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Artikel von Adnan Siddiqi + unter Mithilfe von KI *.
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Teenage Mutant Ninja Turtles: Splintered Fate ist das neueste Kapitel in einer langen Historie von Videospielen rund um die Pizza-liebenden Schildkröten. Seit dem NES-Original 1989 haben uns Leonardo, Donatello, Michelangelo und Raphael in zahlreichen Games begleitet – vom Beat’em Up-Klassiker „Turtles in Time“ bis hin zu modernen Reboots wie „Shredder’s Revenge“. Doch diesmal geht es in eine andere Richtung: Roguelite statt Arcade, düstere Story statt bunter Prügel-Action.

Ursprünglich als Apple Arcade-Spiel veröffentlicht, wurde Splintered Fate nun auch für die Xbox Series X|S umgesetzt. Das Spiel stammt von Super Evil Megacorp, einem Studio, das u. a. durch „Vainglory“ bekannt wurde. Laut offiziellen Quellen dauerte die Entwicklung rund zwei Jahre. Die Xbox-Version bringt verbesserte Grafik und lokales sowie Online-Koop für bis zu vier Spieler.

Story mit unerwartetem Tiefgang

Die Handlung beginnt direkt nach einem Angriff auf Splinter, der entführt wurde. Die Turtles machen sich auf, ihn zu retten – doch schnell wird klar: Es geht um mehr als nur eine Rettungsmission. Das Spiel setzt stark auf Dialoge zwischen den Charakteren, die bei jedem neuen Abschnitt oder Bosskampf ins Spielgeschehen eingebettet sind. Es gibt keine klassischen Zwischensequenzen, aber lange, teils mehrminütige Interaktionen, die die Persönlichkeiten der Brüder, ihre Konflikte und Bindungen stark hervorheben. Wer die Comics kennt, wird die Tiefe und den Humor der Dialoge lieben.

Jede Begegnung bringt eigene Dynamiken mit sich – sei es eine hitzige Diskussion zwischen Raphael und Leo oder ein humorvoller Kommentar von Mikey. Diese comic-inspirierten Story-Elemente tragen stark zur Immersion bei und lassen die Turtles authentisch wirken.

Cowabunga trifft Roguelite – das Gameplay

Teenage Mutant Ninja Turtles Splintered Fate Xbox: Turtles beim Entspannen

Teenage Mutant Ninja Turtles Splintered Fate Xbox: Turtles beim Entspannen

Spielerisch orientiert sich Splintered Fate stark an bekannten Roguelite-Titeln wie Hades. Man kämpft sich von Raum zu Raum, sammelt Upgrades und muss nach jedem Tod von vorne beginnen – allerdings mit einem Progressionssystem, das langfristige Verbesserungen ermöglicht.

Die Steuerung ist solide, aber nicht ganz intuitiv. Besonders zu Beginn wirkt sie überladen, da viele Fähigkeiten und Spezialangriffe ineinandergreifen. Im Koop-Modus kann es zudem schnell unübersichtlich werden, besonders wenn alle vier Turtles gleichzeitig Gegner vermöbeln.

Was aber wirklich Spaß macht, ist das Erkunden: Wer das Gefühl aus God of War kennt, bei dem jede Abzweigung etwas Wertvolles verbirgt, wird sich sofort heimisch fühlen. Es lohnt sich fast immer, „den anderen Weg“ zu gehen – dort findet man oft versteckte Items, Erfahrung oder Upgrades. Die Kamera-Perspektive ist dabei bewusst so gewählt, dass man oft nur durch Neugier auf Geheimnisse stößt.

Auch mega unterhaltsam und überraschend ist der Lore, wie zu Beginn erwähnt. Es kommen so viele Charaktere vor, auch mit kleineren Gastauftritten, mit denen man überhaupt nicht rechnet. Und sie alle bringen mehrere Dialoge und Interaktionen mit sich, welche sich bei jedem Besuch ändern. Allein in ihrer Home Base kann man so vieles finden und so viele Gespräche führen, dass man gar nicht merkt, wie die Zeit verfliegt.

Levelsystem und Fortschritt

Das Level-Up-System basiert auf Erfahrungspunkten, die man durch Kämpfe und Exploration sammelt. Bei jedem Level-Up können neue Skills freigeschaltet oder passive Boni ausgewählt werden. Jeder Turtle hat eigene Stärken: Donatello glänzt bei Technik, Raphael beim Nahkampf, Leonardo ist der Allrounder und Michelangelo der flinke Trickser. Spieler können mit der Zeit auch entscheiden, ob sie auf spezielle Build-Pfade gehen möchten – z. B. Fokus auf Ausweichen, Crowd Control oder Flächenangriffe.

