Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Nintendo konnte am mobilen Handy-Spiele-Markt durchwegs positive Erfolge erzielen. Finanzielle Erfolge wie Pokemon GO und Fire Emblem Heroes sowie Mario kart Tour und Dr. Mario World machen Lust auf mehr beim japanischen Traditions-Unternehmen. Eigentlich war Nintendo mit mobilen Games „fertig“ und es waren keine neuen Projekte geplant.
In einem neuen Bloomberg-Bericht heißt es, dass der mobile Sektor ein „Zielbereich“ sei, um seine verschiedenen Spielmarken größer zu machen.
Der auf der Hauptversammlung Ende Juni vorgelegte Geschäftsbericht des Unternehmens (als PDF), für das am 31. März 2020 endende Geschäftsjahr, widerspricht dieser Einschätzung jedoch offenbar. In seinem Geschäftsüberblick heißt es in dem Bericht: „Vor dem Hintergrund der Verbreitung intelligenter Geräte wächst die ‚Gaming-Population‘ schnell über die Grenzen der früheren Initiativen der Unternehmensgruppe hinaus.“ Infolgedessen behauptete Nintendo, das Mobilfunkgeschäft sei ein „Zielbereich“ für die Verbesserung des Zugangs zu verschiedenen Spielmarken durch „Produkte und Dienstleistungen, die jeder genießen kann“, unabhängig von der Bevölkerungszahl.
Nintendo: Mehr Updates für bestehende Spiele wie Mario Kart Tour?
Diese Initiative zum „Aufbau langfristiger Beziehungen zu Kunden“ über eine große mobile Installationsbasis zeigt sich in einigen jüngsten Maßnahmen. Trotz ihrer lauwarmen Empfänge erhält Mario Kart Tour neue Features und Dr. Mario World fügt regelmäßig neue Charaktere hinzu. Tage vor der Veröffentlichung des Berichts veröffentlichte Nintendo auch Pokemon Smile, um als Zahnputz-Hilfe für junge Benutzer zu dienen.
An einem Punkt des Berichts gab Nintendo an, allein durch mobile Titel im Geschäftsjahr 2019-2020 51,2 Milliarden Yen (rund 474 Millionen US-Dollar) verdient zu haben. Handyspiele sind jedoch nicht die einzige Möglichkeit, mit der Nintendo seine Spielmarken erweitern und den Menschen mehr Möglichkeiten bieten möchte, ihnen zu begegnen. Ein Fokus auf Themenparks wie Super Nintendo World, Filme und Merchandising mit mehr Unternehmenspartnern werden ebenfalls hervorgehoben. Dazu meint der Geschäftsbericht kühn: „Die Quelle unserer Wettbewerbsstärke.“
Obwohl keine wichtigen Ankündigungen darüber gemacht wurden, welche neuen Handyspiel-Projekte Nintendo nach der Hauptversammlung am 26. Juni veröffentlichen möchte, versprechen viele den derzeit verfügbaren Titel ein langes Leben. Wir werden sehen, welche Games uns Nintendo noch bringen wird. Die nächsten Monate dürfte aber nichts am Programm stehen.
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