen auf unsere reale Welt bezogen, wieviele Atombomben tatsächlich noch bestehen.

Dann hört man die Stimme von Schauspieler Kiefer Sutherland, welcher Big Boss im fünften Teils sprach. Seine „Nachricht“ richtet sich an den „echten“ Big Boss. Wie man im Laufe des Spiels erfährt, war der Big Boss im Spiel nicht der echte Big Boss. Sie unterzogen einen Soldaten einer Gesichtstransplantation und überzeugten ihn davon, Big Boss zu sein. Das war sein Phantom Pain.

„Ich habe nicht vergessen, was du mir gesagt hast, Boss. Wir haben kein Morgen, aber es gibt immer noch Hoffnung für die Zukunft. Eines Tages wird die Welt in Frieden sein und es wird uns nicht mehr benötigen. Keine Waffen mehr, keine Hand um eine Waffe zu verwenden. Werde ich diese Welt sehen? Vermutlich nicht. Eine neue Mission, was Boss? […].“

Eine letzte Nachricht von Hideo Kojima

Hideo Kojima hatte die gesamte Serie auf die Gefahr der Atombomben aufgebaut. Seine Metal Gears waren mobile Geräte, welche atomare Sprengköpfe mobil machten. Seit Beginn der Serie spielte Hideo Kojima darauf an, dass die Welt sich selbst in Gefahr hält, in dem sie diese Sprengköpfe entwickelt. Die Länder bauen Atombomben um sich im Falle eines Atomkrieges zu schützen, um so die „Chancen“ auszugleichen. Mittlerweile ist eine Bombe alleine um ein millionenfaches stärker als die Hiroschima-Bombe.

Diese Strategie hat jedoch nur dazu geführt, mehr Atombomben zu schaffen und die nukleare Bedrohung und Angst zu steigern. Dieses Video ist eine letzte geheime Botschaft von Hideo Kojima, welche nun das Licht der Welt erblickte und nochmals das Genie des Erfinders und seine Kinofilm-Vorliebe unter Beweis stellt, da sogar diese Sequenz von auf knapp neun Minuten kommt.

Hier könnt ihr euch das Video ansehen:

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Der Game-Director macht nach Death Stranding ein Horror-Spiel. Doch warum? Wieso macht er kein neues Metal Gear Solid? Die Fans würden es ihm danken. Diese Frage haben wir in einem Gaming-Blog genauer beantwortet.

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