DDR4 sollte billig sein, doch jetzt passiert genau das Gegenteil
DDR4 sollte längst günstiger werden. Stattdessen steigen die Preise und sogar DDR3 wird wieder teurer.
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René Nikel Seit Dino Wars oder North & South am Amiga hat sich in der Spieleindustrie so einiges verändert, meine Leidenschaft für Videospiele allerdings nicht. Bereits mit fünf Jahren hatte ich zum ersten Mal einen Joystick in der Hand und seit diesem Moment war die virtuelle Welt wie ein zweites Zuhause für mich. Ich finde so ziemlich jedes Genre interessant, selbst wenn es sich nur um einen kleinen Indie Titel handelt. Die aktuellste Nintendo Konsole und ein leistungsstarker PC gehören bei mir zur Grundausstattung. Seit mittlerweile fast zehn Jahren verbinde ich meine Begeisterung für Videospiele außerdem mit dem Gaming Journalismus.
Wer seinen Gaming-PC noch mit DDR4-Arbeitsspeicher aufrüsten möchte, sollte jetzt vielleicht lieber nicht mehr allzu lange warten. Eigentlich sollte man meinen, dass ältere Hardware-Komponenten mit der Zeit immer günstiger werden. Aber damit hat wohl kaum jemand gerechnet. Ausgerechnet DDR4 soll teurer werden. Und als wäre das nicht genug, steigen anscheinend auch die Preise für DDR3.
Laut aktuellen Berichten unter anderem von Club386 und PC Games Hardware sollen die Preise für DDR4 im dritten Quartal 2026 um mehr als 50 Prozent steigen. Damit fällt der Preisanstieg deutlich höher aus als wohl die meisten erwartet hätten. Statt der ursprünglichen Prognose von zehn bis zwanzig Prozent gehen Experten von einer wesentlich stärkeren Entwicklung aus.
Warum steigen die Preise plötzlich?
Der Grund liegt nicht in einer plötzlich gestiegenen Nachfrage nach DDR4. Stattdessen fahren viele Speicherhersteller die Produktion älterer Speicherstandards immer weiter zurück und konzentrieren sich auf moderne Speicherlösungen für KI-Server und Rechenzentren. Dadurch sinkt das Angebot an DDR4-Chips und die Preise ziehen spürbar an.
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Besonders überraschend finde ich allerdings, dass inzwischen sogar DDR3 betroffen ist. Eigentlich hätte ich nie gedacht, dass ein so alter Speicherstandard im Jahr 2026 überhaupt noch einmal wegen steigender Preise Schlagzeilen macht.
Wer ist davon betroffen?
Für einige von euch kommt diese Entwicklung mit Sicherheit ziemlich ungelegen. Immerhin laufen noch immer unzählige Gaming-PCs mit DDR4. Wer ohnehin schon länger ein Upgrade geplant hat, sollte die Preisentwicklung in den nächsten Wochen gut im Auge behalten. Sollte sich der aktuelle Trend fortsetzen, könnte das Upgrade schon bald deutlich teurer werden.
Trotzdem solltet ihr jetzt nicht in Panik verfallen und sofort bestellen. Wer aktuell keinen zusätzlichen Arbeitsspeicher benötigt, muss jetzt nichts überstürzen.
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Abschließende Gedanken
Ich finde diese Entwicklung ehrlich gesagt ziemlich verrückt. Jahrelang galt DDR4 als günstige Empfehlung für alle, die beim PC-Bau etwas Geld sparen wollten. Jetzt steigen die Preise plötzlich kräftig an und selbst DDR3 bleibt davon nicht verschont.
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Ob sich die Lage in den kommenden Monaten wieder entspannt, bleibt abzuwarten. Die Preisentwicklung solltet ihr deshalb in nächster Zeit im Auge behalten. Man erlebt schließlich nicht alle Tage, dass ausgerechnet ältere Hardware plötzlich wieder teurer wird.
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Fragen & Antworten
- Diese Fragen wurden geklärt
- Ganz einfach. Viele Hersteller produzieren immer weniger DDR4 und setzen stattdessen auf Speicher für KI-Server. Dadurch wird DDR4 knapper und die Preise steigen.
- Genau das hat mich ehrlich gesagt überrascht. Auch für DDR3 werden inzwischen steigende Preise erwartet.
- Wenn ihr ohnehin schon länger aufrüsten wolltet, würde ich die Preise im Auge behalten. Wer aktuell keinen neuen RAM braucht, muss aber nicht in Panik verfallen.
- Normalerweise wird ältere Hardware günstiger. Diesmal ist es genau umgekehrt, weil die Produktion immer weiter zurückgeht.
- Das kann momentan niemand sicher sagen. Ich würde die Preisentwicklung in der nächsten Zeit einfach genau beobachten.





