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Artikel von Markus +

Die Verfilmung von Death Stranding macht endlich große Fortschritte. Wie nun offiziell bestätigt wurde, wird Michael Sarnoski sowohl das Drehbuch schreiben als auch Regie führen. Der Regisseur von „Pig“ (IMDB: 6,9/10) u.a. mit Nicolas Cage und „A Quiet Place: Day One“ (IMDB: 6,3/10) übernimmt damit ein ambitioniertes Projekt, das viele Fans seit Jahren mit Spannung verfolgen.

Bereits Ende 2022 kündigte Hideo Kojima an, dass sein außergewöhnliches Spiel aus dem Jahr 2019 eine Kinoadaption erhalten würde. Im Jahr 2023 stieg dann das renommierte Filmstudio A24 in die Produktion ein. Seitdem war es allerdings still um das Projekt – bis jetzt.

Laut einem Bericht von Deadline wird sich Michael Sarnoski dem Projekt widmen, sobald er die Postproduktion seines aktuellen Films „Death of Robin Hood“, eine düstere Neuinterpretation, abgeschlossen hat. Danach soll die Arbeit an der Death Stranding-Verfilmung in Zusammenarbeit mit A24 starten.

Death Stranding: Der perfekte Regisseur für eine düstere Film-Umsetzung?

Sarnoski gilt als aufstrebendes Talent im Independent-Bereich. Sein Film „Pig“ mit Nicolas Cage wurde 2021 von Kritikern gefeiert. Auch „A Quiet Place: Day One“, der 2024 erschienen ist, konnte viele Kritiker überzeugen. Sarnoskis düsterer und atmosphärischer Stil scheint perfekt zur verstörenden Welt von Death Stranding zu passen.

Natürlich stellt sich auch die Frage, inwiefern Kojima selbst in die Produktion eingebunden sein wird. Er hat bereits bestätigt, dass er am Film beteiligt ist – in welcher Form, ist allerdings noch unklar. Angesichts seiner vielen parallelen Projekte, darunter Death Stranding 2: On the Beach (erscheint am 26. Juni für PS5), das Xbox-Horrorprojekt OD und das geheimnisvolle Physint, ein spiritueller Nachfolger zu „Metal Gear Solid“, dürfte seine Zeit aktuell stark begrenzt sein.

Einen konkreten Veröffentlichungstermin für den Film gibt es noch nicht – und realistisch betrachtet dürfte es wohl noch Jahre dauern, bis der Streifen tatsächlich in die Kinos kommt. Für alle Fans von Kojimas Werk ist die Regisseur-Bestätigung aber ein klares Zeichen: Der Film lebt – und nimmt langsam Gestalt an.

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