Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Während es für PlayerUnknown’s Battlegrounds (PUBG) auf Steam immer weiter bergab ging, konnte sich die Handy-Version, PUBG Mobile, zum weltweit beliebtesten Smartphone-Game entwickeln. Zumindest wenn es nach den monatlichen aktiven Usern berechnet wird. Der League of Legends-Publisher, Tencent, schwimmt quasi im Geld.
Der Battle Royale-Titel konnten dem chinesischen Unternehmen 2018 zu rekordverdächtigen Umsätzen führen. Insgesamt erzielte Tencent im Jahresverlauf einen Umsatz von mehr als $19 Milliarden, wie GamesIndustry.biz meldet. Zum Vergleich: Das Brutto-Inlands-Produkt von Simbabwe ist nicht so groß, dass lag bei $17,85 Milliarden. Jedoch gibt das Unternehmen keinerlei Zahlen zu den aktiven Mitgliedern von PUBG Mobile aus. Der chinesische Markt bietet zwar einen enormen Kundenstamm, ist aber außerordentlich schwer zu erobern.
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League of Legends war sicherlich ein Faktor, da eines der (wenn nicht sogar die) populärsten PC-Spiele der Welt war. Die hohe Anzahl der monatlichen PUBG Mobile-Benutzer sowie die Vielzahl der angebotenen Mikrotransaktionen haben ebenfalls dazu beigetragen. Das größte Handyspiel in China ist etwas ganz anderes: Honor of Kings, ein MOBA-Spiel für mobile Geräte, das noch nicht in den Westen gekommen ist.
Erstaunlicherweise machte Tencent diesen Rekord-Umsatz, nachdem er im vergangenen Jahr einige große Hürden genommen hatte. Die chinesische Regierung hatte die Genehmigung von Spielen vorübergehend eingestellt, weil sie befürchtete, wie viel Zeit die jungen Leute damit verbringen, Spiele zu spielen. Dadurch entstand ein gewisser Rückstand für den chinesischen Verleger, obwohl die Bevölkerungsstruktur der Erwachsenen von dieser Änderung weitgehend unberührt blieb.
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Übrigens…
EA konnte im Jahr 2018 einen Umsatz von $5,15 Milliarden, Nintendo $9,61 Milliarden und Ubisoft $1,96 Milliarden vorweisen. Der Jahres-Umsatz von Tencent lag im Jahr 2017 noch bei $12 Milliarden.
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Wer dachte westliche Publisher wären Riesen, der war noch nicht mit dem Finger bei China am Globus angekommen…
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