Eva Krumm Evas erste Gaming-Erfahrung war Pokémon auf dem Game Boy - ein prägendes Erlebnis, das ihre Leidenschaft für Videospiele entfacht hat. Zusammen mit ihrem Großvater entdeckte sie die Regenbogenstrecke in Mario Kart auf dem SNES, ein Moment, den sie bis heute mit Gaming verbindet. Besonders angetan haben es ihr JRPGs, Otome-Games und Horror, doch auch Indie-Perlen gehören zu ihrem festen Repertoire. Abseits des Spielens verfolgt sie mit Begeisterung aktuelle Entwicklungen in der Gaming-Szene und teilt ihre Eindrücke als Chefredakteurin bei DailyGame.
Mit Ghost of Yotei bringt Sucker Punch einen Nachfolger zu Ghost of Tsushima auf den Markt. Auch wenn das neue Spiel keine direkte Fortsetzung der Geschichte rund um Jin Sakai darstellt, knüpft es spielerisch doch an viele Elemente des erfolgreichen Samurai-Abenteuers an. Die Handlung ist mehrere Jahrhunderte nach den Geschehnissen des Originals angesiedelt und versetzt Spieler an das andere Ende Japans. Damit öffnet sich nicht nur ein neues Kapitel, sondern auch die Möglichkeit, die Legende des Ghost aus Tsushima vielleicht als Mythos in die neue Geschichte einfließen zu lassen.
Trotz des zeitlichen und inhaltlichen Abstands fühlt sich Ghost of Yotei in vielerlei Hinsicht vertraut an. Wer Ghost of Tsushima gespielt hat, wird sich sofort mit der offenen Welt, dem eleganten Kampfsystem und der stimmungsvollen Atmosphäre identifizieren können. Doch ganz ohne Neuerungen kommt der Titel nicht daher. So wurde in der aktuellen State of Play unter anderem ein neues Hinweissystem vorgestellt. Dieses ermöglicht es Spielerinnen und Spielern, durch das Sammeln von Informationen und Befragungen neue Missionswege zu entdecken.
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Eine weitere Neuerung betrifft die Interaktion mit NPCs. Statt diese aktiv aufzusuchen, kommen sie nun selbst zum Lagerplatz der Hauptfigur, um neue Aufgaben oder Gespräche einzuleiten. Das soll den Spielfluss dynamischer gestalten und gleichzeitig mehr Immersion schaffen.
Neues Waffenarsenal statt Kampfhaltungen
Im Mittelpunkt des Gameplays steht nach wie vor der Nahkampf. Doch statt der bekannten Kampfhaltungen aus Ghost of Tsushima bietet Ghost of Yotei nun eine Auswahl an verschiedenen Waffen, die jeweils gegen bestimmte Gegnertypen besonders effektiv sind. Zur Auswahl stehen:
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- Katana
- Speer
- Kusarigama
- Odachi
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Auch wenn das Wechseln der Waffen nicht zwingend notwendig ist, soll es den Spielfluss deutlich effizienter und individueller gestalten. So bleibt das Grundprinzip des ständigen Anpassens an den Kampfstil des Gegners erhalten, wird aber über ein neues Interface transportiert.
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Ein vertrautes Abenteuer mit vorsichtiger Weiterentwicklung
Ghost of Yotei versucht den Spagat zwischen nostalgischem Wiedererkennungswert und vorsichtiger Modernisierung. Während einige Spieler sich genau das wünschen, mehr vom Bekannten in neuem Gewand, könnten andere kritisieren, dass das Spiel sich zu sehr auf alte Stärken verlässt. Ob Ghost of Yotei das Erbe seines Vorgängers ehrenvoll fortführt oder in dessen Schatten bleibt, wird sich mit Release zeigen. Die Weichen für ein atmosphärisches und anspruchsvolles Abenteuer sind jedenfalls gestellt.
Zum Release am 2 Oktober wird es auch besondere Bundles in Form von Konsolen und Controllern geben.
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