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Artikel von Sinan Huemer +
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In Assassin’s Creed Black Flag Resynced gewinnt nicht der, der am schnellsten auf die Tasten hämmert. Edward Kenway wird erst dann richtig gefährlich, wenn du Konter, Ausrüstung und Bewegung clever zusammenspielst.

Denn wer sich nur auf wildes Button-Mashing verlässt, macht sich das Leben unnötig schwer. Mit ein paar Kniffen lassen sich selbst größere Gegnergruppen erstaunlich kontrolliert ausschalten. Manche dieser Mechaniken erklärt das Spiel nur am Rande… andere entdeckt man oft erst nach vielen Spielstunden. Und wie man das so kennt, vergisst man die wichtigsten gerne mal. Gerade dann, wenn es wieder drunter und drüber geht.

Kontern ist fast immer die beste Entscheidung

Wer schon einmal einen älteren Assassin’s-Creed-Teil gespielt hat, fühlt sich sofort zuhause. Das Kampfsystem belohnt Geduld deutlich mehr als Aggressivität.

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Anstatt ständig selbst anzugreifen, solltest du Gegner zunächst beobachten. Sobald einer zum Schlag ausholt, genügt eine gut getimte Parade, um sofort in einen Gegenangriff überzugehen. Diese Konter verursachen nicht nur zuverlässig Schaden, sondern eröffnen häufig auch direkte Eliminierungen.

Vor allem wenn fünf oder mehr Gegner gleichzeitig auf Edward losgehen, zahlt sich diese Spielweise aus. Statt hektisch Knöpfe zu drücken, kontrollierst du das Tempo des gesamten Kampfes. Und aus meiner Sicht, hat man in der Ruhe auch immer ein Auge auf eine sehr wichtige Einblendung. Nämlich wenn auf dem Bildschirm steht „Menschlicher Schild“, dann ist das keine gut gemeinte Empfehlung. Sondern höchste Eisenbahn.

Die Jackdaw segelt wieder in AC Black Flag Resynced © Ubisoft, Screenshot by DailyGame
Die Jackdaw segelt wieder in AC Black Flag Resynced © Ubisoft, Screenshot by DailyGame

Nicht jeden Gegner fixieren

Ein Fehler, den viele Einsteiger aber auch alte Hasen gerne machen… sie konzentrieren sich ausschließlich auf den Gegner direkt vor ihnen.

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Dabei kommen Angriffe oft aus mehreren Richtungen gleichzeitig. Das Kampfsystem gibt dir genügend Möglichkeiten, auf Bedrohungen links oder rechts zu reagieren. Achte deshalb weniger auf einzelne Gegner und mehr auf das gesamte Schlachtfeld.

Gerade größere Kämpfe fühlen sich dadurch wesentlich dynamischer an. Und wenn man weiß wo der nächste Feind steht, ist es umso leichter Eliminierungen aneinander zu ketten.

Nutze deine Ausrüstung regelmäßig

Viele Spieler sparen ihre Werkzeuge für den „richtigen Moment“. Oft endet das Abenteuer dann, ohne dass sie die Hälfte ihrer Ausrüstung überhaupt verwendet haben.

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Dabei besitzt Edward einige äußerst praktische Hilfsmittel.

Die Pistolen unterbrechen gegnerische Angriffe und eignen sich hervorragend, um besonders gefährliche Gegner sofort auszuschalten. Rauchbomben verschaffen dir dagegen wertvolle Sekunden zum Durchatmen oder ermöglichen schnelle Attentate mitten im Gefecht.

Auch Wurfmesser können deutlich mehr, als nur Gegner aus der Distanz zu treffen. Sie bringen aggressive Feinde oft aus dem Konzept und schaffen genau die Lücke, die du brauchst.

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Wurfseil in AC Black Flag Resynced © Ubisoft, Screenshot by DailyGame
Wurfseil in AC Black Flag Resynced © Ubisoft, Screenshot by DailyGame

Der Rope Dart ist mehr als nur ein Stealth-Werkzeug

Viele verbinden den Rope Dart ausschließlich mit Attentaten aus der Deckung oder spektakulären Aktionen von Bäumen aus.

Dabei kann die Waffe auch während offener Kämpfe enorm hilfreich sein. Wenn man daran denkt. Und so ehrlich will ich sein, ich muss mich selbst oft aktiv an das Ding erinnern.