Die Progression ist fair, aber der Schwierigkeitsgrad bleibt auch auf „Easy“ ziemlich hoch. Das kann schnell frustrierend werden, gerade im Solo-Modus. Koop-Spieler sind klar im Vorteil, wobei auch hier eine gute Koordination nötig ist.

Vergleich zu früheren Turtles-Spielen & Genre-Kollegen

Im Vergleich zu „Shredder’s Revenge“ oder „Turtles in Time“ ist Splintered Fate deutlich storylastiger und tiefgründiger. Statt bunter Prügelaction gibt es hier strukturierte Level mit Roguelite-Elementen, Charakterentwicklung und taktischem Anspruch.

Auch im Vergleich zu Genre-Größen wie Dead Cells oder Hades hält sich das Spiel solide. Zwar fehlt etwas der Flow dieser Titel, aber dafür punktet Splintered Fate mit Charakterbindung, Lore und Koop-Funktionalität.

Grafik: Comic-Charme in moderner Optik

Die Optik von Splintered Fate orientiert sich stark an modernen Comic-Stilen. Die Turtles sind stilisiert, aber liebevoll animiert. Die Umgebungen variieren von düsteren Kanälen über Tech-Labore bis hin zu asiatisch angehauchten Tempeln – mit viel Liebe zum Detail.

Im Vergleich zu früheren Turtles-Spielen bietet diese Version die stimmungsvollste Präsentation, auch wenn der Stil weniger Retro-Flair hat als etwa Shredder’s Revenge. Die Farbpalette ist auffallend hell – gut fürs Gameplay, manchmal aber auf Kosten der Atmosphäre.

Sound & Musik: Guter Mix, aber wenig Ohrwürmer

Teenage Mutant Ninja Turtles Splintered Fate Xbox: Turtles mit ihren Freunden

Teenage Mutant Ninja Turtles Splintered Fate Xbox: Turtles mit ihren Freunden

Musikalisch bietet Splintered Fate einen soliden, aber wenig erinnerungswürdigen Soundtrack. Die Tracks begleiten das Geschehen stimmig, sind aber nicht besonders ikonisch. Die Soundeffekte passen, besonders im Kampf – jeder Treffer hat Wucht, jeder Turtle hat eigene Sprüche und Reaktionen.

Positiv ist die englische Sprachausgabe mit optionalen deutschen Untertiteln. Die Dialoge sind gut geschrieben und bringen Humor wie Dramatik gleichermaßen zur Geltung.

Fazit zu Splintered Fate: Anspruchsvolles Abenteuer für Fans

Teenage Mutant Ninja Turtles: Splintered Fate ist kein Spiel für schnelle Runden zwischendurch. Es fordert Zeit, Geduld und Aufmerksamkeit – und belohnt mit einer dichten Story, überraschend viel Tiefe und forderndem Gameplay. Es ist vielleicht das erwachsenste Turtles-Spiel bisher, was nicht jeder erwartet hätte. Gleichzeitig verliert es sich dann doch in einer etwas spielerischen Monotonität und Unübersichtlichkeit im Koop-Modus. Der Bildschirm ist nicht geteilt, man muss also schauen, dass alle Spieler im Blickfeld bleiben. Die Unterscheidung fällt schwer und wenn man auf „normal“ spielt, sind so viele Gegner auf dem Bildschirm dass man Charakter vor lauter „Ka Booms“ gar nicht mehr sieht.

Einsteiger könnten durch den hohen Schwierigkeitsgrad und die zunächst unübersichtliche Steuerung abgeschreckt werden. Für Turtles-Fans ist es auf jeden Fall ein spaßiges Abenteuer aufgrund der vielen Gastauftritte von Charakteren aus den Comics und dem Lore, den diese mitbringen. Das hat mich wirklich überrascht. Und dann will man sogar lieber sterben und nochmals spielen, um zu sehen, was die neuen Dialoge sein werden. Denn diese ändern sich bei jedem Besuch. Wer sich also reinarbeitet – am besten im Koop – erlebt ein stilvolles Abenteuer mit einer ordentlichen Portion Cowabunga.

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Bei der Erstellung dieses Artikels kam Künstliche Intelligenz zum Einsatz (z. B. für Text, Recherche, Bilder oder Tabellen). Alle Inhalte wurden vor der Veröffentlichung sorgfältig von einem Menschen geprüft.

Bewertung von Adnan Siddiqi
Gut
7

Gemeinsam stark, aber schwer zu meistern – Splintered Fate ist ein forderndes Koop-Abenteuer mit viel Charme und überraschend viel Tiefe.

  • Grafik
    7
  • Sound
    6
  • Gameplay
    7
  • Story
    8
  • Motivation
    8
  • Steuerung
    6
  • Multiplayer
    8

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