Riot Games: Hacker verlangen Lösegeld für Anti-Cheat Code
Nachdem Riot Games letzte Woche gehackt wurde verlangen Hacker nun Lösegeld für den gestohlenen Code
Werbung
DG Redaktion Die aktuelle DailyGame Redaktion setzte sich erstmals 2004 zusammen und berichtet seit jeher - mit kurzen Unterbrechungen und einem System-Wechsel - über die Welt der Videospiele.
Artikel ist älter als ein Jahr: Es ist möglich, dass sich die darin enthaltenen Informationen inzwischen geändert haben!
- Das Wichtigste in Kürze
- Riot Games wurde letzte Woche Opfer eines Hackerangriffs
- Die Hacker verlangen 10 Millionen U.S. Dollar als Lösegeld für die Anti-Cheat Systeme
- Riot hat auf Twitter bestätigt, dass sie den Forderungen nicht nachkommen werden
Riot Games letzte Woche bekanntgegeben hat, dass sie Opfer eines Hackerangriffes wurden, der zu Verzögerungen und Veränderung beim letzten League of Legends Patch 13.1b geführt haben. Das Ausmaß des Angriffes war bis vor kurzem nicht bekannt. Jetzt hat Riot Games aber bekannt gegeben, dass die Hacker anscheinend Teile des Source Codes von League of Legends gestohlen haben. Laut Aussagen von Riot Games, haben die Hacker damit gedroht, diese Code Teile an die Öffentlichkeit zu bringen, sollte der Entwickler den Lösegeldforderungen nicht nachkommen.
Was haben die Hacker gestohlen?
Teile des Source Codes der von den Hackern gestohlen wurde gehört zu den Anti-Cheat System von Riot Games. Sollten diese an die Öffentlichkeit kommen, sollte es nicht lange dauern, bis neue Cheats für die großen Titel von Riot Games, Valorant und League of Legends, im Internet zu finden sind. Das ist den Hackern anscheinend auch bewusst. Die haben nämlich die Lösegeldsumme bei 10 Millionen U.S. Dollar angesetzt.
Riot selbst hat auf Twitter aber bereits verkündet, dass sie das Lösegeld nicht bezahlen werden.
Twitter/X-Inhalt
Dieser Inhalt stammt von X bzw. Twitter und kann personenbezogene Daten übertragen. Mit einem Klick auf „Inhalt anzeigen“ gibst du diese Funktion in deinem Browser für mindestens 1 Jahr frei. Du kannst die Einwilligung jederzeit über den Button direkt unter dem Embed widerrufen.
In ihrem Beitrag auf Twitter bestätigt die Entwicklerfirma auch nochmal, dass es höchstwahrscheinlich zu keiner Freigabe von Spieler Informationen oder privaten Informationen gekommen ist. Zumindest eine gute Nachricht. Laut Riot selbst hat ihr Anti-Cheat System derzeit aber höchste Priorität, denn mit so einem Daten-Leak ist natürlich die Wahrscheinlichkeit für neue Cheats hoch.
- Rocket Jump erklärt: So funktioniert der berühmte Quake-Trick
- Lesenswerter Artikel
- 28.700 Besucher zeigten: Gaming in Wien ist längst kein Nischenthema mehr
- Lesenswerter Artikel
- Activision Blizzard muss wegen Lootboxen zahlen und das Urteil könnte Folgen haben
- Lesenswerter Artikel
- Die besten kostenlosen Spiele für 2026 – Unsere Top 17 in der Übersicht
- Lesenswerter Artikel
- Epic-Chef Tim Sweeney will Fortnite auf Steam sehen und setzt Valve unter Druck
- Lesenswerter Artikel
- Game City Wien abgesagt: Was das für Österreichs Gaming-Szene bedeutet
- Lesenswerter Artikel
- League of Legends bekommt Sprach-Chat und Riot weiß selbst noch nicht wann
- Lesenswerter Artikel
Eine weitere Sache auf die der Entwickler in dem Social Media Statement eingeht, ist das im gestohlenen Source Code auch einige experimentelle Features für ihre Titel zu finden sind. Spieler sollten diese aber deshalb nicht für bestätigt nehmen. Der Großteil des Contents befindet sich gerade erst in der Entwicklungsphase. Ob sie diesen Content dann auch veröffentlichen ist noch nicht sicher.
Hast du einen Fehler entdeckt oder weitere Infos zu diesem Artikel? Dann schick uns gerne dein !