Besonders einzelne Elitegegner lassen sich damit kurzzeitig kontrollieren oder aus einer gefährlichen Situation herausnehmen. Wer den Rope Dart gezielt in seine Angriffsketten einbaut, sorgt dafür, dass Gegner kaum Gelegenheit bekommen, selbst Druck aufzubauen. Und in dem Moment wo diese taumeln, hat man oft die beste Gelegenheit für einen spontanen Feger oder eine direkte Eliminierung.

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Gerade später im Spiel wird dieses Werkzeug schnell zu einem festen Bestandteil der eigenen Strategie.

Bleib in Bewegung wenn sie von allen Seiten kommen

Stillstehen ist nur dann eine gute Idee, wenn du auch den Überblick hast.

Je länger du an derselben Stelle kämpfst, desto größer wird die Gefahr, von mehreren Seiten gleichzeitig umzingelt zu werden. Nutze deshalb Ausweichbewegungen und Positionswechsel regelmäßig, sobald du merkst, dass irgendwie von jeder Seite jemand daher kommt.

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Schon wenige Meter können reichen, damit sich Gegner neu sortieren müssen. Dadurch entstehen immer wieder kleine Lücken, die sich für schnelle Eliminierungen nutzen lassen.

Nutze die Umgebung

Nicht jeder Kampf muss ausschließlich mit dem Schwert entschieden werden.

Achte auf explosive Fässer, erhöhte Positionen oder enge Durchgänge. Oft genügt schon ein kleiner Positionswechsel, damit Gegner ihre Formation verlieren oder einzeln angreifen müssen.

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Gerade in Festungen oder auf Schiffen ergeben sich dadurch immer wieder Möglichkeiten, einen scheinbar schwierigen Kampf deutlich einfacher zu gestalten.

Düstere Fundorte in AC Black Flag Resynced © Ubisoft, Screenshot by DailyGame
Düstere Fundorte in AC Black Flag Resynced © Ubisoft, Screenshot by DailyGame

Die Jackdaw gehört ebenfalls zum Kampfsystem

Viele denken beim Kampfsystem ausschließlich an Edward. Dabei gehören auch die Seeschlachten zu den größten Stärken von Black Flag.

Investiere deshalb möglichst früh in bessere Kanonen, stärkere Panzerung und zusätzliche Munition. Die Kämpfe auf See werden dadurch nicht nur einfacher, sondern eröffnen auch neue Möglichkeiten bei der Jagd auf größere Schiffe.

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Wer seine Jackdaw vernachlässigt, wird den Unterschied spätestens in späteren Missionen deutlich merken. Ist das eigene Schiff eine Gewalt der Meere, so hat man nicht nur in den Missionen leichteres Spiel. Sondern schnell eine große und mächtige Flotte, Ressourcen ohne Ende und dadurch eigentlich immer auch für Edward die beste Ausrüstung.

Ich nehme mich da nicht aus…

Das Kampfsystem von Assassin’s Creed Black Flag Resynced wirkt zunächst angenehm unkompliziert. Hinter der zugänglichen Oberfläche steckt allerdings deutlich mehr Tiefe, als man auf den ersten Blick vermutet. Und man neigt dazu dies zu vergessen. Oder auch Funktionen zu vernachlässigen weil man sich denkt „ich schaff das auch so“. Mein wohl häufigster Grund für verlorene Schlachten und Kämpfe.

Wer Konter konsequent nutzt, seine Ausrüstung regelmäßig einsetzt und den Rope Dart nicht nur für Stealth-Aktionen aufhebt, wird schnell merken, wie flüssig und kontrolliert sich Kämpfe plötzlich anfühlen. Ich versuche aktuell wirklich eine Art „In-Game Training“ und lege mich mit Gruppen an, nur um das zu üben.

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Am Ende geht es aber nicht darum, jede Mechanik perfekt zu beherrschen. Black Flag möchte vor allem Spaß machen… und genau das gelingt besonders dann, wenn man beginnt, mit den zahlreichen Möglichkeiten zu experimentieren. So wird Edward Kenway Schritt für Schritt zu genau dem Piraten, den man sich zu Beginn des Abenteuers vorgestellt hat.

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