Nach dem Fiasko rund um Steam’s „Rape Day“ weigert sich Epic „Hass- und Porno-Games“ zu verkaufen
"Wir haben nicht vor, Porno- und Hass-Games im Laden zu verkaufen"
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Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Nach mehrtätigen öffentlichen Druck blockierte Valve auf seiner Plattform Steam ein „Vergewaltigungs-Videospiel“ namens „Rape Day“.
In einer Erklärung über die Löschung sagte Valve, dass es das Spiel blockiert habe, weil es „unbekannte Kosten und Risiken“ darstellte, jedoch nicht wegen seiner offensichtlich ekelhaften Botschaft und seines Inhalts. Jetzt meldet sich auch der Mitbewerber Epic.
„Wir haben nicht vor, Pornos und Hassspiele im Laden zu verkaufen“, so der Publishing Strategy-Director Sergey Galyonkin bei einem GDC-Panel.
Wie er klarstellte eignen sich Games mit einen M-Rating für den Epic Store, hingegen werden Games mit einen AO-Rating nicht aufgenommen. Steve Allison, Epic Games Store-Chef, fügte hinzu, dass Games, die nicht vom ESRB oder einem vergleichbaren Board bewertet wurden, „subjektive Urteile“ erfordern.
Nach Valve’s Wischi-Waschi-Aussage ein gutes Zeichen von Epic. Jedoch wird es auch einen anderen Grund haben, warum der Videospiele-Entwickler und Plattform-Bereitsteller keine Pornospiele haben möchte. Immerhin tummeln sich Millionen Kinder in Fortnite herum, deswegen möchte man sicherlich Abstand halten.
Galyonkin’s Aussage über Pornos und Hassspiele deckt sich jedoch auch mit einem früheren Zitat von ihm bzw. von Sweeney (via PCGamer):
„Wir haben einen Qualitätsstandard, der keine beschissenen Spiele akzeptiert. Wir akzeptieren einigermaßen gute Spiele jeder Größenordnung, ob kleine Indie-Spiele oder riesige Triple-A-Spiele, und wir nehmen alles mit auf einen R-Rated-Film oder ein M-Rated-Spiel. Ein GTA-Game wäre gut für uns, aber Epic wird keine Pornospiele, Bloatware oder Asset Flips verteilen oder alles, was die Spieler schockieren soll.“
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Ob Epic alles besser machen wird als Valve? Man wird sehen. Die Einstellung passt schon einmal.
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