Klaus Kainz Ein freiberuflicher Schreiber für Chronik-Themen, manchmal auch Kultur. Vor allem aber ist er faszinierter Zocker seit mehreren Jahrzehnten. Denn Resident Evil ist intensiver als jeder Horrorfilm, Bloodborne oder Metroid Prime immersiver als jeder Fantasy-Roman - und Dampf ablassen geht kaum besser als mit Streets of Rage oder Ninja Gaiden.
Game Freak kann auch anders. Das Studio hinter Pokémon überraschte im Vorjahr mit der Ankündigung von Beast of Reincarnation, einem pompösen Action-RPG, das sich deutlich von bisherigen Sammelmonster-Abenteuern abhebt. Sechs Jahre lang wurde an dem Spiel entwickelt, wie die Entwickler zuletzt im Rahmen des Xbox Developer Direct bekanntgaben. Nun sprach Gamedirector Kota Furushima gegenüber dem Gaming-Portal IGN darüber, wie sich Beast of Reincarnation spielt.
Worum geht es in Beast of Reincarnation? Protagonistin Emma schnetzelt sich gemeinsam mit einem riesigen wolfartigen Vierbeiner durch ein postapokalyptisches Japan, um es vom Fluch des titelgebenden Biests zu befreien. Zuvor hatte das Team das Projekt als „Ein-Personen-Ein-Hund-Action-RPG“ bezeichnet. „Das grundlegende Konzept basierte auf der Idee, sich gemeinsam mit einem Begleiter auf eine Reise zu begeben“, so Furushima. Als Fan von Science-Fiction habe er sich beim Weltdesign von Klassikern wie Blade Runner inspirieren lassen. „Einsamkeit und Isolation“ seien wiederum zentrale Elemente der Geschichte.
Werbung
Open World oder linear?
Spielerisch soll die Welt zwar groß, aber nicht vollständig offen sein: „Es handelt sich um keine Open World im strengen Sinne. Das Spiel besteht aus verschiedenen Arealen, die ich aber auch nicht als linear bezeichnen würde.“ Erkundung soll dennoch eine große Rolle spielen. Klassische Rätsel seien nicht geplant, dennoch sollen die Areale zum Nachdenken anregen. „Mit den Standardfähigkeiten kommt man überall ans Ziel. Die eigentliche Frage ist nur, wie. Du siehst vielleicht einen Ort, den du erreichen möchtest – aber weißt du auch schon, wie du dorthin gelangst?“
- Xbox Developer_Direct: Fable, Forza Horizon 6 und große Pläne für 2026
- Lesenswerter Artikel
- Xbox startet 2026: Developer Direct am 22. Januar zeigt endlich Fable-Gameplay
- Lesenswerter Artikel
- Pokémon Legenden: Z-A – Mega-Dimension-DLC floppt bei den Spielern
- Lesenswerter Artikel
- Pokémon Legenden: Z-A – Die stärksten Stahl-Pokémon
- Lesenswerter Artikel
- Pokémon Legenden: Z-A – Die stärksten Psycho-Pokémon
- Lesenswerter Artikel
- Pokémon Legenden: Z-A – Die stärksten Flug-Pokémon
- Lesenswerter Artikel
- Pokémon Legenden: Z-A – Die stärksten Gift-Pokémon
- Lesenswerter Artikel
- Pokémon Legenden: Z-A – Die besten Kampf-Pokémon
- Lesenswerter Artikel
Auch die Action dürfte gelegentlich Denkpausen erfordern. Im Kampfsystem von Beast of Reincarnation soll jederzeit ein Menü für manuelle Kommandos aufrufbar sein – vergleichbar mit dem Final Fantasy VII Remake. Emma setzt dabei hauptsächlich auf Katanas, „hat aber auch die Fähigkeit, mit Bögen, Armbrüsten und ähnlichen Waffen aus großer Entfernung anzugreifen“. Der Gefährte Koo wiederum verfügt über „Blüte-Künste“, die große Pflanzen für Attacken oder zur Überwindung von Hindernissen beschwören können.
So entstand Beast of Reincarnation bei Game Freak
Vor rund sechs Jahren erhielt Furushima laut Interview grünes Licht für das Action-RPG: „Wir haben ein Programm namens Gear Project. Das ist eine Art interner Wettbewerb, der von unserem Präsidenten Satoshi Tajiri organisiert wird, um neue Marken für die Firma zu entwickeln.“ Das Projekt sei entsprechend ambitioniert und beanspruche viele Ressourcen. „Es ist uns gelungen, zahlreiche Partnerunternehmen zu gewinnen – Studios, die in der Lage sind, die Vision dieses Spiels so umzusetzen, wie wir es uns vorgestellt haben. Wir können uns daher glücklich schätzen, dass auch extern viele Leute daran mitarbeiten“, so der Director.
Werbung
Stimmt etwas nicht oder fehlt dir was? Melde dich, wir kümmern uns darum. Nutze unser Feedback-Formular!







