Justice League: Regisseur kritisiert die internationale Veröffentlichung
In einem neuen Interview spricht sich der Justice League-Regisseur Zack Snyder gegen den Vertrieb auf dem HBO-Streaming-Service aus.
Lukas Ipirotis Kennt sich nicht nur bei Filmen und Serien fabelhaft aus, sondern hat auch einen Drang seine Geschichten dramatisch zu erzählen.
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In einem neuen Interview, das der Justice League-Regisseur Zack Snyder mit dem YouTube-Kanal SnydercutBR geführt hat, kritisiert er die Vorgehensweise von Warner Brothers bei der Veröffentlichung seines Films. So verkündet der Regisseur wie enttäuscht er über die Pläne sei, seinen Film in Europa erst viel später zu veröffentlichen.
Der überarbeitete vierstündige Directors Cut ist in Amerika ab dem 18. März auf HBO MAX und in ausgewählten Kinos zu sehen. für Europa gäbe es aber noch keinerlei Pläne. Der Justice League: Directors Cut soll die ursprüngliche Vision sein, die Zack Snyder mit seinem Film hatte, die nur aufgrund der Fans überhaupt entstehen konnte. Dass jetzt nur ein Bruchteil der Fans auch in den Genuss kommt, den Film überhaupt zu sehen, erfüllt ihn mit Trauer.
,,Es ist sehr viel […] schlechte Planung unternommen worden, bei der Veröffentlich des Films“ meint der Justice League-Regisseur weiter. Er führt jedoch auch aus, dass der kurzfristige Zeitraum der Planung daran Schuld haben könnte.
,,Ich denk Teil des Problems ist, dass niemand den Film kommen sah. […] Normalerweise haben sie ein etwa zweijähriges Fenster um alles zu planen. Das Problem ist, dass das alles hier in sechs Monaten erschaffen wurde. Es hat einfach alle überrumpelt.“
YouTube-Video
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Mehr zu Justice League:
Durch die anhaltenden Corona-Pandemie, die eine normale internationale Veröffentlichung unmöglich gemacht hat, war Warner Bros. gezwungen, Neuerscheinungen exklusiv auf ihrem Streaming-Service HBO MAX zu veröffentlichen. Viele Regisseure waren mit dieser Entscheidung jedoch nicht einverstanden, da ihre Filme so nicht in den Kinos gezeigt werden können.
Da HBO MAX aber voraussichtlich in Europa noch länger nicht verfügbar sein wird, macht es Sinn, dass der Regisseur nun die Vorgehensweise kritisiert. Wann Justice League schlussendlich in Europa verfügbar sein wird, ist ungewiss. Unlängst wurde allerdings auch schon Wonder Woman 1984 auf diese Weise veröffentlicht. Hier geht es zu unserem Review.
Justice League: Directors Cut ist [theoretisch] ab dem 18. März auf HBO MAX verfügbar.
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