Razer Firefly V2 Pro im Test: Eines der besten RGB-Hardpads auf dem Markt?
Hochwertige Oberfläche, USB-Hub und RGB-Beleuchtung: Wir haben das Razer Firefly V2 Pro im Alltag getestet.
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René Nikel Seit Dino Wars oder North & South am Amiga hat sich in der Spieleindustrie so einiges verändert, meine Leidenschaft für Videospiele allerdings nicht. Bereits mit fünf Jahren hatte ich zum ersten Mal einen Joystick in der Hand und seit diesem Moment war die virtuelle Welt wie ein zweites Zuhause für mich. Ich finde so ziemlich jedes Genre interessant, selbst wenn es sich nur um einen kleinen Indie Titel handelt. Die aktuellste Nintendo Konsole und ein leistungsstarker PC gehören bei mir zur Grundausstattung. Seit mittlerweile fast zehn Jahren verbinde ich meine Begeisterung für Videospiele außerdem mit dem Gaming Journalismus.
Zu den Highlights des Firefly V2 Pro gehören eine bunte RGB-Beleuchtung, ein zusätzlicher USB-Hub sowie eine großzügige Tracking-Fläche von 360 × 275 mm für eure Maus. Wie sich das Mauspad im Alltag schlägt, schauen wir uns jetzt gemeinsam an.
Lieferumfang und erster Eindruck
Das Mauspad kommt, typisch für Razer, in einer Verpackung, die eindeutig auf Gamer ausgerichtet ist. Im Lieferumfang befinden sich das Firefly V2 Pro selbst sowie ein USB-Kabel.
Der erste Eindruck ist durchweg positiv. Das Firefly V2 Pro wirkt auf den ersten Blick sehr hochwertig verarbeitet und die fein strukturierte Oberfläche hinterlässt einen gleichmäßigen und edlen Eindruck.
Der integrierte USB-Hub funktionierte während meines Tests zuverlässig. Gerade wenn der PC etwas weiter entfernt steht, ist der zusätzliche Anschluss für Maus oder USB-Stick durchaus praktisch und erweitert den Funktionsumfang des Mauspads sinnvoll.
Gleiteigenschaften und Kontrolle
Ich hatte bereits die erste Version des Firefly-Mauspads im Einsatz und war damit sehr zufrieden. Durch die fein strukturierte Oberfläche des V2 Pro gleitet die Maus jedoch noch besser über das Pad und kommt dem Gefühl eines Glas-Mauspads erstaunlich nahe.
Als ich das Mauspad zum ersten Mal getestet habe, war ich von den Gleiteigenschaften sogar etwas überrascht und musste meine DPI-Einstellungen an das deutlich schnellere Gleitverhalten anpassen. Insgesamt ist die Oberfläche wirklich hervorragend gewählt und das Hardpad macht bei Shootern wie Metro, DOOM oder Call of Duty eine richtig gute Figur.
Aber nicht nur Shooter profitieren davon: Auch in Spielen wie Final Fantasy XIV, World of Warcraft oder Guild Wars 2 gibt es nichts zu beanstanden. Die strukturierte Oberfläche sorgt für ein sehr leichtgängiges Gleitverhalten, kombiniert mit einer guten Kontrolle, genau das, wofür ein Hardpad ausgelegt sein sollte. Durch die harte Oberfläche sind Mausbewegungen allerdings etwas lauter als auf einem Stoffpad.
Die Langlebigkeit
Nach einer Woche Testzeit kann ich natürlich noch keine endgültige Aussage zur Haltbarkeit treffen. Da es sich jedoch um ein Hardpad handelt, könnt ihr je nach Nutzung von einer Lebensdauer von etwa ein bis zwei Jahren ausgehen.
Ob ihr euer Equipment nur wenige Stunden am Tag nutzt oder viele Stunden täglich spielt, macht dabei natürlich einen Unterschied. Die Verarbeitung wirkt zwar sehr hochwertig und lässt für ein Mauspad kaum Wünsche offen, dennoch bleibt ein Hardpad ein Hardpad. Die Oberfläche nutzt sich mit der Zeit ab, das ist völlig normal. Fingerabdrücke und Staub lassen sich mit einem Mikrofasertuch problemlos entfernen.

razer firefly v2 pro grün Beleuchtet mit Razer Basilisk V3 Pro 35K – Bild: René Nikel
Die RGB-Beleuchtung
Die 15-Zonen-RGB-Beleuchtung setzt das Firefly V2 Pro gekonnt in Szene und gehört zu den größten Stärken des Hardpads. Da die Beleuchtung rund um den Rand angebracht ist und das Licht direkt auf die Oberfläche abstrahlt, entsteht der Eindruck, als wäre das komplette Mauspad beleuchtet.
Natürlich sagt das nichts über die Langlebigkeit oder die Gleiteigenschaften aus, aber RGB-Fans kommen hier definitiv auf ihre Kosten. Die Beleuchtung verleiht dem Gaming-Setup das gewisse Etwas und macht das Firefly V2 Pro zu einem echten Blickfang.
Weiße oder schwarze Version?
