LEAK - Doom 4: Konzeptgrafiken und Animationen zum eingestellten Spiel aufgetaucht
Neue Konzeptgrafiken und Animationen geben einen seltenen Einblick in das eingestellte Doom 4. Die Bilder zeigen, wie anders der Shooter ausgesehen hätte.
Tim Rantzau Tim ist seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Nintendo-Fan und hat seine Begeisterung für Spiele mit einem Studium in Game Design vertieft. Beruflich arbeitet er an der Konzeption von Videospielen und kennt dadurch die Branche nicht nur von außen, sondern auch von innen. Seine größte Leidenschaft gilt jedoch dem Spiele-Journalismus, in dem er Trends einordnet, Hintergründe erklärt und mit viel Erfahrung über neue Entwicklungen berichtet.
Obwohl Doom (2016) heute als einer der erfolgreichsten Shooter der vergangenen Jahre gilt, hätte die Reihe ursprünglich einen völlig anderen Weg einschlagen können. Jetzt sind neue Konzeptgrafiken und Animationen zum eingestellten Doom 4 aufgetaucht und zeigen, welche Ideen id Software damals verfolgte. Die Materialien stammen aus dem Portfolio eines ehemaligen Entwicklers und geben einen seltenen Blick auf ein Projekt, das nie das Licht der Welt erblickte.
Die gezeigten Arbeiten umfassen unter anderem Charaktermodelle, frühe Gegnerdesigns sowie verschiedene Animationen. Besonders auffällig ist der deutlich realistischere Stil. Während das spätere Doom (2016) (hier zu unserer Game Review) wieder auf das klassische, schnelle Gameplay setzte, orientierte sich die ursprüngliche Version von Doom 4 stärker an modernen Militär-Shootern und einem düsteren Endzeit-Look.
Das „Call of Duty mit Dämonen“
Schon vor Jahren machten Berichte die Runde, dass das damalige Doom 4 intern als zu generisch bewertet wurde. Entwickler beschrieben das Projekt später sinngemäß als „Call of Duty mit Dämonen“ – ein Ansatz, der den Verantwortlichen letztlich nicht zusagte. Statt das Spiel fertigzustellen, entschied sich id Software für einen kompletten Neustart.
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Diese Entscheidung erwies sich als goldrichtig. Aus dem verworfenen Projekt entstand schließlich Doom (2016), das mit seinem schnellen Kampfsystem, den Glory Kills und dem kompromisslosen Gameplay sowohl Kritiker als auch Spieler überzeugte und der Reihe neues Leben einhauchte.
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Fans feiern den Blick hinter die Kulissen
In der Community sorgen die veröffentlichten Konzeptgrafiken für großes Interesse. Viele Fans finden es spannend zu sehen, wie unterschiedlich sich Doom 4 ursprünglich entwickeln sollte. Gleichzeitig herrscht Einigkeit darüber, dass der Neustart die richtige Entscheidung war. Zahlreiche Kommentare bezeichnen Doom (2016) bis heute als einen der besten Ego-Shooter der letzten Jahre und sind froh, dass id Software den Mut hatte, das ursprüngliche Konzept zu verwerfen.
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Die neuen Bilder zeigen einmal mehr, wie stark sich Spiele während ihrer Entwicklung verändern können. Auch wenn das ursprüngliche Doom 4 nie erschienen ist, liefern die Konzeptgrafiken einen faszinierenden Einblick in ein Kapitel der Shooter-Geschichte, das Fans bislang nur aus Erzählungen kannten.
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