PlayStation Portal: Gerücht über OLED-Refresh und 120 Hz – Kommt eine „Pro“-Variante?
Ein neues Gerücht spricht von einer PlayStation-Portal-Neuauflage mit OLED und 120 Hz. Nach Cloud-Streaming-Upgrade wirkt ein Hardware-Refresh plötzlich realistisch.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Plausibel! - Die vorliegenden Hinweise wirken stimmig und nachvollziehbar.
Update vom 30. Januar 2026: Der bekannte Hardware-Leaker, KeplerL2, bestätigte im NeoGAF-Forum, dass Sony Interactive Entertainment dieses Jahr ein neues PlayStation Portal OLED-Modell auf den Markt bringen soll. Bisher hat sich SIE noch nicht zu den Leaks geäußert.
Ursprünglicher Artikel vom 11. Januar 2026:
Die PlayStation Portal ist für viele ein Gerät mit zwei Gesichtern: Für die einen „nur“ ein Remote-Play-Accessoire, für die anderen inzwischen ein echtes Wohnzimmer- und Sofa-Tool, das sich mit jedem Update ein Stück wichtiger anfühlt. Genau deshalb sorgt ein neues Gerücht gerade für so viel Gesprächsstoff: Laut einem Leak rund um den bekannten X.com-Account Zuby_Tech soll Sony an einem PlayStation-Portal-Refresh mit OLED-Display arbeiten, inklusive möglicher 120-Hz-Unterstützung. Hört sich das nicht zu gut an um wahr zu sein?
Noch ist das nichts Offizielles, keine Bestätigung, kein Teaser. Aber die Richtung ist brisant, weil sie eine klare Botschaft sendet: Sony könnte die Portal nicht als einmaliges Experiment sehen, sondern als „Plattform“, die wachsen soll.
Warum OLED und 120 Hz plötzlich plausibel wirken
Dass überhaupt über neue Hardware gesprochen wird, hängt stark mit dem zusammen, was Sony in den letzten Monaten softwareseitig nachgeschoben hat. Anfang November 2025 hat Sony Cloud-Streaming für die PlayStation Portal offiziell ausgerollt. Damit können PlayStation-Plus-Premium-Mitglieder kompatible PS5-Spiele direkt aus der Cloud streamen, ohne dass die eigene PlayStation 5 zu Hause aktiv laufen muss.
Sony nannte damals dabei explizit Beispiele wie Astro Bot, Borderlands 4, Final Fantasy VII Rebirth, Fortnite, Ghost of Yōtei, Grand Theft Auto V und Resident Evil 4. Und genau dieser Schritt hat die Wahrnehmung verändert: Aus „Remote Play only“ wird langsam ein Gerät, das auch ohne Konsole im gleichen WLAN Sinn ergibt.
Was an 120 Hz begeistert und was viele skeptisch macht
Die 120-Hz-Behauptung ist der Punkt, der die Community spaltet. Auf dem Papier klingt es nach dem nächsten großen Sprung: Games, die auf PS5 in hohen Bildraten laufen, könnten auf dem Handheld flüssiger wirken. Gleichzeitig kommt sofort die Gegenfrage: Bringt 120 Hz überhaupt etwas, wenn Streaming und Bandbreite am Ende die Grenzen setzen? In Diskussionen auf Reddit über eine „PlayStation Portal Pro“ sieht man genau diese Skepsis: Viele erwarten eher Vorteile bei Motion Clarity, möglicher niedrigerer Eingabelatenz oder einfach einem „besseren Gefühl“. Andere halten 120 Hz bei einem Streaming-Gerät für Marketing, solange die technischen Limits nicht klar kommuniziert sind. Auch wenn nicht alle Spiele damit automatisch besser wären, so gebe es für 60-FPS durchaus Verbesserungen, vor allem im Bereich Input-Lag.
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Und OLED? Da ist die Lage eindeutiger. Wer schon einmal OLED und LCD direkt verglichen hat, weiß: Schwarzwerte, Kontrast und HDR-Wirkung können einen riesigen Unterschied machen, gerade bei düsteren Games oder Neon-lastigen Szenen. Der Name „OLED“ könnte es auch ins fertige Produkt schaffen, immerhin wäre „Pro“ etwas zu übertrieben, immerhin reden wir nicht über einen Handheld mit verbauten DDR5 und Super-High-End-Grafik. Es ist ein Streaming-Werkzeug! Auch mit besseren Bildschirm, wäre der Name „Pro“ etwas verwirrend.
Aktuell gilt jedoch: Die OLED-Portal bzw. „PlayStation Portal Pro“ ist nicht bestätigt. Die Informationen basieren auf Gerüchten von Zuby_Tech auf X.com (vormals Twitter). Was man aber sicher sagen kann: Sony investiert weiter in die Portal und Cloud-Streaming war ein massiver Schritt, der die Langzeitstrategie stützt. Ob daraus wirklich ein Hardware-Refresh folgt, ist offen. Aber es wäre aus Sonys Sicht logisch: Wenn man die Portal „größer“ machen will, braucht es irgendwann bessere Hardware, um das Versprechen auch sichtbar zu machen.
Bis zur offiziellen Ankündigung bleibt das Ganze eine spannende Hoffnung. Aber nach den jüngsten Streaming-Updates wirkt sie zumindest nicht mehr unrealistisch.
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