Die Farbe eines Mauspads ändert bekanntlich nichts an seinen Eigenschaften. Da das Firefly V2 Pro jedoch speziell auf RGB-Fans ausgelegt ist, macht die weiße Edition optisch noch einmal deutlich mehr her. Durch die seitlich eingefasste LED-Beleuchtung entsteht der Eindruck, als wäre das komplette Mauspad beleuchtet. Zusammen mit den zahlreichen Effekten in Razer Synapse sieht das schon ziemlich beeindruckend aus.
Bei der schwarzen Version kommt dieser Effekt nicht ganz so stark zur Geltung. Dafür ist sie in der Regel etwas günstiger erhältlich.
Mein Fazit nach einer Woche
Mit rund 90 Euro gehört das Firefly V2 Pro sicherlich nicht zu den günstigsten Hardpads auf dem Markt. Die hochwertige und gleichmäßig verarbeitete Oberfläche, der integrierte USB-Hub sowie die aufwendig umgesetzte RGB-Beleuchtung machen das Mauspad jedoch zu einem der besten Hardpads, die ich in den letzten Jahren testen durfte.
Das bedeutet natürlich nicht, dass ein Logitech G440 oder ein SteelSeries QcK Hard schlechte Alternativen wären. Die RGB-Beleuchtung hebt das Firefly V2 Pro optisch deutlich von vielen Konkurrenzprodukten ab. Wer Wert auf ein auffälliges RGB-Setup legt und ein Hardpad bevorzugt, wird nur schwer am Firefly V2 Pro vorbeikommen.
Lohnt sich der Kauf?
Den Preis von rund 90 Euro finde ich für ein Hardpad schon recht hoch angesetzt. Der integrierte USB-Hub, die perfekt gleichmäßige und fein strukturierte Oberfläche sowie die aufwendig integrierte RGB-Beleuchtung erklären den hohen Preis aber zumindest ein Stück weit.
Solltet ihr auf der Suche nach einem hochwertigen Hardpad sein und gleichzeitig Wert auf eine aufwendig integrierte RGB-Beleuchtung legen, werdet ihr aktuell kaum ein vergleichbares Modell auf dem Markt finden.
Mein SkyPAD, heute unter dem Namen Wallhack bekannt, wird das Firefly V2 Pro zwar nicht ersetzen, allein schon wegen der enormen Langlebigkeit von Glas. Wenn ihr aber eine hervorragende Gleiteigenschaft mit einer guten Kontrolle kombinieren möchtet, solltet ihr euch das Firefly V2 Pro auf jeden Fall einmal genauer anschauen. Und eines kann ich euch schon jetzt versprechen: Wer RGB liebt, wird mit dem Firefly V2 Pro voll auf seine Kosten kommen!
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Fragen & Antworten
- Diese Fragen wurden geklärt
- Es handelt sich um ein Hardpad mit fein strukturierter Oberfläche, die schnelle Mausbewegungen mit guter Kontrolle kombiniert.
- Ja. Gerade in schnellen Shootern wie DOOM, Call of Duty oder Metro spielt das Hardpad seine Stärken mit sehr guten Gleiteigenschaften aus.
- Für die RGB-Beleuchtung und deren Effekte empfiehlt sich Razer Synapse. Das Mauspad kann aber auch ohne die Software als normales Hardpad genutzt werden.
- Ja, das Hardpad ist in Schwarz und Weiß erhältlich. Die weiße Variante bringt die RGB-Beleuchtung besonders gut zur Geltung.
- Wenn euch eine hochwertige Verarbeitung, schnelle Gleiteigenschaften und aufwendige RGB-Beleuchtung wichtig sind, rechtfertigt das Firefly V2 Pro seinen Preis. Wer auf RGB verzichten kann, findet günstigere Alternativen.
- Das Firefly V2 Pro bietet eine Mausfläche von 360 × 275 mm und eignet sich damit sowohl für niedrige als auch höhere DPI-Einstellungen.
- Ja. Fingerabdrücke und Staub lassen sich in der Regel problemlos mit einem Mikrofasertuch entfernen.
- Stoff-Mauspads bieten die höchste Kontrolle und sind besonders angenehm für lange Gaming-Sessions. Hardpads wie das Razer Firefly V2 Pro ermöglichen schnellere Mausbewegungen bei gleichzeitig guter Kontrolle. Glas-Mauspads bieten die besten Gleiteigenschaften und die höchste Langlebigkeit, benötigen aber etwas Eingewöhnung.
Das Razer Firefly V2 Pro überzeugt mit einer hochwertigen Oberfläche, starken Gleiteigenschaften und einer beeindruckenden RGB-Beleuchtung.
- Hervorragende Gleiteigenschaften
- Hochwertige Verarbeitung
- Beeindruckende RGB-Beleuchtung mit 15 Zonen
- Integrierter USB-Hub
- Gute Balance aus Geschwindigkeit und Kontrolle
- Edle Optik, besonders in Weiß
- Rutschfeste gummierte Unterseite
- Hoher Preis
- Oberfläche nutzt sich mit der Zeit ab
- Für Nutzer, die auf RGB verzichten können, gibt es günstigere Alternativen
- Weniger langlebig als ein Glas-Mauspad










